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Das Missbrauch-Opfer.Info Team

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miriam schrieb am 23. März 2010 um 09:48 Uhr:

das ist ja alles schrecklich,was man hier lesen muß.Und das dann manchen hier nicht mal geglaubt wird,wenn sie über Missbrauch sprechen.Und das aktuelle Thema in den Medien über diese abartigen Schweine die Kinder und Frauen missbrauchen unter dem Deckmantel der Kirche ,das ist auch hart.Hoffentlich werden die richtig bestraft.Hoffentlich!

Sarah schrieb am 19. März 2010 um 23:43 Uhr:

Ich bin auch betroffen. Ich glaube ich war ca. 6 Jahre alt. Er war der Vater meiner Patentante. Ich hasse ihn abgrundtief. Die aktuellen zeitungsbericht über den Kindsmissbrauch in der Kirche, reissen auch bei mir immer wieder die Wunden auf und lassen mich erinnern. Ich war etwa 12 Jahre alt als mir das ganze wirklich bewusst wurde, nämlich weil der Typ starb und ich erleichtert war ihn niemehr sehen zu müssen. Das war schlimm, ich schämte mich und traute mich nicht mich jemandem anzuvertrauen. Ich war dann 10 Jahre Bulimiekrank, ich habe meinen Körper und mich selber gehasst.
Mir geht es mittlerweile gut, aber diese Erfahrung hat mich für immer gezeichnet.

Iris schrieb am 19. März 2010 um 22:34 Uhr:

hallo zusammen, ich finde es gut, wenn viele viele opfer ihr schweigen brechen. mein jüngerer sohn wurde mit 3 jahren missbraucht, er erzählt ganz klar und lückenlos die dinge, das bildet er sich nicht ein, das gericht läuft, aber ihr glaubt nicht, wie schwierig das ist, das zu beweisen. man glaubt einem kind nicht, wenn es das sagt. und der täter behauptet einfach, das hätte er erfunden oder ich ihm eingeredet. das ist schon krass.

Andrea schrieb am 19. März 2010 um 20:15 Uhr:

Hallo,gut zu wissen das ich nicht allein bin.
ich war ein baby als mein leiblicher vater mich gefoltert und mich missbraucht hat.ich könnt gerade kotzen es ist so schwer und nah wenn man dran denkt.er hat meine beine mit rasierklingen aufgeschnitten als ich im alter von 3jahren war und ich mich gewehrt habe und es nur noch schlimmer wurde.meine geschwister hab ich beschützt wie ich nur konnte bin da wenigstens froh das sie nix mitbekommen haben.ich bin mitlerweile 23jahre und mein freund versteht es nicht.ich denke er ist überfordert da es ja nicht einfach ist.mein leiblicher vater läuft frei rum bekomme vom gericht gesagt das ich zu klein gewesen bin.er hat es nicht nur bei meiner leiblichen mama und mit mir gemacht sondern auch mit anderen und keiner traut sich!er gehört nicht nach draußen er gehört in den knast.meine seele hat er misshandelt,geklaut mein körper hab ich lang nicht gefunden nicht gespürt das er noch da ist.dank meiner pflegeeltern hab ich es geschafft das ich allein leben und wieder hoffen,lachen kann ohne jeden zweifel zu haben.danke und gibt nie den glauben an euch selber auf!!

k.w schrieb am 19. März 2010 um 15:00 Uhr:

Hallo,
leider ist mein Bruder durch ein brutales Tötungsdelikt ums Leben gekommen, durch ordnen seiner Sachen, ist mir vieles aus der frühen Kindheit wieder bewußt geworden. Ich gehöre auch zu den Überlebenden, bin heute 48 J., bin mit ca. 8-10 vom Nachbars jungen mb. worden....bin im Alter von 15, 16 Jahren von Zuhause fortgelaufen, einige haben meine Not echt ausgenutzt, wie können Menschen nur so grausam sein? Ich habe diese Seite hier durch meine Suche im internet gefunden und werde jetzt versuchen aktiv mir Hilfe zu suchen....

CNT schrieb am 18. März 2010 um 22:57 Uhr:

Hallo,
ich gehöre auch zu den "Ueberlebenden". Weiss garnicht richtig, wo ich ueberhaupt anfangen soll. Und der Klos im Hals bleibt. Habe nur einige Kommentare hier gelesen und koennte einfach nur heulen. Aber das geht nicht, da mein "Freund", mit dem ich seit 7 Jahren zusammen "lebe", so gut es halt geht, auf der Couch liegt und TV sieht und meine beiden Kinder schlafen und mein "Freund" einfach nicht verstehen würde, warum ich denn grad jetzt nen Heulanfall krieg. Er weiss es, seit wir zusammen sind, und ich dachte, er würde mich verstehen, aber vor etwa 6 Jahren hat er nebenbei mal gesagt: Na ja Schatz, vielleicht hast Du ja doch alles nur geträumt. Seit dem lebe ich nur so dahin "mit ihm". Habe Gott sei Dank meine beiden Engelchen, die mir zwar sehr viel Nerven rauben, aber dafür lohnt es sich, fuer mich, zu leben und weiter zu kämpfen. Und ich weiss fuer mich, dass diese Beziehung (wieder einmal) nicht auf Dauer ist. Seit ich es aber weiss, was mit mir geschah, als ich ca. 3 Jahre alt war, habe ich wenigstens den "Kopf" nicht verloren, nur die "Seele" ist noch sehr sehr weit entfernt von mir (glaube auch, unauffindbar). Naja, jetzt sitze ich vor dem PC und heule doch (wieder einmal einsam und ohne "Ton" - aber das können wir ja zu gut). Bin auch derzeit bereit und am Suchen, den "Schuldigen" zu finden (es war ein Nachbar, der viel viel älter war als ich) ... für heute reicht es, habe schon wieder genug aufgerollt. Irgendwann werde ich MEIN Buch schreiben.
Ich finde diese Seite einfach super. Danke, dass es Euch gibt und ich nicht ganz alleine bin. Gute Nacht an ALLE !!! Haltet durch.

caro schrieb am 18. März 2010 um 12:48 Uhr:

auch ich gehöre dazu
nach so vielen jahren und endloser therapien wurde jetzt durch diese medienpräsenz alles wieder aufgewühlt.
diese fälle gab es nicht nur in den kirchlcihen einrichtungen sondern auch an regelschulen.
ich bin so ein fall. 2 jahre lang wurde ich von meinem klassen- und meinem mathelehrer miss-ge-braucht, wie ich es nenne. heute bin ich 54 jahre alt ... habe kinder und enkelkinder. aber so wirklich beziehungsfähig war ich nie. im moment habe ich das gefühl an den erinnerungen zu ersticken.
ich sitze den ganzen morgen schon am pc und am telefon und suche eine anlaufstelle. und ich frage mich hat es nach so vielen jahren noch einen sinn diese übergriffe aufzudecken? ich wünsche allen viel mut und kraft.
Dämonen
sie lachen
kleines hilfloses mädchen sie wollen dich holen
um dich zu berühren
um ihre männlichkeit in dir zu begraben

es ist kalt, du frierst
sie kommen um dich zu verbrennen
du frierst
und wirst zur puppe
still, bewegungslos - wehrlos

und alle
alle
hielten augen und ohren geschlosssen
und verschlossen dir
deinen mund

kerstin schrieb am 18. März 2010 um 12:14 Uhr:

hallo, habe diese seite zufällig gefunden. bei mir fingen die erinnerungenwieder an zu arbeiten als ich den verdacht hatte das meine tochter von einem freund der familie missbraucht wurde. hatte zu dem zeitpunkt aber keine zeit mich mir zu wiedmen, da ich erst für meine tochter sorgen musste. im gegensatz zu meiner mutter habe ich ihr beigestanden und sie durch den prozess begleitet. ich wurde 2006 dann in einer therapie in einer klinik mit meiner erinnerung konfrontiert. die erinnerungen die dann über mich rollten und immer noch rollen, nehmen mir die luft zum atmen. ich wurde schon sehr früh missbraucht und mit 5 jahren an andere männer verkauft, als meine eltern dann geschieden wurden hat mein ältester bruder weiter gemacht. das zog sich hin bis ich 18 jahre alt war. das schlimmste für mich ist das meine mutter das alles verleugnet und mir nicht zur seite steht, im gegenteil früher hat sie immer gesagt ich solle mich zusammen reisen und nach aussen ein gutes bild machen. das habe ich bis 2006 getan und ich kann es heute noch.

Muslimin schrieb am 17. März 2010 um 03:57 Uhr:

Die seite hat mir eine Freundin empfohlen die der einzigste Mensch ist auf erden der Ich mich nach 21 Jahren anvertraut habe ich bin jetzt 29!! Ich wurde mit 8 J. ca.6 monate von einem Ehepaar MB!!
Ich bin Muslimin daher fällt es mir noch schwerer dieses Thema ein zugehen, ich werde meine Familie ruinieren wenn ich je auspacke!! Irgendwie gebe ich mir immer noch die Schuld auch wenn ich nie in meinem Leben jemanden verletzt habe!! Und obwohl diese seite mir das gegeteil beweist ist es schwer für mich, mich als opfer zusehen!! Ich empfinde grossen Hass für mich! Man kann mich so schnell aus der Bahn werfen das dazu führt das ich mich BRUTAL Verltze damit ich vergesse ich brauche nur eine Banane zusehen dann Verletze ich mich selbst!Die haben Wirklich Perverse Spiele mit mir gespielt dir nicht aus meinem Kopf wollen und mir das Leben schwerfällt zu leben!!

Sabine schrieb am 16. März 2010 um 20:24 Uhr:

Seit einigen Wochen funktioniert die Verdrängung einfach nicht mehr. Langsam bröckelt die Fassade und mal abgesehen von körperlichen Problemen kommen immer wieder Schlafstörungen dazu. Ich bin durch eine Freundin auf diese Seiten gekommen und ich bin froh darüber. Seit ein paar Stunden surfe ich durch die Seiten und das Gästebuch. Im Gegensatz zu vielen der Überlebenden, die sich hier eingetragen haben, bin ich wohl noch lange nicht soweit wirklich darüber zu reden. Allein das Wort Missbrauch kommt mir nur schwer über die Lippen. Wann es angefangen hat weiß ich nicht mehr, aber auch ich kenne Flashbacks und die Folgen. Ich erkenne mich in vielen Sätzen wieder und ich war mir nie bewußt, dass es so viele von uns gibt.
Danke für Eure Seiten. Ich werde versuchen nicht nur weiter zu überleben, sondern Erinnerungen wahrzunehmen und zu verarbeiten.

C. schrieb am 16. März 2010 um 19:27 Uhr:

Ich habe nach 30 Jahren durch einen Zufall die Erinnerung an damals wiedergefunden. Ich war 3, als mich mein Vater missbrauchte. Gottseidank habe ich einen lieben Ehemann, der mich versteht und mir hilft. Man lebt immer mit einem gewissen Schmerz, denn die Seele ist verletzt. Auch wenn man Anzeige erstatten würde, den Schmerz nimmt dir niemand. Durch die Verjährungsfrist sind einem auch die Hände gebunden. Doch wie soll eine dreijährige sagen, was passiert ist, wenn sie es doch selbst nicht versteht? Ich habe eine liebe Freundin, die mich auf einen Weg gebracht hat. GOTT. Er wird IHN richten, wenn es soweit ist. Das ist für mich ein gewisser Trost. Das Schlimme ist, es ist dein Vater, den du liebst und trotzdem hasst. Du schämst dich für etwas, was er dir angetan hast. Du hattest keine Chance.Trotzdem, ich kämpfe weiter mit dem Schmerz. Ich lasse mich nicht unterkriegen. Es gibt noch jede Menge Dinge für die es sich lohnt zu ÜBERLEBEN! Meine Kinder, mein Mann, meine Freunde. Ich danke Vera.

silvia schrieb am 16. März 2010 um 17:47 Uhr:

Hallo ihr lieben das ist das erste mal das ich mich im internet über missbrauch erkundige.bin seit meinem 8.lebensjahr von meinem erzeuger missbraucht worden.und das über 7 jahre.es ist so grausam.vor gut 2 jahren gab es einen vorfall mit meinen eltern wo dann alles aus mir raus brach.ich bin heut 27 jahre alt und es geht mir nicht gut mit dem was mir passiert ist.wie euch allen wohl.ich habe es geschafft ihn anzuzeigen aber er bekam nur 2 jahre auf bewährung weil er so alt und krank ist 72 jahre.es war wie ein schlag für mich als der richter sagte das wäre sein totesurteil.er hat danach versucht sich umzubringen,aber nie geschafft.meine mutter hat nichts gemerkt obwohl es so viele anzeichen gab aber was willst machen

verena schrieb am 16. März 2010 um 00:07 Uhr:

Wie sehr bin ich glücklich dass ich diese Seite fand,wie von Geisterhand getrieben gab ich mein Anliegen ein und kam auf diese Seite.
Ich bin heute 51 Jahre,wurde schon mit 7 jaren sexuell mißbraucht von meinem Onkel,dann mit 9 gings weiter mit meinem Stiefvater und dessen Bruder bis ich 14 war und dann auch noch mit 11 vom italienischen Freund meiner Oma.
Nun sitze ich da mit meinem Talent.
Ich war 2mal verheiratet,der erste Mann das Ebenbild von allen,Scheidung nach brutaler Körperlicher Gewalt.
Nur Beziehungen die alles andere als toll waren.Mein zweiter Mann war der einzige der mich verstand und er starb 97,.
Ich bin für alle da wenn Probleme gelöst werden müssen,aber ich bleib auf der Strecke.
Nun habe ich wieder einen Partner und ich habe tagtäglich Flashbacks,ich dreh bald durch.
Mit Therapie war auch nur kurzweilig gut,ein paar Tips für ein weiter leben und das wars.
Ich lese all Eure Berichte und sehe in jedem das unendliche Leid und die die uns das angetan haben leben in Ruhe sogar ein ganz tolles wohl erfülltes Leben.
Meine Mutter ist immer noch mit dem Mann verheiratet,er wurde angezeigt und die Anzeige wurde wieder zurück gezogen,daß war dür ihn der Freibrief.er sagte Du Nestbeschmutzerin Dir glaubt eh niemehr etwas,ja ich habs getan damit wirst du leben müssen und wirst Du mit ins Grab nehmen.
Eines weiß ich er ist nun 84 Jahre,wenn die Verjährungsfrist nicht wär,würd ich heute noch zur Staatsanwaltschaft gehen.
Ich habe gestern einen AUfkleber auf einem Auto gesehen da stand: Tierversuche sind verboten, nehmt doch die Mißbrauchtäter!!!!!
Für Euch allen viel Geit Kraft und STärke weiterhin, danke daß ich Euch gefunden habe.

Bettina schrieb am 15. März 2010 um 12:17 Uhr:

Durch "Heilendes Singen" bin ich endlich bereit, die Wahrheit zu sehen. Ich war ca. 5 Jahre alt und es passierte beim Baden. Ich weiss noch, dass ich geschockt, gelähmt und unfähig war, "dass" was Papa mit mir machte einzuordnen. Diese Wurst zwischen meinen Beinen, meine Angst etwas stimmt nicht mit ihm, da er hinter mir so schwer stöhnte... Das Umklammern meiner Beine und sein Schreck, der ihn selbst durch Mark und Bein ging, das anschließende Weggestossen werden, Mamas Schimpfen (hatte sie etwas mitbekommen? Sie hätte dann "unterbunden" das wir zusammen baden...) Das Aussätzig fühlen und sein Liebesentzug. Ich liebe meinen Vater. Also ist ein Teil von mir abgespalten. Da ich jetzt Halt habe, bin ich bereit, hinzusehen. Meine Eltern leugnen. Mama sagt ich bin eine gefährliche Frau und das wäre wohl Wunschdenken. Ehrlich, das ist das schlimmste. Die eigene Mutter. Und fragt noch, warum ich nichts gesagt habe, dann hätte sie ihn verlassen. Sie hat sich schon soviel gefallen lassen, ist wirtschaftlich abhängig. Aber das ist alles nicht mehr mein Problem. Da bin ich wohl jetzt ziemlich undankbar, was Mama? Mir wird jetzt alles klar, ich verstehe nun. Mein Vater hat mir ein Taschentuch gegeben und mich umarmt, gesagt, er hätte mich geliebt, sich doch ins eigene Fleisch geschnitten, niemals habe er das gemacht. Stimmt das wirklich Papa? Ich wünschte es wäre so. Jetzt lebe ich in einer Beziehung, wir haben sexuelle Probleme. Ich möchte endlich ein unbeschwertes Leben führen. ENDLICH! Danke!

Dagmar Jahns schrieb am 14. März 2010 um 22:34 Uhr:

Der Wut und Gefühlen meiner Vorgänger schließe ich mich wortlos an. Und danke für Eure Seite. Sie ist einTrost für mich...

Aber nicht jeder der missbraucht wurde versteht Euch, denkt daran, zu hoch sind die hier geschriebenen Worte.
Alle, egal welchen Standes oder Ausbildung sollten Hilfe finden!

Dagmar Jahns.



B. schrieb am 11. März 2010 um 20:39 Uhr:

Nach 30 Jahren ist alles wieder da, die aktuellen Medienberichte haben alles so meisterhaft Verdrängte mit voller Wucht ans Tageslicht geholt. Ich bin Opfer meines Schwagers, wurde mehrfach von ihm missbraucht. Als ich mich meiner Mutter anvertraute, nahm sie IHN in Schutz. Er sei wohl angetrunken gewesen ... Als ob Alkoholkonsum so etwas rechtfertigen würde. Und nein, er war stocknüchtern.
Ich bin verheiratet, habe einen lieben Mann und zwei erwachsene Kinder.

Heute noch werde ich fast wahnsinnig, wenn mich andere Männer meinen antatschen zu müssen.

Es tut gut, sich das alles mal von der Seele zu schreiben.

Uwe schrieb am 11. März 2010 um 01:05 Uhr:

Alles leeres Geschwätz, ich wurde 1968 fortlaufend missbraucht, als ich drüber redete kam ich in die Psychiatrie in Marburg wegen "sexueller Phantasien". Dann nach Aulhausen in ein Klosterinternat, von dort ind "Heilpägagogische Sonderjugendheim Süchteln". Dann auf die Strasse nach Rotterdam usw usw. Das ganze Gerede bringt unser Leben und die Beziehungsdefizite die sich dadurch ergeben haben, in keiner Weise in Ordnung und die Schuldigen werden eh nicht mehr zur Rechenschaft gezogen! Das man durch solche seelischen Wunden das ganze Leben innerlich gezeichnet bleibt (Selbstzweifel, jede Niederlage läßt einen an Selbstmord denken) steht fest und helfen wird auch niemand. Ich hab versucht mit einem Psychiater darüber zu reden mit dem Erfolg das ich nach 5 Wochen wieder kommen sollte, und das nach 15 Minuten Gespräch! Mehr zahlt die Krankenkasse halt nicht für und Looser. Entschuldigt aber das musste ich mal los werden.

Eva schrieb am 10. März 2010 um 08:19 Uhr:

Hallo,
tja auch ich muss mich hier einreihen. Jetzt wo der ganze Missbrauch durch die Medien geht holt es mich wieder ein.
Ich kann gar nicht damit umgehen. Hatte es gut verpackt. Möchte darüber reden und weiß nicht mit wem.
Gibt es eine Anlaufstelle? Ich bin jetzt 46 Jahre alt und der Missbrauch liegt so lange zurück das ich dachte ich hätte es vergessen.
Und nun ist alles wieder da.
Bin glücklich verheiratet, habe wunderbare Kinder und alles schien gut zu sein.
Warum holt es mich jetzt nach so vielen Jahren wieder ein. Bin ich zu gut im Verdrängen?

daniel schrieb am 2. März 2010 um 15:25 Uhr:

ich gehöre auch dazu! (dieser satz fällt mir sehr schwer....)
danke das es diese seite gibt und mir zeigt das es hilfe gibt und man den mut haben sollte sie anzunehmen....
das werde ich jetzt tun!

meggi schrieb am 26. Februar 2010 um 13:22 Uhr:

Ich habe mit 13 und 14 Missbrauchsübergriffe von zwei angeheirateten Onkeln erlebt. Meine Mutter hatte mir seit ich 8 war erklärt, daß wenn eriner Frau sowas passiere - "so eine" - sie selber schuld wäre. "kühe wollten ja gemolken werden". Seither hatte ich Angst vor Männern, auch vor meinem Vater, obwohl ich nicht aufgeklärt war. Der mir nie was tat. Wohl hatte aber meine Mutter sowas erlebt, wie ich heute vermute.
Das habe ich mit 45 geoutet nachdem eine Verwandte vorn mir - die jahrelange Opfer desselben Onkels war - mir merh Detaisl erzählt hat udn wir vermuteten daß dieser auch seine Enkelin missbraucht, sie stotterte..und schlief immer bei ihm im Bett. Ich habe es geschafft seine Kinder zu informieren, die bis heute zu ihm halten. Es kamen dann noch mehrFälle heraus. Die Auswirkungen auf mein eigenes Leben waren fatal. Obwohl ich mir immer gesagt hatte, es waren ja nur "versuche". Ich hatte mich wehren können. Doch wenn man so jung Übergriffe von Männern denne man total vertraut hatte erlebt, ist das Vertrauen einfach futsch, frau unerstellt dann jedem der sie will dass er nur eines will.
Zumal die eigenen Mutter sowas ständig predigt (bis heute).
Ich habe ein Leben lang nur Männerbeziehungen gehabt, die mir weh taten, "gute männer" hingegen konnte ich nie an mich heran lassen.
Meine Familie hat zu mnir gehalten als sie es erfuhr, und es tat so gut den Schmerz der Eltern zu spüren, daß sie einen nicht beschützen konnten. Und meine Mutter schaut auf ihren eigenen Schmerz, vom Vater furchtbar geschlagen worden zu sein, über 70 Jahre lang wusste das niemand. und sie hatte ihn immer verteidigt - und uns Kindern beigebracht daß etwas schwarzes weiss ist.
Ich bin jetzt 10 Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet und lasse mich scheiden. Nach 6 Jahren Therapie und AlAnon.
Ich bearbeite das Thema jetzt wieder aktiv in Familienaufstellungen und in Therapie. Frau kann gesund werden!!! Sie muss dabei aber etwas verändern, Mut haben die Wahrheit zu sagen, und selber lernen Grenzen zu setzten (siehe Anselms Grüns Buch Grenzen setzen-Grenzen achten). Die Freunde oder Familie die dann wegschauen dürfen wir meiden, denn es gibt andere!
Nur Mut - ihr könnt etwas tun, es liegt am Ende eures Arms!

klaus schrieb am 22. Februar 2010 um 19:30 Uhr:

über meine erfahrungen in diesem bezug, kann ich auch heute nach über 40 jahren noch nicht sprechen. auch ich war in einer derartigen einrichtung und wurde sexuell miss.......

D. schrieb am 21. Februar 2010 um 20:48 Uhr:

gehöre leider auch dazu! Versuche alles irgendwie in den Griff zu bekommen,indem ich eine Therapie in angriff genommen habe!Dazu bewegt hat mich in erster Linie der Mann,den ich über alles liebe! Ich hatte gemerkt,daß mein Verhalten und meine Gedanken nich wirklich nomal sind.Das hat mich alles fast in den "Wahnsinn" getrieben! ich wollte irgendetwas dagegen tun,weil ich Ihn nicht nochmal verlieren wollte!Mit vielem komme ich besser klar als vorher!Allerdings habe ich ihn heute schon wieder verloren!Ich bräuchte nicht mehr vor ihm zu flüchten,weil ich jetzt weis,daß das alles nur "Gespenster"waren(is zwar noch schwierig,aber es geht,Dank der Therapie).Allerdings flüchtet er vor mir(mal wieder)!Leider ist er auch betroffen,nur leider ist er sich nicht darüber im klaren,wie sehr es sein Leben beinflusst.Das makabere daran,daß er sich wieder von mir getrennt hat ist,daß ich nachvollziehen kann was in Ihm vorgeht! Ich hoffe sehr für ihn,daß er für sich erkennt,daß man das ganze nicht ohne professionelle Hilfe bewältigen kann!Er sagt,daß es jemand fremdes war! Ich vermute das es jemand sehr nahestehendes war.Das würde zumindest erklären,warum es immer Probleme hat,wenn wir uns näher kommen!Dabei könnten wir uns doch gegenseitig Halt geben,denn wer sonst,außer jemand der auch missbraucht wurde,kann verstehen wie es in dem anderen aussieht!Bin jetzt im moment wieder ziehmlich unten und hatte den Gedanken,daß man auf dieser Seite versteht und es tut gut das grad loszuwerden.Hab meinen nächsten erst Freitag.Und meine Therapeutin ist die Einzige,die von seinem Missbrauch weis!Also wüsste ich nicht,mit wem ich im Moment darüber reden sollte.Ich bin froh,daß es diese Seite gibt!!!

Julia (16) schrieb am 21. Februar 2010 um 19:07 Uhr:

Meine Geschichte ist ähnlich wie die von Sabrina...
Ich war 8 als mich mein 16 Jahre älterer Halbbruder zum ersten Mal missbraucht hat und 10 als es das zweite Mal passierte... ich bin daraufhin zu meiner Mutter gegangen und habe ihr davon erzählt... doch weder sie noch mein Vater haben in irgendeiner Form reagiert...
Sie haben weder mit mir noch mit meinem Halbbruder gesprochen, noch haben sie ihn angezeigt.Im Gegenteil, sie haben ihn weiterhin zu weihnachten und den feiertagen eingeladen und erst nach über 6 Jahren (als ich meinen ersten Freund hatte und mir somit deutlich gezeigt wurde das ich Probleme habe) konnte ich mich dazu überwinden eine Teraphie zu machen. Am verhalten/deviese meiner eltern (Probleme über die wir nicht sprechen haben wir auch nicht), hat sich jedoch nichts geändert -.-
Und ich bin mir immer noch unschlüssig ob ich meinen Halbbruder anzeigen soll... hat das denn überhaupt noch einen Sinn??

will anonym bleiben schrieb am 20. Februar 2010 um 18:25 Uhr:

Hallo!
Ich bin auch ein Opfer von Missbrauch geworden. mit 10. Der Freund meiner mutter hat mich missbraucht. Mit "waschen" fing das an. und sie hat angeblich nichts gemerkt. allerdings weiß ich noch genau dass sie einmal dabei war. es ist sehr schwer über soetwas zu sprechen, aber ich habe es geschafft meinen freunden davon zu erzählen und sie lenken mich ab wenn ich nachdenklich werde. solche freunde braucht man. Als meine Mutter dann schluss gemacht hat fing ich an ins bett zu machen und habe mit fast niemandem gesprochen. ich bin sehr schüchtern und zurückhaltend geworden.
Wir haben aber nie darüber geredet.
Jetzt bin ich 16 und denke jeden Tag daran und habe Angst vor fremden Männern. ich habe auch keinen körperkontakt zu jungen. Ich weiß auch nie was ich antowrten soll wenn mich jemand fragt ob ich noch jungfrau bin. ich schau dann immernur hilfesuchend um mich um zu sehen ob jemand da is der mein problem kennt und der mir mal aus der klemme hilft.
Es ist wirklich schwer soetwas zu verarbeiten aber diese seite ist echt hilfreich. die machts ein stück einfacher finde ich.

Ich wünsche allen betroffenen den mut darüber zu sprechen!
liebe Grüße

Mann schrieb am 15. Februar 2010 um 21:51 Uhr:

Trauig aber wahr.

Schwierig hier zu schreiben. Schwierig hier zu lesen. Vieles habe ich vergessen und perfekt verdrängt. Angefangen hatte es in der 1. Klasse. Wir (Bruder) mussten einige Jahre nach München zur Oma ziehen. Dort teilten wir wochenweise abwechselnd das Bett mit dem Onkel. Den trauigsten Höhepunkt habe ich erlebt als mich mit einem Hund einlasten musste. Die Schmerzen waren unerträglich. War damals 12 Jahre alt. Völlig verwahrlost nahm uns das Jugendamt München auf. Familie ....nein. Habe meine kleine Familie und bin sehr glücklich. Regelmäßig gebe ich Kindern Kampfsporttraining. Bin mir auch sicher das damals Fotos gemacht worden....habe bisher nix gefunden außer noch mehr Dreck. Habe viele Therapien hinter mir, vor allem eine gegend Wutausbrüche. Eines Tages bekommt jeder seine Rechnung...jeder!!

Indira schrieb am 15. Februar 2010 um 00:14 Uhr:

Warum hört dieser Schmerz nicht auf? Die körperlichen Verstümmelungen sind operativ versorgt und ich bin wieder eine Frau, aber wer kümmert sich um die verloren gegangene Seele? Gibt es meine Seele überhaupt noch? Mein Körper ist eine tote Hülle, selbst mein Herz schlägt automatisiert- nichts ist, wie es war. Wo bin ich? In irgendeiner Zwischendimension verschollen, die im Hier und in den Erinnerungen steckt. Bei diesen Gefühlen der Wertlosigkeit und Hoffnungslosigkeit fällt es verdammt schwer, zu glauben, dass es jemals Heilung und Integration gäbe! Doch, wer aufgibt, gibt dem Täter das letzte, was er einem noch stehlen kann- LEBEN.

Miriam schrieb am 11. Februar 2010 um 11:50 Uhr:

Hallo und vielen ,vielen Dank für eure Seite hier im Internet.Ich gehöre auch zu den Betroffenen.Es ist sehr ,sehr schwer sein Leben als Betroffene zu leben.Manchmal gibt es Tage,da kann man fast nicht weiter,weil man sich so hilflos vorkommt.an anderen Tagen schaffe ich es,damit leben zu können.als ich diese Seite hier entdeckt habe,habe ich gemerkt,wie stark mich diese Seite macht.Ihr habt es geschafft,das ich mich wieder stärker fühle,vorallem an tagen,wo es mir nicht so gut geht. Eure Seite hier ist so wichtig und richtig gut aufgebaut.

sabrina schrieb am 2. Februar 2010 um 22:00 Uhr:

hey ihr lieben
ich will euch auch meine geschichte erzählen
ich wurde jahre lang von meinem eigenden bruder missbrauch
meine halb schwester von meinem vater vergewaltigt
vor gericht is nicht raus gekommmen
nur das er in eine therpie muss und 300 euro schmerzensgeld zahlen muss
ich dachte früher immer das es alles ein traum war
abba es war alles passiert
ich habe meiner mutter erst nach 2 jahren gesagt
weil ich mich gespämt habe
abba ich will euch was sagen
wenn es euch passiert
ihr seit nicht alleine

anke krause schrieb am 26. Januar 2010 um 11:38 Uhr:

auch ich bin eine Überlebende. Habe eine Therapie hinter mir und will euch allen Mut machen. Mir geht es heute sehr gut und ich Lebe.Gebt nicht auf, denn es ist euer Leben.

heidi schrieb am 20. Januar 2010 um 15:48 Uhr:

hallo alle zusammen, ich bin auch eine überlebende, so nennt man wohl die, die nicht getötet wurden oder sich nicht selber getötet haben. ich habe einige menschenkinder kennen lernen fürfen die es nicht schafften das hier zu ertragen. ich kann es verstehen, auch ich kenne die sehnsucht diesen schmerz und und und los zu lassen.
liebe friede vom 17.12.2009, ich tue mich auch sehr schwer zu reden und ich habe x therapieen undkliniken bis hin geschlossener klinken durch, dadurch redet man nicht mehr.
aber wenn du den richtigen terapeuten gefunden hast ( was leider lange dauern kann) dann wirst auch du ganz ganz ganz langsam dich öffnen. es wird sehr langsam sein deswegen nehmen dir die zeit das ist sehr wichtig. ich mache dir nichts vor es wird mehr wie schwer, aber versuche denn weg auch ich muss mir unter trännen und schwerz sagen ich bin nicht allein (leider) aber ich bin nicht allein.
ich stehe meistens vor einem abgrund daraus besteht mein dasein, vielleicht mein sinn des dieses sinnlosen lebens, aber noch haben die geister der vergangenheit nicht gesiegt noch stehe ich.
ich wünsche euch allen, betroffene wie angehörigen viel kraft

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