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Das Missbrauch-Opfer.Info Team

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Rimpler, Monika schrieb am 8. Mai 2008 um 08:21 Uhr:

Ich selbst bin ein Mißbrauch- und Gewaltopfer. Habe diese Mißachtung meiner Bedürfnisse und dafür die gewaltigen an mich gerichteten Bedürfnisse der Menschen meiner Kindheits-Familie erleben und erleiden müssen. 40 Jahre brodelten die erlebten und gezwungenermaßen verdrängten Gefühle in mir, doch dann brach nach und nach alles auf - es war eine einzige und jahrzehntelang erlebte Katastrophe, die mich und mein bisheriges Leben und das was ich bis dahin glaubte, total auf den Kopf stellte. Krank war ich, seit 1999 schwer krank, hatte Aufenthalte in psychosomatischen/psychotherapeutischen/psychiatrischen Kliniken, dazu ambulante Therapien. Alles zwecklos - die intensiven Selbstmordgedanken und das Chaos in meinem Kopf wurden dadurch nicht besser.
Erst, nachdem ich die Bücher von Alice Miller gelesen hatte, auf die ich bei meiner Suche nach den Gründen für meine Selbstmordgedanken gefunden habe, erst da wurde mir klar, warum die Therapien auch nicht funktionieren konnten. Denn sie waren - genauso wie bei den Erwachsenen meiner Kindheit - darauf angelegt, mich zu erziehen, und zwar so, dass ich - zumindest nach außen - gut funktioniert.
Dabei konnte und wollte ich nicht funktionieren, sondern nur eines - eine Begleitung für den Weg, den ich zu mir selbst gehen wollte. Diese zu finden, war, weil ich mich selbst jetzt besser verstand, jetzt - nachdem ich einige Bücher von Alice Miller, auch zum wiederholten Male, gelesen habe - möglich.
Und so bin ich jetzt dankbar für jeden Menschen der mich einfach nur reden läßt, mich nur mit seinem Dasein, vielleicht auch mit seiner Betroffenheit darüber begleitet, wie es möglich ist, dass Menschen anderen Menschen (besonders Kindern) so etwas schreckliches antun.
Wünsche jedem, dem ähnliches geschehen ist wie mir, wenigstens einen Menschen zu finden, der dazu bereit ist, ihn auf dem Weg, in dem er seine eigene Kindheit, sein eigenes Leben entdeckt, zu begleiten.
Monika Rimpler

Joahanna schrieb am 5. Mai 2008 um 01:27 Uhr:

Danke, die Seite hilft voll und erklärt mir mein Befinden genauer und hat mir nun bestätigt das ich nicht verrückt bin, sonder einfach nur empfinde was so viele andere hier auch empfinden.
Danke

Marina schrieb am 4. Mai 2008 um 16:31 Uhr:

Hallo zusammen !!

Es ist echt toll das es die Seite gibt ich bin auf die Seite gestoßen da ich kein habe worüber ich reden über meine vergangenheit .
Es ist hart im leben wenn man im kindesalter sexuell missbraucht wurde es beindrächigt das ganze leben und überall.

Inchen schrieb am 29. April 2008 um 10:00 Uhr:

"Bekenne Dich, Steh zu Dir, Keiner wird Dich jemals wieder benutzen, oder will Dich benutzen"! Das sind die Wörter, die mich fast täglich begleiten. Schlimmer wird es, wenn ich einen netten Mann kennengelernt habe und ich merke, dass ich auch Gefühle wie "verliebt sein" empfinden kann. Doch gestehe ich mir das ein, dann geht der Kampf los. Der Kampf mit meinem Inneren, das mich immer noch schützen will. Die Dissoziation beginnt.... und das alles begann bei mir im Alter von acht Jahren, als ich fünf Jahre von meinem Ersatzopa missbraucht worden bin. Solangsam beginne ich meine eigene Sexualität zu entdecken, nicht die, die mir aufgespult worden ist. Aber es ist immer noch ein täglicher Kampf, auch die Stellen an meinem Körper zu akzeptieren, die mir immer weh taten und ich sie dafür gehasst habe... liebe Mitüberlebende, uns wird NIEMALS wieder irgendjemand so verletzten, fangt an an EUCH zu glauben, Mensch zu sein!!! LG

Tine schrieb am 21. April 2008 um 18:29 Uhr:

Gerade 21.4.08 sehe ich in der RTL-Sdg.Explosiv einen Bericht über einen Jungen 14 Jahre, der 6 Jahre von seinem Vater missbraucht wurde, die Bilder sogar vom Vater ins Internet gegeben wurden. Der Vater wird dank Hilfe einer Lehrerin des Jungen festgenommen. Super aber zu spät. Er bekommt evtl. 2 Jahr haft. Der Junge hat eine lebenslange Haft in seiner Seele. 2 Jahr lächerlich. Die Täter werden viel zu human verurteilt. Unsere Gesetzesgebung ist nicht mehr ernst zu nehmen. Ich wünsche dem Jungen alle Kraft, Hilfe von RICHTIGER Stelle und Glück dieser Erde.

Winterhexe72 schrieb am 18. April 2008 um 23:23 Uhr:

Großen Respekt! Dieses Thema wird viel zu oft todgeschwiegen. Ich finde es sehr gelungen, wie ihr mit diesem Thema umgegangen seid. Denn vieles was ihr über die Folgen für die Opfer berichtet, dem muß ich leider zustimmen. Auch wenn es einmalig war, hat es mein Leben nachhaltig belastet und belastet es noch heute.
Macht bitte weiter so gute Arbeit, damit die Opfer nicht vergessen werden. Denn diese leiden, wie ihr schon mal geschrieben hattet, ein Leben lang.

GLG Hexe

Muck schrieb am 9. April 2008 um 10:17 Uhr:

Ganz grosses Kompliment an diese HP! Ich arbeite in einer Körpertherapie (Cranio-Sacral) und erlebe immer wieder Klienten die über diese Arbeit ihren Missbrauch wieder ansehen und sich ihm stellen. Als Therapeutin hole ich mir immer wieder Infos und ich kann nur bestätigen, was all die Opfer fühlen und wie sie nach Erlösung suchen. Ich gebe ihnen diese Homepage an und hoffe, dass dies zusätzliche Heilung verschafft. Lieben Dank für alles was ihr hier tut und aufschreibt.

Rose schrieb am 29. März 2008 um 21:22 Uhr:

Ich bin froh, diese Homepage gefunden zu haben. Habe über Jahre hinweg erfolgreich verdrängt, was es nun aufzuarbeiten gilt. Bin jetzt über jede Information froh, die ich bekomme kann.
Macht weiter so! Hier kann man wirklich Mut schöpfen!
Danke.

Luggelack schrieb am 21. März 2008 um 23:42 Uhr:

Bin als Verbündeter auf der Suche nach Informationen und Hilfe, auf diese Seite gestoßen, und wurde hier fündig. Danke.

Krümel schrieb am 20. März 2008 um 23:03 Uhr:

Es ist schwer und immer wieder wird einem klar, in wie viele Bereiche des alltäglichen Lebens der Missbrauch und die Gewalt mit hinein spielen. Was für andere einfach und ganz selbstverständlich, stellt für einen selber oft eine riesige Hürde da. Es kostet ungemein viel Kraft im Alltag klar zu kommen, zu lernen mit den Ängsten und den Verletzungen zu leben. Das was Geschehen ist hinter sich zu lassen. Ich wurde ca. 15 Jahre oder mehr von meinen Eltern missbraucht, die Erinnerung mühsam zurück gewonnen und muss nun das Lernen, was andere wissen, dass es Menschen gibt, die einem Liebe schenken, ohne wenn und aber und für einen da sind, wenn man sie braucht. Ich lerne, dass ich aufgehoben und sicher sein kann, in dieser Welt! Eine völlig neue Erfahrung! Eine wunderbare, so finde ich. Ich bin dankbar für eine wunderbare Therapeutin, die mit mir diesen schweren Weg geht. Ich danke dem Team dieser Seite, auf der ich immer wieder vorbei schaue und mich aufgehoben fühle mit meiner Geschichte.

Christina schrieb am 20. März 2008 um 15:16 Uhr:

Ich bin immer wieder dankbar,das ich hier verweilen darf,danke an Euch alle.
Die Tage sind oft schwer,und da hilft es hier zu lesen.
Mißbraucht zu werden in Therapie ist so unglaublich,das mir sooo oft die Sprache fehlt.
Mit einem herzlichen Segensguss Christina

coco schrieb am 19. März 2008 um 15:42 Uhr:

Meine Tochter ist jahrelang mißbraucht worden.Vom eigenen Vater.
ICH HABE NICHTS GEMERKT.
Mein Kind wurde systematisch darauf hin erzogen, sie wurde mir entfremdet und darauf gedrillt das ich ihr sowieso nicht helfen könne.
Im Jan dieses Jahres war der Prozess.
3 Jahre 9Mon.
Meine Tochter hat Lebenslang.

Eure Seite ist sehr informativ und ich werde wohl noch öfter hier reinschauen, da auch ich einiges aufzuarbeiten habe.
Danke!!!!

Fiona schrieb am 4. März 2008 um 14:58 Uhr:

Dank dieser Seite habe ich die Entscheidung getroffen mich dem erlittenen Missbrauch neu zu stellen um endlich den vor langer Zeit verlorenen Lebensraum zurückzugewinnen.

Die strukturierte Beschreibungen helfen mir, das komplexe Thema zu sortieren und Schritt für Schritt anzuschauen.

Vielen Vielen Dank
Weiblich 44, aus der Schweiz

Sternchen schrieb am 21. Februar 2008 um 21:58 Uhr:

Vielen Dank an das missbrauch-opfer TEAM!!!! Eure Seite verfolge ich schon seit längerem. Ihr bietet hier nicht nur Betroffenen sondern auch allen Interessierten, vielleicht auch indirekten Betroffenden eine sehr gute Informationsmöglichkeit.
Gab es nicht mal ein Forum hier, zum direkten Austausch mit Betroffenen?
Auch in meiner Famlie ist nicht alles so abgelaufen, wie es sollte oder "normal" ist. Mittlerweile bin ich 34, habe Selbstverletzungen, Eßstörung und Selbstmordversuch hinter mir. Nie wußte ich, warum ich so bin. Aber mit den Jahren kommen immer mehr - wie Ihr es treffend nennt - Erinnerungsblitze, die ich am liebsten verdrängen möchte.
Bitte macht weiter mit Eurer Arbeit, Ihr macht einen guten Job.

LG, eine Interessierte

peromin schrieb am 19. Februar 2008 um 23:31 Uhr:

Seit ich den Missbrauch an meiner tochter ofiziell gemacht habe hat sich mein ganzes Umfeld von uns distanziert, entweder glaubt uns niemand, oder wier werden wie aussetzige behandelt. zu dem kommt das ich von unserem Rechtsstaat im Bezug auf dieses Thema völlig enttäuscht bin, das mal vorweg. meine tochter war ca. 2 jahre alt als ihr vater mit Sexuellen Übergriffen begann, all diese ungereimtheiten, das auffällige verhalten. das ewige Wund sein e.c.t. konnte ich leider zu diesem Zeitpunkt weder deuten noch erkennen. da er ein extrem liebervoller Vater war. seine Tochter war das aller heiligste für ihn, erst im August 07. machte ich eine Beobachtung die mir eindeutig schien, ich wante mich zuerst an Zartbitter die mir dann eine Beratungsstelle empfohlen haben, kurz darauf trennte ich mich vom Kindsvater, dann begann das eigentliche mathyrium vor allem aber für meine Tochter! ich fühle mich einsam und verlassen, kasteie mich dafür das ich meine Tochter nicht vor diesem Monster schützen konnte. das ich das nicht bemerkt habe, es ist furchtbar damit Leben zu müssen. das einzigste was mir die Kraft gibt zu kämpfen ist der Wille das meine Tochter einmal zu einer unbeschwerten jungen Frau heranwäckst. auf Pshychologischer Ebene wird jetzt schon alles getan, ich war mit ihr kürzlich in einer Klinik für thraumatisierte Kinder der gewünschte Erfolg blieb leider aus. es ist hart und offt fühle ich mich so hilflos kraftlos und so schrecklich verletzt, dennoch aufgeben ist nicht!!!!! ich lebe es meiner Tochter vor das Frauen kämpfen können, sie nimmt es an und kämpft genau so für die Gerechtigkeit, dafür das niemand das Recht hat Kindern so etwas an zu tun.Dafür das ihr Vater zur Rechenschaft gezogen wird, dafür das ihr Rechtsempfinden wieder hergestellt wird, und das sie sich und ihren Körper wieder lieben lernt u.s.w. auch ich finde diese Seite sehr beeindruckend, es tut so.... gut sich jemandem mit zu teilen der ähnliches erlebt hat, danke!! Eine Anmerkung noch: Eure Missbeaucher haben solange Macht über euch solange ihr schweigt. Der Glaube an euch selbst wird euch die Kraft und den Mut geben das unerreichbare zu erreichen!!! Viel Glück all denen die wieder Glücklich werden wollen, holt euch euren Seelenfrieden zurück.

Carolina* schrieb am 10. Februar 2008 um 23:23 Uhr:

Hi!
Danke, dass diese Seite ins leben gerufen wurde... :-)
ich bin ganz am anfang... ich weiss nur, dass ich leide...und dass etwas nicht stimmt (ich habe immer versucht es mir auszureden). ich finde mich hier wieder...obwohl ich nichts auf mich projizieren will...auch jetzt denke ich wieder "bist du eigentlich bescheuert? das redest du dir ein..."
aber es tut weh, meine beziehungen (die ich abbreche bevor sie entstehen) leiden darunter und ich bin uebergluecklich, dass es seiten wie diese gibt, die mir hoffnung geben, jemals herauszufinden, was da gehschah!
D A N K E

Claudia schrieb am 8. Februar 2008 um 16:07 Uhr:

vielen dank das es menschen gibt wie euch, die sich um überlebende kümmern.diese seite ist wirklich schön gestalltet.
ich wurde 2mal zur überlebenden,das erste mal als kind über lange zeit und dann noch mit 16 durch meinen ex freund.ich bin seid 4 jahren in therapie und beginne die letzte phase zu bearbeiten.mein ziel ist es mit meinem körper und kopf im einklang zu kommen.mich spüren und lieben zu können.ich habe einen lieben menschen an meiner seite,der alles seit fast 8 jahren miterlebt und das was mir angetan wurde ausbaden muss.diese seite beschreibt das was ich erlebt habe und noch immer durchlebe.macht weiter so und gebt menschen wie uns mut zum leben. claudia

eva schrieb am 6. Februar 2008 um 16:59 Uhr:

gut gemacht- sehr informativ. DANKE

Laura schrieb am 6. Februar 2008 um 01:41 Uhr:

Diese Seite ist wirklich sehr gut! Ich finde es gut dass dieses Thema nicht verschwiegen werden sollte!!! ich habe Jahrelang nicht darüber geredet und versucht es zu vergessen..aber vergeblich. Man kann nicht vergessen,leider. In meinem Umfeld und Familie wurde seit dem "Vorfall" (wie es so "schön" genannt wird) nicht mehr darüber geredet, was es egentlich verschlimmert hat. ich bin jetzt süße 17 Jahre und wurde mit 5 Jahren von meinem Nachbarn (gelegenheits Baby-Sitter) über einen Zeitraum missbraucht. ich verstehe nicht warum es keiner gemerkt hat!! Und eine Bekannte hat sich auch an mich vergriffen ein paar Jahren später. Mache erst seit einem halben Jahr eine Therapie. Ich habe mich nie getraut das Erlebte anzusprechen. Aber langsam wird es Zeit dafür. Bin seit zwei jahren in einer tollen Beziehung, er unterstützt mich und hilft mir wó er kann, dafür bin ich unglaublich dankbar. Ich möchte auch allen Mut geben und gebt bitte nicht auf. es st so schwer und der weg ist lang..aber machbar. ich hoffe dass ich irgendwann nachts einschlafen kann ohne alpträume mehr zu haben! Ich drücke euch alle ganz doll. ich glaub an euch von ganzem herzen!!!!

cassi schrieb am 1. Februar 2008 um 13:09 Uhr:

hallo
es gibt überall nur noch missbrauchsopfer
wo man hinsieht
und alle leiden ihr leben lang darunter
ist das ein trend, neue mode?
wenn das alles so wäre gäbe es keine familie wo es nicht so wäre bei all den opfern
es gibt schon solche sachen klar und auch leider
sogar männer gibt es die das von sich behaupten
musste einen kennenlernen
finde es mist
heute gilt wenn man keine seelische macke hat ist man nicht in
musste ich loswerden
werdet ihr natürlich nicht veröffentlichen

Elke schrieb am 27. Januar 2008 um 15:30 Uhr:

Auch ich gehöre zu den Überlebenen. Mit vier Jahren wurde ich von meinem Vater sexuell missbraucht, später dann von meinem Bruder. Erst als ich meine Periode hatte hörte es auf, ich hätte ja schwanger werden können.
Auf dieser Seite finde ich mich in vielen Punkten wieder, ich denke so ergeht es jedem Opfer hier.
Ich frage mich nur, ob diese inneren Schmerzen jemals aufhören werden.
Warum gibt es solche Menschen..... ?

Krümel schrieb am 26. Januar 2008 um 19:45 Uhr:

Ich bin auch betroffen, mache seit einem Jahr Therapie, sozusagen werde ich 1 Jahr und manchmal kommt es mir so vor als wäre ich 1 Jahr, weil es so viel gibt was ich lernen darf in meinem neuen Leben und soviel was so schwer ist zu verstehen und zu erfassen, zu begreifen.
Ich habe angefangen Gedichte zu schreiben, die mich auf meinem Weg begleiten und mir inzwischen auch Mut machen, wenn ich sie lesen, denn ich bin losgegangen, damit ich irgendwann ankommen kann, in einem Leben in dem die Sonne scheinen kann.

Danke für Eure tolle Seite, die einem das Verstehen erleichtert.

Janine schrieb am 17. Januar 2008 um 18:11 Uhr:

hallo liebes Team und auch liebe grüße an alle anderen....

erstmal ein lob an eure seite....ich bin sehr überrascht das es diese so ausführlich gibt....

ja ich bin auch betroffen und es war ein harter weg das alles erstmal zuakzeptieren.... bin seit ca einem Jahr in behandlung und habe gelernt mich damit auseinanderzusetzen, obwohl ich immer wieder rückschläge erleide hoffe ich doch immer wieder das ich den Mut bekomme weiter zumachen, aber ihr zeigt mir wie sehr es sich lohnt für mich weiter zumachen......

DANKE

heike schrieb am 14. Januar 2008 um 16:08 Uhr:

Ich habe das erste Mal nach dem Thema gegoogelt und war positiv überrascht, das es so eine kompetente Seite gibt. Hier ist das, was ich fühle und erlebt habe, schwarz auf weiß zu lesen, es ist ausgesprochen und tut gut zu sehen, das alles WAHR ist, was man fühlt und lebt. Ich bin seit 4 Jahren in Therapie, die letzte Stunde liegt vor mir und viel Arbeit hinter mir. Ich wünsche allen Mut, das Thema anzugehen, nur so kann man weiterleben. Danke Heike

Andrea schrieb am 12. Januar 2008 um 14:35 Uhr:

Ich mache seit 1 1/2 Jahren eine Therapie wegen Depressionen und habe vor kurzem erkannt, dass ich von meinem Vater vor ca. 25 Jahren sexuell belästigt worden bin (Ich hoffe das nicht noch mehr aus der Verdrängung zu Tage tritt). Durch eure Seite bin ich mir nun sicher, das auch dies zu exuellen Missbrauch gehört - man will es ja einfach nicht wahr haben.
Vielen Dank für eure informativen Seiten, ich denke sie haben mir geholen.
Ich wünsche allen Betroffenen und deren Partnern viel Kraft für die Aufarbeitung ihrer Probleme.

cora schrieb am 10. Januar 2008 um 04:06 Uhr:

ich bin auch sehr froh, dass es diese seite gibt, denn sie hat mir sehr geholfen, mir selbst näher zu kommen und zu verstehen, dass ich wirklich missbraucht worden bin. ich hatte es so lange vergessen und verleugnet.
am schlimmsten finde ich die auswirkungen in meinem alltäglichen leben, vor allen meinen beziehungen. ich habe einen menschen gefunden, mit dem ich eine wunderschöne beziehung führe, aber meine vergangenheit holt mich immer wieder ein und schränkt meine ausübung meiner liebe und sexualität so stark ein, dass unsere bezihung sehr darunter leiden musste.
mich macht es so wütend, dass ich wegen dem scheiss, den ich erlebt habe, auch jetzt noch (wo ich dem nicht mehr ausgesetzt bin) so leiden muss.
ich bin seit ca 2 jahren in einer therapie. dadurch bin ich erst auf den missbrauch gestossen.
ich dachte immer, alles müsste ja in ordnung sein. aber da war immer ein gefühl, was mir sagte, dass es das nicht ist.

vielen dank an die menschen, die sich die mühe gemacht haben, opfern und angehörigen so eine informative und einfühlsame hilfestellung zu geben!

an die, die sich als opfer fühlen: hört auf euer gefühl. es kann nicht lügen!

ich wünsche allen betroffenen eine gute aufarbeitung und viel kraft!

lieben gruß.

Eine Überlebende schrieb am 2. Januar 2008 um 14:06 Uhr:

Seit heute weiß ich auch das ich eine Überlebende bin. Ich habe meine Verganganheit verdrängen wollen, aber seitdemmein Peiniger getötet worden ist, im letzten Sommer werde ich von meiner Vergangenheit eingeholt. Zumal das diese verstärkt wird da ich jetzt in einer Partnerschaft lebe.
Durch diese Seite, die ich heute gefunden habe, habe ich gemerkt das mein Verhalten genau auf das zurück zuführen ist was mir in meiner Kindheit wiederfahren ist.
Vor kurzen habe ich es geschafft mich zu überwinden und es meinen Partner zu beichten.
Ich denke ich bin jetzt bereit mir helfen zu lassen.

marina schrieb am 31. Dezember 2007 um 16:53 Uhr:

Hi, so langsam bin ich bereit mir hilfe zu holen. Und deshalb auch auf euch gestoßen. Tolle seite.
Schade das ihr keine treffen habt.

js schrieb am 27. Dezember 2007 um 00:49 Uhr:

Hallo,

ich bin seit 7 Monaten Überlebende. Bisher wollte ich immer nur Abstand zu den Geschehnissen gewinnen. Doch irgendwie holt mich meine Vergangenheit immer wieder ein. Heute Abend habe ich erstmals über "das Thema"gegooglt und bin dabei auf diese Internetseite gestoßen. Es hat mit sehr viel Kraft gegegeben zu lesen, dass mein Verhalten und meine Gefühle ganz normale Folgen sind und es -leider- auch andere Frauen so ergeht. Danke für eine so tolle Seite.
P:S: Für die Zukunft würde ich mir ein Forum wünschen:o)

Der Wunsch nach einem Forum wird verständlicherweise öfter geäußert. Eine zeitlang hatten wir eins angeboten, aber es hat sich herausgestellt, dass wir aus Zeitmangel keine kontrollierte sichere Plattform für öffentliche Problemlösungen anbieten können. Wir hoffen, dass unser Angebot zu weiterfürenden Foren/Links nach speziellen Suchkriterien durchaus attraktiv für Nutzer ist.

Gruß,
das Missbrauch-Opfer.Info Team

Andree schrieb am 24. Dezember 2007 um 03:16 Uhr:

In unserem Haus wohlt ein pädophiler Mann. Wir haben grosse Angst und versuchen ihn loszuwerden. Aber scheinbar geniessen sogar solche Menschen den Schutz des Staates. Er bekennt sich offen zu seinen neigungen und dsagt, dass er sich auf Jugendliche beschränkt, was scheinbar nicht strafbar ist. Wir sind entsetzt wenn wir daran denken, was diesen unschuldigen minderjährigen Jungen in unserem Haus geschieht. Die Gesellschaft muss hier einfach noch sensibler werden. Solche Leute gehören lebenslang eingesperrt.

Liebe Grüsse Andree

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