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Das Missbrauch-Opfer.Info Team

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juli19 schrieb am 15. Januar 2010 um 16:21 Uhr:

als ich ungefähr 10 war wurde ich das erste mal misbrauch. das ging bis zu meinem 12 jebensjahr. bis heute habe ich es niemandem gesagt wer es gewesen ist. es war keiner aus der familie. sondern der vater meines besten freundes. ich hab mein leben angst gehabt. ständige albträume und schreckliche tag träume wenn ich jetzt zurück denke war es eigentlich dumm nix zu sagen denn dann würde mein bester freund noch leben. er hatte sich damal umgebracht als er es mit bekommen hatte. er war erst 15 gewesen. und sein vater läuft noch immer draußen rum als sei nichts gewesen. Ich würde nichtmal meiner schlimmsten feindin wünschen das ihr sowas wiederfährt.

dank eurer internetseit weiß ich jetzt das es vielen so geht. das viel angst haben. vielen dank

Schatten meiner selbst schrieb am 10. Januar 2010 um 13:43 Uhr:

Es wissen nur wenige, und trotz das ich zwischenzeitlich schon 40 Jahre alt bin, merke ich den Missbrauch noch heute.

Ich war 8 Jahre alt als es passiert, und ich erinnere mich noch sehr gut an den Spruch meiner Mutter.
"Damit du weist wie sich eine Frau anfühlt"

Die tat wirkte sich bis heute auf mein Leben aus, nur wegen dieser Tat, hab ich mir mein Leben versaut.
Ich komme nicht wirklich damit klar, und jedesmal wenn ich mit meiner Frau zusammen bin, schiessen mir die Bilder von damals durch den Kopf.
Ich kann nicht vergessen, und nicht verzeihen.
Ich hab niemanden mit dem ich Reden kann.
Den Jungs passiert sowas nicht, und Mamis machen sowas nicht.

Sandra schrieb am 8. Januar 2010 um 22:33 Uhr:

Hallo , ich bin sandra, gehöre zu den überlebenden wurde über jahre missbraucht, habe vor 1 1/2 jahre ca eine halbseitenlähmung gehabt saß ca. 7 monate im rollstuhl psychisch bedingt, bin dann erst angefangen darüber zu reden

Laura schrieb am 3. Januar 2010 um 19:45 Uhr:

auch ich bin ein Opfer, wurde rägelmäßig von meinem Bruder Missbraucht. Bis Heute versuche ich das alles zu verdrängen. Doch ich weiß das kann ich nicht. Erst habe ich alles in mich hineingefressen und irgendwann habe ich es angefangen aufzuschreiben. langsam kann ich über vereinzelne teile davon sprechen, doch die angst und die hemschwelle habe ich noch nicht gebrochen. Ich habe diese Seite im Internet gefunden und finde sie echt Toll

Anita schrieb am 21. Dezember 2009 um 10:19 Uhr:

Auch ich bin ein Opfer, wurde als Kind oft von meinem Onkel missbraucht. Jahrelang verdrängt, wollte und konnnte ich nie darüber reden. Bis nichts mehr ging, und ich am Ende war. Dann habe ich angefangen, darüber zu schreiben, später Bilder zu malen. Über diese Bilder habe ich gelernt darüber zu sprechen.
Eure Internet-Seite ist sehr informativ, sie hat mir sehr geholfen.

Mandy schrieb am 19. Dezember 2009 um 15:01 Uhr:

Das so viele menschen davon betroffen sind,das hatte ich wirklich nicht gedacht!
ich bin auch dafür,das es eine liste im internett gibt!!
vielleicht wäre es ganz schön,hier ein forum an dieser seite anzuheften!wo man sich untereinander austauschen kann,vielleicht über prozesse schreiben kann,die anderen dann evtl mut machen!!

ich habe meine geschichte im august unter mandy auch geschrieben,aber das noch so viele berichte kommen,hatte ich nicht gedacht!!

bei so einer vielzahl muss man doch was erreichen können!!????

Frieda schrieb am 17. Dezember 2009 um 14:41 Uhr:

Ich bin auch Opfer und habe überlebt, aber wie und mit welchem Preis?
ich möchte darüber reden und kann nicht. Wird dies irgendwann mal anders? Ich weiß nicht. Im Moment geht es mir schlecht, bisher konnte ich alles beiseite schieben, jetzt geht es nicht mehr, warum? Ist es das was bleibt, dieses ich weiß es nicht?

michi schrieb am 10. Dezember 2009 um 17:47 Uhr:

