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ANITA schrieb am 18. Mai 2013 um 22:46 Uhr:

Petra schrieb am 13. März 2013 um 14:03 Uhr:

Ich könnte nur noch heulen. Alles ist wieder hochgekommen. Ich bin jetzt fast 50 Jahre alt und habe alles etwa 40 Jahre lang verdrängen können und auf einmal ist alles wieder da. Nicht deutlich, aber an was ich mich erinnern kann, reicht schon aus. Es ist jetzt ca. 1 Jahr her, wo sich mein Vater bei mir entschuldigte, für das, was er mir angetan hatte in meiner Kindheit und auf einmal kam alles wieder hoch. Ich wurde böse und beschimpfte ihn laut, weil ich das alles nicht hören wollte, ich wollte mich nicht daran zurück erinnern. Vor allen Dingen, weil ich mit meinem Mann und unseren 3 Kindern bei meinen Eltern angebaut haben und wir sozusagen in einem Haus, aber in getrennten Haushalten wohnen. Vor einigen Wochen hat mein Vater versucht, sich das Leben zu nehmen mit Tabletten, dieses ist ihm aber nicht gelungen (er wurde rechtzeitig gefunden). Er kam für 5 Wochen in eine Klinik und hat dort natürlich nicht den wahren Grund für seinen Suizid gesagt(schlechtes Gewissen mir gegenüber). Meiner Mutter und meinem Bruder gegenüber hat er behauptet, mein Mann würde ihn mobben und hätte zu Ihm gesagt : er solle sich aufhängen. Dieses stimmt natürlich nicht, ich bin 20 Jahre mit meinem Mann verheiratet und weiß, dass er so etwas niemals sagen würde. Meine Mutter hatte schon 2 Schlaganfälle, darum nehme ich Rücksicht und spreche nicht offen darüber und sage aus diesem Grunde nicht die Wahrheit ( ich habe Angst, das meine Mutter dieses nicht verkraftet). Das erste Mal habe ich mit meine 2 Schwestern und meinem Mann darüber gesprochen, als mein Vater den Suizid begangen hat. Ich weiß nicht, was für mich schlimmer ist, dass mein Vater mich mißbraucht hat oder dass er meinen Mann für etwas beschulgigt, was er nie gesagt hat. Das Schlimme ist, dass ich ständig daran denken muss und es immer schwieriger wird mich abzulenken. Meine Wut wird immer größer und ich habe das Gefühl, nicht schreien zu können und zu dürfen. Ich traue mich nicht, eine Therapie zu machen, weil ich Angst habe, meine Liebe zu meinem Mann würde daran zerbrechen. Ich weiß nicht ob es nicht alles nur Selbstmitleid ist oder ob ich mich nur einfach so anstelle. Sonst bin ich eigentlich eher starkgewesen und lasse nicht so schnell etwas an mich herankommen, aber momentan könnte ich nur noch weinen und mich irgendwo ganz weit weg verkriechen. Ich musste mir einmal alles von der Seele schreiben, obwohl ich dass Gefühl habe, noch lange nicht alles erzählt zu haben weil meine Gedanken so durcheinander sind aber ...

friedrich schrieb am 17. Mai 2013 um 23:39 Uhr:

Hallo alle hier.Ich weiß nicht wie ich es schreiben soll vor 1 jahr ist einer mir über denn weg gelaufen der mich als kind wo icj 7 war mit seine freunde missbraucht haben öfter.
Meine eltern hatte ich nie was erzählt da sie immer besoffen waren es waren immer 2 oder 3 jungs der eine hatte eine mofa das weiß ich die anderen noch nicht ((.'Die haben sicher es ausgenutzt ich weiß jetzt nicht wie ich handeln soll bin jetzt 35 und alles kommt wieder hoch was die alles gemaht haben und ich muste es machen .
Hoffe es kann mir hier auch geholfen werden zum terapeuten trau ich es nicht ,oder was meint ihr.
Das ist mir zu peinlich da ich ja ein junge war

Steffen schrieb am 15. Mai 2013 um 07:52 Uhr:

Ich finde diese Plattform echt toll und wichtig,besonders für Angehörige ist es eine gute Hilfe für Prävention und allgemeine Hilfe!
Ich bin 17 Jahre alt,seit fast einem Jahr intensiv in Therapie,und die Symptome die ich sozial aufweise,im Zusammenspiel mit dem Verlauf meiner Therapie,brachte Erinnerung ans licht die ich verdrängt hatte.ich habe Jahre langen Missbrauch hinter mir,ob es sexuelle Absichten hatte oder nicht weiß ich nicht,nur das es ein Missbrauch war,der mein leben bis heute unterbewusst beeinflusst hat...ich hoffe damit weiterhin fertig zu werden!

unsichtbar schrieb am 9. Mai 2013 um 22:24 Uhr:

Hallo,
Ich habe wahnsinnige Angst. Angst vor so gut wie allem, und Angst davor, dass Bilder die manchmal plötzlich in mir auftauchen real sind. Ich bin 17 Jahre alt und leide seit etwa anderthalb Jahren an Depressionen, einer Essstörung und verletze mich selber. Ich befinde mich in Therapie.
Vor in etwa 3 Monaten war ich auf dem Weg zu einer Freundin, ich sah einen obdachlosen und wollte ihm etwas Geld geben weil er mir leid tat, als ich näher kam bemerkte ich jedoch, dass er sich gerade einen runterholte und mich dabei angegrinst hat. Ich war total geschockt, ich bin einfach losgerannt, meine kehle war wie zugeschnürt und mir war total übel. Das Geld was ich ihm hatte schenken wollen schmiss ich weg. Ich habe mich widerlich gefühlt und habe meine Hände wund gewaschen, und ich habe geweint. Ich weiß nicht mehr genau wann es war, aber es muss im vorletzten Monat gewesen sein, dass ein Bild in meinem Kopf auftauchte. Ich glaube ich war in der Bahn und ein Mann stand nah neben mir, meine Hände und mein Nacken sind total verkrampft. Ich habe es schnell weggeschoben, da ich glaube dass ich nur zu viel Phantasie habe. Allerdings passiert es nun häufiger dass ich Bilder sehe, mittlerweile sind es glaube ich 2 oder 3 unterschiedliche. Meistens wenn ich in der Bahn bin und es voll ist, ich fühle mich dort eingesperrt und ausgeliefert. Wenn ein Mann auch noch direkt neben mir steht, dann bekomme ich schlecht Luft (mein Atem zittert), meine Hände und Nacken verkrampfen und manchmal wird mir übel und ich fange an zu zittern..
Ich weiß nicht was ich machen soll, es kann ja sein dass ich mir alles nur einbilde aber trotzdem habe ich wahnsinnige Angst dass irgendwas nicht stimmt. Ich fühle mich ausgeliefert und hilflos. Ich weiß einfach nicht wie ich mit der Situation umgehen soll, wer kann mir denn sagen ob ich mir das einbilde oder ob das wirkliche Erinnerungen sind? und wer kann mir sagen wie ich damit umgehen muss..? Vielleicht bekomme ich ja eine Rückmeldung, etwas das mir vielleicht ein wenig Klarheit verschafft.. Ich bin wirklich ratlos zurzeit.

Marcus schrieb am 30. April 2013 um 01:43 Uhr:

Mein Leben geht grade den Bach runter !
Aufgewachsen in den 70ern in einer gut Bürgelichen Umgebung mit einem versoffenen, prügelden Vater der zum Glück die Familie verließ als ich 7 Jahre alt war ! Aber da waren noch die gutbürgerlichen Nachbarn die meiner Mutter und mir sowie meiner drei Jahre jüngeren Schwester wohl eher die Schuld gaben, dass unser Vater uns verlassen hat. Damals war es so, dass wenn ein Mann seine Frau und Kinder verläßt, es auch nur an denen gelegen haben kann. Wir wurden von allen geschnitten. Wenn die Nachbarkinder von Ihren tollen Erlebnissen mit Ihren Vätern erzählt haben, klebte ich an deren Lippen und hätte als Kind alles dafür gegeben, tolle Sachen von mir und meinem Vater erzählen zu können. