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Das Missbrauch-Opfer.Info Team

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Engelchen schrieb am 9. September 2009 um 17:46 Uhr:

Hallo an alle,

immer öfter schleiche ich auf Eurer Seite herum. Heute endlich wage ich auch ein paar Zeilen zu hinterlassen. Was soll ich sagen?
Als ich zum ersten Mal hier war und die Seiten gelesen habe, bin ich einfach nur in Tränen ausgebrochen. Denn ich habe erkannt, dass das, was ich jahrelang empfunden habe, stimmt. Ich habe überlebt!!! Ja ich wurde mehrmals missbraucht und vergewaltigt von dem Freund meiner Mutter. Krass, ich habe es gerade zum ersten Mal ausgeschrieben. Reden kann ich aber noch nicht. Ich bin noch weit davon entfernt, meine Gefühle zu zulassen.
Immer wenn ich hier bin, fühle ich mich verstanden. Es gibt so viel Übereinstimmungen. Es ist eine wunderbare Seite! So offen sollte man auch in der Öffentlichkeit darüber sprechen!!!
Ich für meinen Teil stehe gerade am Anfang meiner Therapie...
Heute erst habe ich wieder gemerkt, dass es noch ein ganz schön weiter Weg ist! Noch immer konnte ich kein Vertrauen zu meinem Therapeuten aufbauen. Aber er ist sehr einfühlsam und behutsam. Es wird schon noch werden.
Aber manchmal scheint mir diese Last zu groß...
Ich würde mich auch gerne mit jemandem austauschen...

Ich wünsche allen ganz viel Kraft!
So schwer es sich auch anhört, gebt bitte nicht auf!!!

Sahra schrieb am 3. September 2009 um 19:44 Uhr:

Als ich euer Thema Betroffen gelesen habe,war ich sehr geschockt.Das es solche Folgen hat macht mich nachdenklich.Ich bin für ein Täterregister im Internet,so wie in Amerika.Da kann dann jeder nachsehen,denn die Sexualstraftäter werden dort mit Adresse und Namen veröffentlicht.Mit denen habe ich kein Mitleid und so werden andere Menschen und Kinder geschützt.Eure Seite hier ist wirklich sehr wertvoll.

Sandra schrieb am 31. August 2009 um 13:28 Uhr:

Hallo zusammen,

ich bin eine überlebende! Ich wurde im Alter von 9 - 13 Jahren von dem Lebensgefährten von meiner Mutter sexuell Missbraucht. Ich habe es jetzt 11 Jahre verdrängt und jetzt bin ich soweit das ich an Depressionen leide und feststellen muss ich schaff es doch nicht alleine!!!

Als ich die Seiten - seite für seite - durchgeschaut habe, habe ich so viele Parallelen zu mir selbst entdeckt, und musste feststellen, das ich nicht alleine bin... das dachte ich nämlich bis her...

Es geht mir momentan ziemlich mies und mir wäre es auch lieber etwas anderes sagen zu können, doch ich glaube das schlimmste für mich ist das mir meine eigene Mutter nicht glaubt. Sie hat sich jetzt zwar von ihrem Lebensgefährten getrennt aber sie redet davon als wäre es eine kleine Lächerlichkeit. "Jetzt helfe ich ihm erst mal die Wohnung einzurichten, dann müssen noch so viele Sachen geklärt werden und dann sieht man was die Zeit so bring..." und ich stehe daneben und denke ich platze gleich.

Würde ich das von meiner eigenen Tochter erfahren, dann würde der Typ hochkannt rausfliegen und es wäre mir egal was mit ihm passieren würde!!! Aber sie stellt mich momentan mit ihm auf eine Waage! Ich kann es einfach nicht fassen

Birgit schrieb am 29. August 2009 um 11:39 Uhr:

Wie so viele andere Betroffenen habe auch ich euer Gästebuch gelesen, geschockt war ich nicht mehr, das habe ich mir abgewöhnt. Meine geschichte? Mit drei Jahren haben meine Eltern mir ein putziges weißes Kleid angezogen,Lackschuhe und Locken gedreht. Dann sind wir(vier Geshwister und ich) zu dem Onkel meines Vaters gefahren. Meine Mutter nahm mich bei der Hand und übergab mich dem geistig behinderten alten Mann,grins, 50DM war das wert! Ab in den Schweinestall. Das funktionierte für meine Eltern so gut-es wurde zur lukrativen Dauereinrichtung! Meine Eltern fanden dann an der NUTTE oder DRECKSAU oder oder oder so viel gefallen, naja ich wurde 18 und hatte mich verlobt,da hörten sie dann auf. Mein zukünftiger Mann war beim Zoll, also Waffenträger ha, die schob er mir während er Freude empfand in jede Körperöffnung,toll. Natürlich nur geladen und entsichert, ich hatte aber wieder leider kein glück denn ich lebe,wenn man das so nennen darf.Nachdem er anfing mich zu verprügeln fand ich die Kraft mich zu trennen,ein Kollege(ich bin gelernte Psychiatrie-Schwester grins,passt,oder) half mir dabei. mein Fazit:wir Betroffenen werden dafür geboren! wir helfen, das andere in Ruhe gelassen werden. ach ja heute bin ich 50 und Arbeitsunfähig--Danke,aber ich habe auch glück, ich habe zwei wunderbare Söhne,und das war alles alles Wert! Heute bin ich ein fertiges stück Fleisch und zu feige dem ein Ende zu bereiten. Alle anderen leben immer noch glücklich--was für ein Hohn--ich habe Lebenslänglich,so wie Ihr. Ich wünsche euch aber viel viel Kraft

funnyverlohren schrieb am 26. August 2009 um 16:09 Uhr:

Wieso gibt es keine Hilfe für Opfer und "Wissende" bei einem Täter welcher auf Grund von Verjährung auf freiem Fuß ist? Kein wünschenswerter Nachbar wenn man Kinder hat.. Das Opfer hat nie Gerechtigkeit erfahren und mich selbst macht es krank nichts tun zu können...

mandy schrieb am 18. August 2009 um 02:56 Uhr:

hallo zusammen
die seite ist echt klasse ich würde auch von meinem stiefvater mehrere monate mißbraucht als ich mach nach langer zeit meiner mutter anvertraut hatte sagte sie wenn das raus kommt bringt sie sich und meine brüder um!!also schweige ich bis heute,sie hat mir das leben zur hölle gemacht das ich weiter mit ihm zusammen leben musste wenn ich das thema mal angesprochen habe hieß es nur jetzt fangst mit sowas wieder an!! ich habe mittlerweike eine 4 jahrige tochter die ich natürlich in watte packe.vor einem jahr kam mein sohn zu dem ich kaum gefühle entwickeln konnte (ich hatte so ein monster oim bauch)so habe ich mich gefühlt!!! es war und ist eine schwierige zeit da sie meine ganze familie sogar meine mir wichtigsten brüder gegen mich auf gehetzt hat!mittlerweile habe ich mich meinen leiblichen vater anvertraut der auf mein bitten ruhig bleibt und das obwohl sie neben einander wohnen! eigentlich würde ich mir wünschen das er zu mir steht auch wenn ich ihm etwas anderes gesagt habe ,frage ich mich wie ein leiblicher va´ter sowas hin nehmen kann und mit diesen m enschen noch gemütlich essen gehen kann!!mein mann weis nicht wie er mit meiner geschichte um gehen soll! und mein großer bruder hat mittlerweile eine etwas über ein jahr alte tochter und gibt sie oft dahin ich will ihn warnen trau mich aber nicht da er mir wirklich nicht glauben würde und er mir gegenüber (duch meine mutter) sehr sehr aggressiv ist es würde nur so hin gestellt werden das ich wieder als schwarzes schaaf unruhe stiften will!!ich werde nieder gemacht das meine kinder keinen kontakt zu ihrer oma haben dürfen!aber ich werde meine kinder schützen egal wie ich behandelt werde!! aber zugleich fehlt mir eine bezugsperson eine art mutter die mich mal auffängt ich musss immer die starke sein und allein gegen alle kämpfen!!ich bin manchmal ziemlich am boden und habe das gefühl manchmal nicht weiter machen zu können!!aber es muss irgendwie weiter gehen zumindest für meine kinder!!


sorry das ich so viel geschrieben habe!!

Rosenhexe schrieb am 15. August 2009 um 10:13 Uhr:

Hallo,
in der Hoffnung, hier gehört zu werden, schreibe ich. Ich bin 42, und vonm Babyalter an von meiner Mutter körperlich und seelisch missbraucht worden. Auch ihr jüngerer Bruder war an diesem Missbrauch beteiligt. Vor einem Jahr habe ich jemanden kenngelernt, der mir sehr geholfen hat. Dieser Mensch hat vor ein paar Tagen den Kontakt zu mir abgebrochen, weil er das alles nicht mittragen kann, so seine eigene Aussage. Da ich mich vor einem Jahr von meinem Mann getrennt habe, ist dieser Verlust meines Freundes unglaublich hart. Immer wieder stoße ich an diese Grenzen: mein Gegenüber kann das nicht ertragen. Aber wer fragt den UNS? Die Rosenhexe

Bambi schrieb am 12. August 2009 um 10:32 Uhr:

Hallo alle zusammen,
mir hat die Seite auch sehr geholfen, und lese sie immer öfter. Ich bin auch von mein Vater misbrauch worden, und wollte die folgen davon nie wahr haben, aber irgendwann ging es nicht mehr.Hatte keine kraft und energie mehr, und fühlte mich von keine verstanden. Ich bin Mutter 3 Kindern und muss leben wegen denen. . Bin jetzt 35 Jahre alt.
Habe erst problemme in der Ehe bekommen, kein selbstwertgefühl und kein vertrauen. Habe irgendwie immer bestätigungen und lob gebraucht, als die nicht mehr vom mein Mann kam fiel ich in eine schwarze loch. Zeit lang habe ich auch immer wieder in mein Mann mein Vater gesehen und dadurch angefangen ihm zu hassen und auf distance zu gehen. Ich mache Zeit 8 Monate eine Therapie und langsam ist mehr gute Tage als schlechte aber noch ist alles sehr schwer, und manche Tage ist nur ein Kampf um überleben.

Pascal schrieb am 6. August 2009 um 10:35 Uhr:

Hy,
Ich finde diese Seite total klasse den man kann sich hier informationen holen zum thema missbrauch!!!!
Ich selber wurde ab meinem 10 lebensjahr bis zum 15 lebensjahr von meinem onkel missbraucht.ich kenne dieses gefühl, es bleibt ein leben lang,leider.
weil ich dass alles nie verarbeitet habe entwickelte ich eine sehr starke essstörung.war sehr lange in therapie.ich schämte mich dafür was passiert ist,auch heute noch,aber ich habe gelernt damit umzugehen.ich bitte allen opfern macht eine therapie auch wenn es noch so schwierig und schwer ist,glaubt mir es hilft!!!!!!!!!!!!!!!!!!
lg pasca:-)

Jörg schrieb am 19. Juli 2009 um 22:36 Uhr:

Hallo zusammen!
Ich habe seit nem guten halben Jahr eine Freundin, die als kind und, soweit ich weiß, auch noch als Jugendliche mißbraucht, ignoriert, gedemütigt etc. worden ist und dachte mir das es doch im netz betimmt was drüber geben wird....und ich muß auch sagen....besten dank dem der diese informative seite eingerichtet hat. selbst beim lesen kamen mir schon die tränen. ja ich muß auch zugeben das mir ihre körperliche nähe manchmal schon SEHR fehlt, aber ich seh das auch so: ich bin richtig froh darüber das sie mich "ausgewählt" hat als denjenigen dem sie vertraut.....das macht mich sehr stolz!! sie ist auch dermaßen lieb und nett und alles....so einem menschen DARF man(n) einfach nicht nochmal wehtun....wollt ich nur mal sagen :-) MfG...

senay schrieb am 14. Juli 2009 um 11:23 Uhr:

ich bin froh das ich ie seite gefunden habe!!!!!

Mac schrieb am 10. Juli 2009 um 20:54 Uhr:

Ja, eine gute Seite. Ich selbst wurde Opfer eines Vaters eines Grundschulfreundes. Ich denke, es war eine einmalige Opfersituation, die ich verdrängt hatte, bis ich 16 war (es passierte wohl im Alter von 6 oder 7). Ich habe bis heute Probleme, manchmal weniger, manchmal mehr. Ich hatte viele Erfahrungen mit Drogen und habe gelernt, mit der inneren Unruhe, die mich manchmal befällt, umzugehen.

Hoppe schrieb am 2. Juli 2009 um 00:22 Uhr:

Als Strafverteidiger mußte ich bisher in über 10 Jahren die Erfahrung sammeln, dass die Vertretung von Opferinteressen der durchaus schwierigere Part vor Gericht sein kann. Hilfsangebote für Opfer können daher nicht umfassend genug sein.Diese Seite ist ein guterAnfang.
Mit Freundlichem Gruß
Hoppe, Rechtsanwalt in Kiel

mona schrieb am 28. Juni 2009 um 13:32 Uhr:

Hallo an alle, auch ich (heute 45) bin Überlebende. Diese Seite ist hilfreich. Besonders für Betroffene, Eltern und Pädagogen. Ich für mich habe beschlossen, meinen Mund nicht mehr zu halten. Ich werde meine Geschichte veröffentlichen. Für das erste Buch habe ich sehr verständnisvolle und unterstützende Hilfe gefunden. Das zweite Buch ist ab sofort in Arbeit.
Ich habe es ERleben müssen und ÜBERleben dürfen, und daraus werde ich jetzt, in der zweiten Hälfte meines Lebens Kapital schlagen. In jeder nur denkbaren Beziehung.
Lasst uns zusammenarbeiten und gemeinsam dafür sorgen, dass Mädchen und Jungs wie wir schnell und sicher aussterben!Lasst uns alle daran arbeiten, dass soviele Täter wie möglich entlarvt und an den Pranger gestellt werden.
Prävention gibt es nicht.
Es gibt nur Verständnis, erkennen der Zeichen und nachfragen, immer wieder nachfragen, wenn wir denken, da könnte etwas "im Busch" sein. Nie die Augen verschliessen und notfalls Polizei und Jugendämter mobil machen.
Wir können VIEL tun.
Für die Mädchen und Jungs, die jetzt das erleiden, was wir hinter uns haben.
Liebe Grüße und die Hoffnung auf Resonanz
Mona

Franzi schrieb am 21. Juni 2009 um 01:04 Uhr:

Hallo,
immer wieder bin ich auf Eurer Seite. Und immer wieder finde ich Neues oder kann manche Dinge besser verstehen. Ich selbst bin eine Überlebende - und ich möchte allen Mut machen! Es ist möglich trotz den ganzen üblen Erfahrungen ein gutes Leben zu führen. Der Weg ist lang und oft sehr schwierig, er braucht das Einlassen darauf, wieder Vertrauen zu fassen, in sich, in andere, in das Leben. Aber es ist möglich!
Ich darf gerade erleben langsam aber sicher heil zu werden. Die Wunden vernarben. Zum ersten Mal kann ich sagen: "Es ist schön, zu leben!"
Die Vergangenheit ist ein Teil meines Lebens, aber er bestimmt nicht mehr mein Sein im Hier und Jetzt.
Es ist gut und wichtig, informiert zu sein, über das, was mit einem passiert ist und welche Auswirkungen das hat. Darum ist diese Seite sehr wertvoll.
Lg Franzi

Brit schrieb am 11. Juni 2009 um 16:18 Uhr:

Hallo,
grundsätzlich finde ich eure Seite super, ich bin heute darauf gestossen, weil ich Anlaufstellen gesucht habe. Ich selber habe mich jetzt schon fast ein halbes Jahr mit den Thema auseinander gesetzt, erstens weil ích eine Abschlußarbeit meiner Ausbildung über diese Thema geschrieben hab und zweitens weil ich ähnliches erlebt habe. Jetzt kommt das große ABER: Ich hätte gerne ein paar Adressen von Österreich gehabt, diese fehlen mir hier leider. Trotzallem ist die Seite spitze.
Lg Brit

AH schrieb am 7. Juni 2009 um 00:45 Uhr:

Hallo,
ich finde Eure Seite sehr informativ. Ich bin zufällig darüber gestolpert und muss zugeben, dass ich mich das erste Mal mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetze, was für mich wohl der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Ich selbst bin eine Überlebende. Ich wurde im Alter von 12 Jahren bis zum Alter von 18 Jahren von meinen Stiefvater missbraucht. Ich weiß um diese Tatsache, aber leider habe ich keinerlei Erinnerungen daran, was in meinem Fall wohl auch besser so ist, denn leider ist das nicht der einzigste Schicksalsschlag den ich durchleben musste. Im Alter von 6 Jahren ist mein leiblicher Vater durch einen Unfall gestorben. Von da an musste ich in eine sehr verantwortungsvolle Rolle "schlüpfen", undzwar musste meine Mutter sehr viel arbeiten, damit mein kleiner Bruder und ich genug zum Essen hatten. Von da an "funktionierte" ich nur noch. "Gefühle" ist für mich ein Fremdwort. Zu Beginn diesen Jahres habe ich für 3 Monate eine stationäre Behandlung durchlebt - es war sehr, sehr anstrengend, aber auch hilfreich. Nur, dass durch den Einstieg ins Berufsleben jetzt alles im Chaos gelandet ist - ich suche momentan nach meinem Platz im Leben. Ich fühle mich wie im freien Fall in ein dunkles, tiefes, unendliches Loch. Aber das gehört wohl dazu. Ich werde kämpfen wie schon mein gesamtes Leben und hoffe, dass ich irgendwann für meinen Kampf belohnt werde!! Ich wünsche allen hier die nötige Kraft dazu.

marie schrieb am 3. Juni 2009 um 18:23 Uhr:

Ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen.Ich bin heute 42 Jahre alt und bin als Kind drei mal von drei verschiedenen Männern sexuellbelästigt worden.Jedes mal auf offener Strasse.Heute,vor allem wenn im Fernsehen über sowas berichtet wird,denke ich an meine Erlebnisse und wundere mich,warum die Menschen nicht schon damals so offen darüber geredet haben.Ich meine damit den Druck durch die Öffentlichkeit ,den finde ich gut.Leider wurden die Täter von mir nicht gefasst und ich mache mir manchmal Sorgen,das die Täter nach mir anderen Frauen noch schlimmeres angetan haben als bei mir.Das ist auch ein schlimmes Gefühl.

Felix schrieb am 24. Mai 2009 um 19:32 Uhr:

Hallo
Mein Vater hat mich missbraucht, seit ich sechs Monate alt war bis ich 16 war. Jetzt, 2 Jahre später, geht's mir eigentlich ganz gut.
Ich finde diese Seite total toll. Am besten finde ich, dass hier kein Unterschied gemacht wird zwischen Mädchen und Jungen, denn ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man als Junge oft nicht als Opfer, sondern als Schuldiger angesehen wird.
Vielen Dank für diese tolle Seite!

snoopy schrieb am 18. Mai 2009 um 14:50 Uhr:

Hallo
Ich bin 29ig und wurde mit sieben Jahre von meinem Stiefbruder missbraucht. Ich fand nach einer Weile den Mut ein Teil meiner Oma zu erzählen, sie hat auch versucht mir zu helfen, doch meine Mutter wollte mir nicht glauben, sie hat auch nie mit mir darüber gesprochen. Meine Hoffnung war immer, dass ich alles einfach vergessen kann, das hat bis vor zwei Jahren auch funktioniert, aber seit zwei Jahren beschäftigt mich der Missbrauch sehr stark, so dass ich an manchen Tagen nicht weiter weiss...

Noemi schrieb am 10. Mai 2009 um 04:30 Uhr:

Hallo alle...

ich schreib nun einfach mal so offen^^ ich bin selber Opfer... und als ich da so gelesen habe^^ ich fand x Parallelen zum selber erlebten... das fand ich irgend wie schon noch ''krass'' was ich bei der Verarbeitung nicht gelesen habe, aber es mir persöndlich extrem viel geholfen hat... ist das Akzeptieren... also im sinne von:

hey ich bin die Noemi ich bin 19 und wurde als kleines Mädchen, sexuell Missbraucht, ich steh dazu, das ist ein teil von mir ein Martyrium das 2 Jahre dauerte aber das nun einfach in meinem Lebenslauf steht. klar ok ich schreib nun offen voll gas darüber... bei jemand bei dem der missbrauch vielleicht noch nicht 12 Jahre her ist sieht es sicher aderst aus...

ich finde die Seite super :)

babs schrieb am 5. Mai 2009 um 17:05 Uhr:

Hallo,
auch ich bin eine Überlebende.
Ich habe lange gebraucht um mir den Mißbrauch überhaupt einzugestehen.
Seit einem halben Jahr mache ich eine Therapie, zu der ich gegangen bin, weil ich an Depressionen leide.
Heute als ich wieder da war, ist mir erst richtig bewußt geworden, daß meine Ängste und mein Verhalten Spätfolgen sind.
So habe ich mich an den PC gesetzt und im Internet nach einer passenden Seite gesucht und gefunden. Die EURE!
In vielen beschriebenen Situationen finde ich mich selbst wieder.
Es macht es leichter für mich, damit zu leben und es beweist mir, daß ich auf dem richtigem Weg bin zur HEILUNG!
Die Seite ist einfühlsam, informativ und verständlich.
Vielen Dank dafür.

Lilli schrieb am 28. April 2009 um 10:43 Uhr:

Ich habe Eure Seiten gelesen und mir für mich wichtiges ausgedrucktl Ich leide seit dem Missbrauch im Kindesalter an PtBs, Depressionen und wurde durch den MB alkoholkrank. Im Moment geht es mir so leidlich. Eure Seite klärt auf, macht Betroffenen auch Mut. Manchmal denkt man ja, man ist irgendwie ein bißchen verrückt. Ich bin dankbar, daß es Eure Seite gibt. Ihr habt mir wirklich sehr geholfen. Nochmals Danke und LG. Lilli

Anett schrieb am 22. April 2009 um 14:29 Uhr:

Hallo Liebes Missbrauch-Opfer-Team
Bin zufählig über die seite gestolpert und find sie toll, großes lob an euch. Ich selber bin auch ein missbrauchs opfer und es ist schon 17 jahre her aber sowas wird man nie vergessen, ich selber habe letztes jahr wieder ein rück fahl erlieden, dafür bin ich jetzt fest entschlossen wieder in eine therapie zu gehen was mir nicht leicht fählt aber da bekomm ich hilfe. Ich wünsche jeden hir viel kraft!

Conny schrieb am 20. April 2009 um 19:41 Uhr:

Hallo,
heute habe ich eure seite gefunden und ich muß auch ein dickes lob aussprechen. ich bin 28 Jahre und habe auch wieder einen flashback gehabt.....keine versteht es und keiner nimmt mich wahr...aber ich werde mir selbst hilfe suchen und das dank euch!

Kerstin schrieb am 15. April 2009 um 23:23 Uhr:

Ich bin jetzt 35 Jahre alt. Bin als Kind damals von einem Nachbarjungen missbraucht worden. Die Erinnerungen daran vergehen nicht. Sie verschwinden für eine Weile, tauchen aber plötzlich irgendwann wieder auf und bestimmen dann mein ganzen Verhalten. Ich habe nie mit jemanden darüber gesprochen. Ich habe es nie irgend jemanden erzählt. Bin dadurch ein ziemlich einsamer Mensch geworden, ohne soziale Kontakte und ohne wirklich je eine enge Beziehung eingegangen zu sein. Irgendwann wurde es normal, dass ich allein durchs Leben ging. Das klappte soweit auch ganz gut. Ich habe mich nie gehen lassen.
Jetzt habe ich auch vor zwei Jahren eine gute Freundin gefunden, der erste Mensch dem ich wirklich Vertrauen entgegen bringe. Leider habe ich trotzdem nie den Mut aufgebracht, um ihr von meinem Erlebnis zu erzählen. Jetzt kam es wegen meiner -für sie absurden- Verlustängste zu einem Streit. Ich konnte nicht die richtigen Worte für eine Erklärung finden und sie hat es logischerweise dann auch nicht verstehen können. Sie sagt, sie kennt so ein Verhalten von ihren anderen Freundinnen nicht. Aber haben die auch das erlebt, was ich als Kind erlebt habe ? Ich glaube nicht.
Inzwische habe ich ihr erzählt -zum ersten Mal überhaupt-, dass ich als Kind missbraucht wurde. Sie ist mir sehr wichtig und ich möchte, dass sie mein Verhalten versteht. Ich habe sie gebeten, dass sie sich im Internet ein wenig über "Überlebende" informiert. Ich hoffe, dass sie mal auf dieser Seite vorbeischaut und ein wenig liest. Vielleicht versteht sie dann.
Die Seite hat mir nämlich auch sehr geholfen. Ich habe jetzt erkannt, dass ich ohne professionelle Hilfe nicht mit meiner Vergangenheit zurecht komme und immer wieder in diese Verhaltensmuster zurückfallen werde. Danke !

Gruß, Kerstin.


Gina schrieb am 4. April 2009 um 16:28 Uhr:

Liebes Team,
Vielen Dank für eure tolle Seite, die mir klar machte, dass ich es ändern muss. Auch ich bin eine Überlebende. Ich habe nur mit meinem Freund, dem ich immer noch nicht so nahe treten kann, wie er das gerne möchte, über meinen Missbrauch, der vor 11 Jahren anfing, geredet. Heute bin ich gerade mal 19 und immernoch habe ich meine Panikattacken, die keiner versteht, da es niemand weiß. Aber ich kann nicht darüber reden ich weiß, dass nur dieses mir helfen würde, aber ich kann es einfach nict aus Angst. Meine Eltern glaubte mir damals nicht, da es sich um ein Familienmitglied handelte und seit dem blieb ich stumm. Auch fielen niemandem meine Ritzerein an meinen Armen auf. Immer wenn es auf die Zeit, als es das erste Mal passiert ist, hinführt, kann ich gar nicht mehr schlafen und ernähre mich nur noch von Zabletten um meine Panikattacken zu ertragen und weiterhin Spaß zuhaben. Ich weiß, dass das der falsche Weg ist, aber ich habe so lange geschwiegen, dass ich mein Schweigen noch nicht brechen kann. Leider!!! Ich hoffe, dass wir das alle schaffen werden!
Lg Gina

Antje schrieb am 30. März 2009 um 13:24 Uhr:

Liebes Missbrauch-Opfer-Team,
ich möchte Euch ein dickes Lob aussprechen und Danke sagen.
Ich bin selber eine *Überlebende*, und dieses schon seit 26 Jahren. Auf Eurer Seite wurde mir erst richtig bewußt wie schlecht (noch geprahlt) es mir zur Zeit wieder geht. Danke für´s öffnen meiner Augen.
Meine Geschichte und meine Gedanken kann man gerne auf meiner HP nachlesen, die ich Dank Euch am bearbeiten bin.
Bitte macht weiter so.

Hier ein Teil meiner Gedanken:
Als ich noch klein war,
war "NIEMAND" da,
der bereit war mich zu beschützen vor der Gefahr.

Und damals hatte ich mir geschworen,
"NIEMAND" mehr tut mir was an.

Ich baute sehr hohe und dicke Mauern um mich herum auf,
damit "NIEMAND" mehr so leicht an mich ran kommt.

Mauern, die nun schon viele Jahre mich umgeben.

Heute bin ich erwachsen,
aber sobald ich mich klein fühle
und glaube ich würde wieder verletzt,
sind die Mauern wieder da.

Mauern, die das Geschehene einsperren,
aber bei jedem absenken Geschehenes wieder präsent werden lassen!

LG Antje

Habibi85 schrieb am 27. März 2009 um 18:15 Uhr:

es ist einer sehr schöne seite und ich freue mich diese gefunden zu haben da ich auch ein opfer dieser schanttat bin...danke euch und macht weiter so

Eva schrieb am 27. März 2009 um 00:21 Uhr:

Ein großes Lob und Danke für diese Seite. Mein Missbrauch liegt 17 Jahre zurück. Seit einem Jahr bin ich, heute 27 Jahre, wegen Depressionen und Panikattacken arbeitsunfähig. Vor sechs Monaten habe ich eine Therapie (kognitive Verhaltenstherapie) angefangen. Vor ca drei Wochen kam der Therapeut "zur Sache". Ich habe bisher mit niemandem drüber gesprochen und es ist bis heute unvorstellbar für mich was dieser Vorfall für Spätfolgen hat. Aber ich weiss, dass NUR DIE THERAPIE helfen kann. Momentan ist es ein Gefühlschaos durch und durch. Mein Freund ist auch ziemlich überfordert und traurig. Aber ich ziehe es durch, weil ich lange genug gelitten habe.
Also Steffi , hab keine Angst vor dem was kommt und versuch diesen Schritt zu gehen. Es ist ein schwerer und anstrengender Weg, aber er gibt Dir irgendwann ein normales, glückliches Leben zurück.
Wünsche allen Betroffenen alles Gute und viel Kraft

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