Überlebende!! Besser kann man es nicht ausdrücken, nicht war?
Auch ich wurde Missbraucht,
ich war 6 jahre alt, als mein Vater mir den ersten Porno zeigte,
und dies dann in die tat umsetzte.
Bei noch so kleinen gelegenheiten muste ich zur stelle sein,
komisch, meine Mutter merkte nix.
In der Schule war ich immer schlecht, eh klar. Aber mein Vater passte das nicht, ich glaube, er hatte Angst, das alles auffliegen
könnte, da "normale" Kinder nicht so schlecht sind.
Als ich älter wurde, hatte ich nur noch ruhe, wenn ich meine Tage hatte.
Es war die Hölle auf Erden.
Mit 16 jahren war der Missbrauch vorbei.Warscheinlich, weil ich zu Erwachsen wurde.
Die Hölle ging dann eben anders weiter.
Ich durfte nie Freunde haben, durfte nie weg gehen.Mit 16 versucht ich mich zum ersten mal umzubringen.
Mit 18 hatte ich einen lieben süssen Freund, als er mich an einem Abend heim brachte, schlug ihn mein Vater zusammen.
Die situation eskalierte, mein Vater drehte voll durch, die Polizei kam und ich machte eine Anzeige.
Er kam in U-Haft.
Meine um zwei jahre jüngere Schwester und ich gingen von zu hause weg, auf Saison.
Zwei monate später war mein Vater wieder Zuhause, Mama hollte ihn raus.
Ich hatte einen nerven zusammenbruch um den anderen.
Als die Saison aus war, ging ich mit meinen ersten Mann mit zu ihm.
Auch er schlug und Vergewaltigte mich immer wieder, und sagte, bei deinen Vater hast du auch still gehalten.
Wir bekamen zwei Söhne und eine Freundin von der Führsorge
schleppte mich zur Therapeutin.
Nach 10 weiteren jahren schaffte ich es und verlies ihn, es war so schwer und ich hatte so angst, aber ich zog es durch, schon wegen meinen Kindern. Mein grosser musste schon viel zu viel mit erleben, und das ging nicht mehr.
Stark wurde ich nur durch meine Therapeutin, ihr verdanke ich das ich alles bewältigen konnte und natürlich durch meinen eisernen willen, ein "normales" Leben zu führen. Aber ohne Therapi hätte ich es nie geschaft!
Mit meinen Vater konnte ich mich versöhnen.
Nach der schweren Zeit mit meinen Ex war mein "Vater" als Vater für mich da, und das war das gröste Geschenk auf Erden.
Wir sprachen über das nie, doch er wuste, das ich ihm verziehen habe und das er für mich wichtig war.
Ein jahr nachdem ich mein leben neu geordnet hatte, verstarb mein Vater mit 53 jahren, also vor 12 jahren.
Heute bin ich 41 jahre, hab seid 12 jahren einen neuen Mann an meiner seite(mein Vater hat ihn nicht mehr kennen gelernt)
Mit ihm habe ich noch einen Sohn und lebe sehr glücklich.
Ich hoffe, ich konnte euch etwas Mut machen und bitte zu Gott, das auch ihr bald euren Frieden finden mögt.


Sebastian schrieb am 9. Dezember 2009 um 15:00 Uhr:

Hallo,
als erstes möchte ich der Sahra rechtgeben
Sahra schrieb am 3. September 2009 um 19:44 Uhr:
...
Ich bin für ein Täterregister im Internet,so wie in Amerika.Da kann dann jeder nachsehen,denn die Sexualstraftäter werden dort mit Adresse und Namen veröffentlicht.Mit denen habe ich kein Mitleid und so werden andere Menschen und Kinder geschützt

Ich wäre auch für so ein Register

Meine Schwester ist auch ein Opfer eines solchen Triebtäters geworden.
Leider konnte man dieses nicht verhindern obwohl dieses Tier schon eine bewährungsstrafe wegen vergewltigung hatte.
Leider war den Richtern nicht bewusst was sie mit diesem Urtel anrichteteten.
Ich befasse mich mit disem Thema schon lange jahre schon bevor es mit meiner schwester geschehen ist.

Ich bin verfechter der Todesstrafe für Kinderschänder.

Da dieses leider nicht möglich ist in diesem Staat,
bin ich dafür dass diese ... in den Knast kommen und nicht in Therapie oder Sonderabteilungen.
Sie sollten wie jeder andere gefangene in Haft.

Und ich möchte ein großes lob dieser Seite aussprechen.
Leider ist dieses Thema nicht sehr in dieser Gesellschaft verbreitet,
Das muss sich ändern

Schöne Grüße
Sebastian

Caro schrieb am 7. Dezember 2009 um 14:47 Uhr:

Wie kann eine Mutter ihrer eigenen Tochter nicht glauben?

Ich wurde von meinem Stiefvater missbraucht. Mit 14 habe ich meiner Schwester die nicht mehr bei uns wohnte weil sie 11 Jahre älter ist wie ich einen Brief geschrieben in dem ich ihr alles geschildert habe. Sie hat den Brief meiner Mutter gezeigt. Ob ich Hilfe bekommen habe? Nein! Nein habe ich nicht. Meine Mutter hat meine Sachen gepackt und ab da an habe ich für ein Jahr bei meinem Vater gewohnt. Mein Vater ist psychisch krank und hat seine Freundin geschlagen. Er war dann natürlich mit meiner Erziehung total überfordert. Was soll ein Kind da machen? Eigentlich würde man ja annehmen das mein Vater meinen Stiefvater wenigstens angezeigt hat...nein das hat er nicht. Allerdings hat mich meine Mutter wegen Verleumdung angezeigt. Irgendwann hat mein Vater im betrunkenen Zustand meine Mutter angerufen und hat sie darum gebeten mich wieder abzuholen. Jab er hat mich tatsächlich wieder zurückgeschickt. Der sexuelle Missbrauch hat dann zwar aufgehört aber mein Stiefvater wusste genau er kann machen was er will mir glaubt eh niemand und meine Mutter steht immer hinter ihm. Er hat mich weiter gequält in dem er mich erst provoziert und dann geschlagen oder getreten hat, vor meiner Mutter war er dann meistens wieder nett. Er hat sogar mal gesagt ich wäre es nicht wert zu leben. Ich habe dann neun Jahre alles wieder verdrängt und in mich rein gefressen und habe dann angefangen meine Mutter zu hassen. Heute mit 23 habe ich nach der Geburt meiner kleinen Tochter den Mund wieder aufgemacht und meiner Familie noch mal die Möglichkeit gegeben zu mir zu halten. Meine Schwester und meine Mutter sind sofort auf mich los und haben mich gefragt ob ich weiß was ich da sage und und und…meine eigene Mutter hat mir sogar vorgeworfen ich hätte KOKETIERT mich ihm also mit 14 an den Hals geworfen… Ich fange diese Woche eine Therapie an (ist nicht die erste) aber dieses Mal werde ich mich trauen und auch mal über den Missbrauch sprechen. Zu meiner Familie habe ich übrigens keinen Kontakt mehr. Ich bin einfach zu verletzt worden. Sollte ich so was verzeihen oder wieder anfangen alles runterzuschlucken nur damit die Familie wieder zusammen ist? Wohl eher nicht…

Diese Seite ist auf jeden Fall sehr informativ und hilfreich.

meti-rose schrieb am 23. November 2009 um 22:40 Uhr:

werde in einer woche achtzehn und ich wurde missbraucht als ich neun war. ich und meine familie kommen damit nicht klar und ich fühle gar nichts mehr und meinen freunden den ich das erzählt habe kamen damit nicht klar und haben mir die freundschaft gekündigt. deswegen habe ich angst meinen jetzigen freunden das zu erzählen. so was hat mein leben und das leben meiner familie zerstört aber wenn dir das auch passiert ist erzähle es

robin schrieb am 22. November 2009 um 15:40 Uhr:

Hallo,

mein fall ist gegen die hier eingetragenen etwas "harmloser", aber für mich dennoch prägend. Mit 15 wurde ich bon einem jetzt 52 jährigen gegen entgelt sexuell missbraucht. Ich bin jetzt 21 und habe bis vor ein paar wochen mit niemandem drüber geredet. Ich weiß von anderen Opfern des täters und habe mich entschlossen dagegen vorzugehen.
War bei der Polizei und habe anzeige erstattet, der täter wurde identifiziert und die ermittelungen der KriPo eingeleitet.

Freitag kam ein brief der staatsanwaltschaft das das verfahren wegen verjährung eingestellt wurde.
Ich bin jetzt am boden zerstört und schüre hass gegen dieses rechtssystem indem so etwas überhaupt verjähren kann.

Selbst wenn mein fall tatsächlich rechtlich verjährt ist, muss die kripo den kerl doch überprüfen samt wohnung und computer.

Wer so einen fetisch entwickelt, hat doch sicher kinderpornos oder regelmäßig sex mit welchen. Da muss man doch ermitteln.

Ich würde gerne weiter klagen, jedoch kann ich mir keinen anwalt leisten, ich werde mich nochmals mit den beamten auseinander setzen. auch wenn es noch so viel kraft kostet.

Pit schrieb am 21. November 2009 um 19:18 Uhr:

Hallo alle ihr Mutigen! Ein sicherer Schritt zur Erhöhung der Lebensqualitet eines jeden Überlebenden ist doch, dass man es sich eingesteht ein Missbrauchsüberlebender zu sein. Verdrängt haben wir es alle, manche länger, manche kürzer. Ich bin jetzt 40 und habe in Verbindung mit Schwangerschaft und Geburt meiner Tochter vor 14 Jahren die ersten flashbacks bekommen, danach immer mehr körperliche Symptome bis hin zum Burnout vor 4 Jahren. Vor einem Jahr dann kam der der Knall und hätt ich nicht einen Nottermin beim Hausarzt bekommen, wäre ich an diesem Tag im Dezember innerlich geplatzt. Zum ersten mal habe ich ausgesprochen was mich jahrzehntelang zermürbt hat. Ich bin von meinem Vater sexuell missbraucht worden. Nach fast 30 Jahren habe ich mein Schweigen gebrochen, nun bekomme ich Hilfe und fange an zu leben ohne zu verstecken. Es kann nur besser werden, leichter. Ich lerne dass ich mich nicht schämen muss- für nichts! Dass ich nicht Schuld bin an dem was passiert ist. Natürlich muss ich es mir immer wieder selbst sagen- so einfach ist es dann doch nicht und der Weg ist lang- aber ihr alle die den Weg auf diese Seite gefunden habt seit dabei den Weg zu gehen. Überlebt haben wir- Leben wollen wir!!!!!!!!
Danke für diese unglaublich gute Seite- die BESTE die ich gefunden habe, eine die auch meinem Mann hilft, DANKE!!

Nick 33 schrieb am 17. November 2009 um 10:10 Uhr:

Es ist kaum zu ertragen....Dieser Horror, dieses Trauma, dieses unerträgliche einfach nichts tun zu können! Du musst damit leben ob du willst oder nicht. Ich bin mir gar nicht mehr sicher ob meine Geschichte erwähnenswert ist wo ich dies hier alles gelesen habe.... Einige Schicksale haben mich völlig fertig gemacht!(@Birgit) aber auch viele andere. ich möchte so gerne helfen dabei fehlt mir selbst die karft mir zu helfen...
Mein Vater war oder ist(das kann ich nicht mehr beurteilen da ich den kontakt abgebrochen habe) alkoholiker. Er hat mehrmals meine heute immer noch beste Freundin missbraucht... Als Sie ihn in Ihrer kindlichen art einmal die frage stellte "ob er dies denn auch mit mir tun würde" meinte er Nein natürlich nicht Sie ist meine Tochter mit ihr tue ich soetwas nicht! Ich könnt kotzen wenn ich dran denke..Erst von da an wusste Sie das es nicht richtig war was er tat. ich wurde von meine Stiefopa missbraucht da war ich sieben und habe es erst Jahre später meiner Mutter anvertraut die wiederum so mit den prügelattaken meines Vaters beschäftigt war das sie mir nicht zu helfen wusste...Er hat Ihr die Zähne ausgeschlagen in den Bauch getreten und und und...Ich wurde von ihm als fotze hure Schlampe bezeichnett. Das mein Vater pädophiel veranlagt ist(wie sich das anhört?)(schreibt man das so Pädophiel veranlagt???) habe ich erst später erfahren wobei ich mir gedanken gemacht habe da er mal eine andere freundin (elf jahre ) Nachts aus meine zimmer locken wollte um Ihr was zu zeigen im Wohnzimmer:..Ich tat als würde ich schlafen
...Sie wollte nicht und sagte Ihm er solle sie in Ruhe lassen. Dann hat Sie mich in der Schule überall schlecht gemacht und gesagt das mein Vater ein Kinderficker sei und ich ihm die kleinen Mädchen besorgen würde..... Ich habe Ihn als Kind angehimmelt obwohl er meine Mutter ständig gedämütigt und geschlagen hat....Aber zu mir waahr er sehr lieb hat halt alles mit mir gemacht was man sich von einem Vater so wünschen kann....Gespielt, lange spaziergänge, Stundenlang vorgelesen.Mich überall mit hin genommen auch in die Kneipe...das er mich im besoffenem Kopf so beschimpft habe ich runtergespielt....Vor 4Jahren habe ich erst den Kontackt zu ihm abgebrochen. Und bis dahin immer noch versucht an das gute in Ihm zu glauben...Heute bin ich Mutter von einem fast 3Jährigem Sohn und sehe die dinge brutal, hart und offen und mache mir nichts mehr vor!!!!Niemand kann mir einreden das alles nicht so schlimm gewesen sei wie er immer noch behauptet! Viele episoden habe ich hier gar nicht aufgeschrieben und ich hoffe das man es trotzdem versteht weil es immer so aus mir raussprudelt und ich mich dann beim schreiben fast überschlage...
Ich tut heute alles was in meiner Macht steht für meine Familie. In der Uni nehme ich an einer Studie teil über missbrauch,und beginne eine Therapie. Ich würde gerne anderen opfern helfen.
Nur wo soll man anfangen.
Vielen dank das ich mir mal ein wenig Luft machen konnte....Ich drücke allen die Daumen stark zu bleiben und so wie ich z.B. den Kontackt zum Täter abbrechen und nicht länger die Augen schließen.... Kurt(mein Stiefopa) lebt leider immer noch aber wenn seine Zeit gekommen ist fahre ich zu seinem Grab und tanze polker!!! Ich hasse dieses wiederliche Ungeheuer!
Aber ist es nicht merkwürdig das ich meinen Vater obwohl er keinen Dolch besser ist!!!! Nicht hassen kann?

sabrina schrieb am 11. November 2009 um 11:47 Uhr:

hallo.ich habe folgendes erlebt,es fällt mir nicht grad leicht das hier so zu schreiben,da ich mich heut noch dafür schäme.
Also ich war damals 6jahre alt,als mein grosser bruder(ca 14 jahre alt)Er bat mich in sein zimmer zu kommen,und bestach meinen zwillingsbruder mit lollies,das er in dem Wohnzimmer bleibt und doch nicht herein kommen sollte.er find dann an mich anzufassen,zu streicheln und bat mich dann mich auszuziehen.ich war starr vor angst,hatte angst zu schreien,oder irgendjemand davon zu erzählen.das passierte insgesamt 2mal.er sagte mir dann wenn ich es erzählen würde,würd er dafür soregn das ich ins heim komme,oder schlimmeres.Ich Schwieg..ich hatte es wohl lange zeit verdrängt,merkte aber das ich stets angst hatte,in seiner nähe zu sein(vorallem allein in einem Raum)dann mit 11 jahren wurd es mir wieder bewusst,was mir passierte und sprach mit meinen Freunden darüber.die machten mir mut,sagten mir das es wichtig sei mich jemanden anzuvertrauen.ich fasste all meinen Mut zusammen und ging zu meiner mutter.ich sagte ich schweren herzens und mit viel angst,was mir damals mit 6 jahren passiert war.Sie wehrte es gleich ab,sagte ich würde lügen und sie würd mir es nicht glauben.ich war am boden zerstört und schämte mich noch mehr,weil ich dachte das es dann wohl meine schuld gewesen sein musste,und das sie mich jetzt dafür hasste.ich glaubte ihr fast,das sie recht haben musste und ich lüge.Obwohl es ja nicht so war,und ich sowas doch nie"nur so" erzählen würd.also zog ich mich innnerlich komplett zurück,wurde aggressiv,hatte kein repsekt weder vertrauen für meine Mutter übrig.Sie sprach meinen bruder darauf an,und er leugnete es natürlich,kam am selben tag(ich war im Bad)mit seiner Freundin rein und unterstellte mir ich würd sein leben zerstören,warum ich sollte lügen erzählte und seine Freundin fing an mich als schlampe zu schimpfen.ich kauerte mich in eine ecke und weinte bitterlich weil ich nun glaubte dadurch das ich es erzählte jemanden unrecht getan zu haben.hatte also versucht damit zu leben(obwohl dieser ekel diese angst nie wirklich weg war)und bekam ich mit 15jahren nochmal einen totalen zusammenbruch und musste zu hause raus,weil ich weder die nähe meiner mutter,noch meines bruders ertragen konnte.Für mich war alles auf lügen aufgebaut.jeder wusste es und keiner sagte etwas.es wurd also einfach darüber geschwiegen,und ich war denen egal.meine grosse schwester fragte mich eines tages ob das stimmen würd,was erzählt worden war(da war ich dann 18jahre alt)ich fragte sie was für gründe ich hätte bei so etwas gravierenden zu schweigen und das ich doch nur gerechtigkeit wollte,weil mein leben dadurch zerstört worden war.sie wandte sich ab,unser verhältniss wurde schlechter(obwohl wir immer ein sehr inniges verhältniss hatten)dann plötzlich war das verhältniss zwischen meinem Bruder und meiner schwester Bombig,ich fühlte mich noch mehr verlassen und nicht geliebt,also versuchte ich wieder damit zu leben und es zu verdrängen.
Es klappte auch für ein paaar jahre(dachte ich)dann wurd ich 26 jahre und da kam für mich der grösste schock,meine Nichte(von meiner schwester die tochter)kam auf mich zu nachdem meine Schwester an lungenkrebs starb zu mir und erzählte mir das ihr das selbe wiederfahren war(mit dem kleinen bruder,von meinem grossen bruder)für mich brach eine welt zusammen und gleichzeitig tratt mir mein eigenes schicksal vors auge.jetzt weiss ich nicht wie ich damit am besten umgehen soll,denn wie ich jetzt selber erkenne ist es ja doch nicht so verdrängt und hat viele beziehungen zu anderen schon kaputt gemacht,weil ich misstrauisch war,ganz schwer vertrauen kann,und die angst und dieses gefühl nicht mehr loslässt,vielleicht könnt ihr mir einen rat geben,wie ich damit umgehen kann oder wie ich von davon lösen kann.danke und gruss

Angelika schrieb am 9. November 2009 um 16:59 Uhr:

Selbst als eine Betroffene bin ich durch Zufall auf Ihre Seite gestoßen und finde die ausführliche Info gut. Ich bin vom Vater als Kleinkind bis zum 13./14. Lebensjahr missbraucht und von der Mutter stark verprügelt worden, wenn beim Rechnen die Hausaufgaben nicht schnell genug kamen oder falsch waren . Mein älterer Bruder wurde damals mit ca. 5 Jahren vom Vater einmal in den Keller geschleppt und so arg geschlagen, dass unsere Oma, die lauschend auf dem Flur mit meiner Mutter stand, zu ihr nach einer Weile sagte, sie glaube mein Bruder würde totgeschlagen, meine Mutter solle mal im Keller nachschauen!!! Mein Bruder hat den Kontakt zu den Eltern völlig abgebrochen und leidet heute an einer Psychose. Bei mir, nahm ich an, in den letzten 10 Jahren gelernt zu haben, mit der Vergangenheit leben zu können und habe nur immer den Täterschlüssel "Warum" gesucht und auf eine Entschuldigung gewartet. Hatte sogar noch Mitleid, wegen seiner schlechten Kindheit!! Wie aufopferungsvoll naiv bin ich gewesen - immer nur anderen helfen und ich selbst blieb auf der Strecke!!! Dann kam im Jahr 2001 eine neue Arbeitsstelle mit Mobbing und 3 Jahre später eine neue Kollegin, die selbst Missbrauchsopfer war, dazu. Sie musste deswegen zur Therapie in eine Reha. Nun wurde ich täglich wieder gezielt durch diese Kollegin an die Vergangenheit erinnert und dann das Mobbing dazu. Ich fühlte mich immer kraft- und wertloser. 5 Jahre hielt ich den Zustand aus (hatte ja als Kind gelernt nur zu existieren, um zu überleben), dann streikte mein Körper mit gesundheitlichen Problemen, so dass mir letztendlich vom Arbeitgeber gekündigt wurde. Reha´s und Wiedereingliederungsmaßnahmen halfen nicht, ins Berufsleben zurückzufinden, im Gegenteil, sie förderten mehr Stress in mir und Panikattacken gesellten sich dazu. Anfangs meinte ich noch, wenn ich wieder arbeite und somit für die Gesellschaft wieder funktioniere, werden alle Beschwerden nebensächlich oder verschwunden sein. Dem war aber nicht so. Meinen Körper hatte ich nicht mehr unter Kontrolle. Ich mache nun Therapie und erst seitdem wird mir bewusst, warum ich als Kind sehr häufig krank war und dass ich durch die Kindheitserlebnisse schwer traumatisiert bin, so dass ich nun auch dadurch erwerbsunfähig geworden bin. ...und meine Mutter meint und schört bis heute unter Tränen , von allem nichts gewusst zu haben!?! "Da war ja nichts!!! Sie ist halt schmusebedürftig!!!" hat mein Vater zur Mutter geäußert, als ich mich damals hilfesuchend an sie gewandt hatte. Und nun will unsere Tochter, die ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern hat, den Zusammenhalt der Familie wieder fördern und hat für Weihnachten geäußert, alle einzuladen, samt Großeltern. Ich werde absagen und bleibe dann eben allein daheim. Wie kann ich mich aus diesem Soog befreien?

Sabine Marya schrieb am 8. November 2009 um 13:42 Uhr:

Moin, moin! nach langer Zeit war ich mal wieder hier auf dieser komplexen, informativen Seite und möchte hier nun noch einen Gruß hinterlassen und ein "Weiter so!", viel Kraft für Euch!
Sabine Marya aus Nordfriesland

Ingrid schrieb am 6. November 2009 um 19:39 Uhr:

Wei0 nicht wie ich manches sagen soll was in mir vorgeht...

enibas schrieb am 3. November 2009 um 11:01 Uhr:

hallo,ich bin 40jahre alt und meine kindheit holt mich wieder ein.ich bin verheiratet doch die ehe ist am auseindaer fallen ich weiss keinen ausweg mehr, ich liebe meinen mann über alles.doch meine kindheit holt mich ein ich habe angst.ich wurde von meinem vater von 7-14 jahren missbraucht.er lebt sein leben weiter als wäre nicht passiert meine mutter steht voll und ganz hinter ihm.trotz das er er in das gefängnis musste und beweise da sind werde ich als täterin hin gestellt ich habe seit jahren keinen kontackt mehr doch es frisst mich auf ich möchte so gerne normal leben aber es geht nicht , ich gehe langsam zu grunde ich habe 2 kinder im alter von 14 und 11 jahren .ich weiss nicht mehr weiter,mein mann kennt die probleme doch er meint ich muss irgendwie selbst damit fertig werden.im streit hat er mir gesagt das ich in die klappse müsse und zum psychologen .ich kann nicht mehr.

mimi schrieb am 29. Oktober 2009 um 14:02 Uhr:

hallo zusammen,ich bin damals als kind mehrmals von unterschiedlichen männern sexuelle missbraucht worden.an das erste mal kann ich mich nur teilweise erinnern,es ist als hätte ich filmrisse.das 2 mal war ich ungefähr 8 jahre,der neffe meines schwagers hat mich jede woche gequält und mir klarmachen wollte das ich es wollte,meine schwester hab ich damals erzählt doch sie glaubte mir nicht.während dieser zeit hab ich bei meiner schwester gelebt und ihr mann hat mich damals jedentag geschlagen und gedemütigt.irgendwann fing er auch ,als ich 11 jahre wurde, an mich zu belästigen.zum glück kam das jugentamt und fragte mich ob ich weg möchte.ich hab ja gesagt.bin in ein kinderdorf gekommen und hab erst mit 13 jahren realisiert was mit mir passiert ist.bin danach zur therapie gegangen.heute bin ich 26 jahre alt und bin glücklich mit meinem freund.führe ein normales leben.ab und zu kommen noch die alpträume und hab immer einen leichten schlaf,aber ich lasse mir von meiner vergangenheit nicht fertig machen.also an euch alle mit den jahren wird es leichter und man kann wieder viel lachen.wichtig ist nur das es die vergangenheit ist.kämpft in eurer zukunft denn der weg ist schwer das zu verarbeiten aber es ist es wert.

ich wünsche euch allen viel erfolg

Lotte schrieb am 29. Oktober 2009 um 11:49 Uhr:

Ich bin 43 und habe schon lange das Gefühl, dass mich mein Vater von Baby bis ca. 5-6 Jahre für seine 'Bedürfnisse' missbraucht hat...ich hatte mit den Eltern eine riesen Auseinandersetzung wegen einem anderen Thema, sie haben mich tief verletzt und geben an allem mir die Schuld auch für Sachen, für die ich gar nichts kann! Bei einer Therapeutin bin ich dann wegen dieser Sache in Behandlung gewesen und habe ihr von meiner schrecklichen Kindheit und alles andere erzählt. Ich hatte immer Angst im Dunkeln und habe immer unter mein Bett geschaut, weil ich immer dachte, dass sich Schlangen unter meinem Bett versteckten und in der Nacht zu mir ins Bett kriechen...! Mein Vater hat auch bei jeder Gelegenheit gesagt, dass wir nichts den anderen Leuten erzählen dürfen, was bei uns zuhause so geht...ich habe auch Erinnerung an sehr schamhaftes Benehmen, aber andererseits mag ich mich schemenhaft daran Erinnern, den Penis meines Vaters gesehen zu haben...meine Therapeutin sagt, dass das Zeichen eines Missbrauchs sein könnten! Ich habe Angst, dass mein Vater meinen Kindern auch etwas getan hat, als sie klein waren und er mit ihnen alleine war, ich habe wirklich schreckliche Angst, ich mache mir Vorwürfe, dass ich sie überhaupt ihm überlassen habe - nur habe ich damals auch nicht gewusst, dass er mich missbraucht haben könnte.

Ich überlege mir eine gezielte Therapie zu machen, die aufdecken könnte, ob mein Gefühl stimmt oder ob ich da hoffentlich falsch liege. Vielen Dank für all die Infos auf dieser Seite, es macht Mut darüber zu reden und dass man sich für das nicht schämen muss.

Lotte

Jan schrieb am 27. Oktober 2009 um 09:13 Uhr:

Hi
ich wollte euch nur mal meinen Dank aussprechen.
Meine Freundin leidet unter solchem Missbrauch und ich will mich da schlau lesen, rausfinden wie ich sie unterstützen kann und so.
eure Seite hat mir da sehr weitergeholfen.
Danke

Der Schwarzenengel schrieb am 23. Oktober 2009 um 15:51 Uhr:

Hallo an alle!!

Ich bin eine überlebende und ganz ehrlich ich wusste erst nicht wie ich damit fertig werden sollte!!!! Erst diese seite hat mir geholfen zu erkennen das ich was tun muss um wieder Glücklich zu werden bei mir war es halt in der schule von einem Klassenkameraden andere haben es vlt. schwerer getroffen alks ich weil es ein familien mitglied war doch ich konnte mnich nat mal wehren weil es bei mir im Unterricht geschah darum an alle tut was gegen diese Leute die euch so etwas an tun denn irgendwann ist es zu spät!!!

Ganz Lieben Gruß Vom Schwarzenengel

michi schrieb am 21. Oktober 2009 um 17:33 Uhr:

hallo liebes missbrauch-opfer team..... ich bin auf eure seite gelandet da ich eine diplomarbeit über sexuelln missbrauch schreibe!! ihr würdet mir sehr helfen wenn ihr mir ein weinig infos zukommen lässt?!

liebe grüße michi

Sandra schrieb am 17. Oktober 2009 um 02:14 Uhr:

Ich finde die seite wirklich Klasse.
Laut verschiedener Ärzte bin ich körperlich gesund aber mir geht es nicht so.
Habe zwei kinder,bin 21 und bringe eine kleider grösse von nur noch 32 zu stande.
Und es wird immer schlimmer.
Ich weiß nicht ob ich wirklich mal mit jemanden über verschiedenes reden sollte.
Der mut fehlt .

Euch allen wünsche ich von ganzen herzen das ihr alles verarbeiten könnt und nicht nur überlebt sondern richtig lebt.

Liebe Grüße
Sandra


bella schrieb am 16. Oktober 2009 um 11:53 Uhr:

Danke für diese Seite. Ich bin hier zum ersten Mal. Ich bin 55 und
arbeite immer wieder an mir um mit dem Leben zurecht zu kommen.
Nochmals danke für diese Seite.
Lieben Gruß Bella

Diana schrieb am 10. Oktober 2009 um 16:56 Uhr:

Nachdem ich vor ein paar Wochen von meiner 2ten stationären Psychotherapie nach Hause gekommen bin, und es mir leider immer noch beschissen geht, habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht. Ich bin bis zum meinem 11ten Lebensjahr von einem Bekannten der Familie missbraucht worden (wann es angefangen hat habe ich erfolgreich verdrängt). Nachdem ich es meinen Eltern gesagt habe, haben sie ihn angezeigt. Nach der Verurteilung (3 Jahre auf Bewährung und 800 DM für einen sozialen guten Zweck - lächerlich) wurde aber in meiner Familie nie mehr darüber gesprochen und ich habe alles schön in mich hinein gefressen. Jetzt bin ich 37 Jahre alt und ich überlebe - mehr auch nicht ! Ich habe wie gesagt 2 stationäre Klinikaufenthalte und 3 ambulante Therapien hinter mir und nach der Durchsicht eurer super Seite die Gewissheit, dass ich noch einen extrem langen Weg vor mir habe. Ob ich den je schaffe ? Ich weiß es nicht. Aber die Seite gibt mir Kraft weil ich erfahre, dass alles was ich fühle und spüre real ist und ich keinen an der "Klatsche" habe sondern dies Folgen des Missbrauchs sind.
Niemand aussenstehendes macht sich ein Bild was es heißt missbraucht worden zu sein ! Das man als Mißbrauchsopfer "lebenslänglich" bekommen hat ist vielen auch nicht klar. Ich hab von meiner Mutter zu hören bekommen, dass ich mich nicht "anstellen" soll, da der Mißbrauch ja nicht so schlimm war.
Ich wünsche euch allen viel, viel Kraft.
Danke an das Missbrauch-Opfer Team.
Diana

Ute schrieb am 2. Oktober 2009 um 11:01 Uhr:

Warum? Warum wird einem so etwas angetan? Warum hilft keiner? Warum kann man erst nach so langer Zeit darüber sprechen? Bin jetzt 47 Jahre und wurde als Kind von meinem Stiefvater missbraucht. Habe letztes Jahr durch Stress im Job Herz-Rhythmus-Störungen und Panikattacken bekommen. Leider dadurch auch einen sehr guten Job verloren - nach 16 Jahren. Bei einem guten Psychologen habe ich Hilfe gefunden, merkte aber nach einigen Monaten, dass noch irgendwas in mir "versteckt" ist. So habe ich zusätzlich eine Hypnose-Therapie begonnen. Und siehe da ... der Missbrauch will ans Tageslicht. Viele denken jetzt bestimmt "Hypnose würde ich nie machen". Hierzu möchte ich noch Folgendes anmerken: Bei der Hypnose erreicht man eine sehr tiefe Entspannung, in der man sich noch unterhalten kann. Man behält immer die Selbstkontrolle und weiß genau was man sagt. Also traut euch, denn alles muß raus.

Vielen Dank an das Missbrauch-Opfer Team. Eure Seite hilft mir sehr.

Schöne Grüße
Ute

Nicole schrieb am 12. September 2009 um 15:12 Uhr:

Ich war heute das erste mal auf der Seite. und ich muss sagen das diese seite wirklich sehr sehr gut gelungen ist.
Hier finde ich alle Informationen die ich brauche. ich wurde selbst von meinem Stiefvater vom 5. bis zum 16. Lebensjahr sexuell missbraucht. Und nun habe ich seit zwei Jahren panikattacken und Angststötungen.
ich komme manchen Tages nicht aus dem haus weil mir früh schon schlecht und schwindelig ist. Dann habe ich dazu noch Ohnmachtsanfälle und kann seltenaalein nach draussen gehen.
Aber das schlimmste ist, das meine Mutter alles weiß und trotzdem nicht hinter mir steht sondern noch mit ihm zusammen ist. Kann das einer verstehen? also ich nicht!!!!!

macht weiter so...

Lg Nicole

B.G. schrieb am 11. September 2009 um 17:05 Uhr:

"... wenn Dein Kind von einem Jugendlichen überfallen und missbraucht wird, weil dieser seine eigenen erlebten Ohnmachtgefühle in einen mächtigen Triumph über einen schwächeren Menschen umwandelt"

so steht es auf Eurer Seite "Betroffen?"
Und dieser Jugendliche ist nicht "krank"?
Überprüft noch mal Eure Seite "Täter/Täterinnen". Es nützt niemandem, Täter/Täterinnen zu dämonisieren. Es nützt auch niemandem, Missbrauch durch Frauen mit Prozentzahlen ("10%") zu bagatellisieren.

Ich bin selbst Missbrauchsopfer und zum Glück kein Täter geworden. So wie der Jugendliche in Eurem Beispiel sind die Täter (oft frühere Opfer) ebenso krank wie ich als Opfer.
Ich lebe lieber mit Kranken als mit Dämonen in einer Welt.

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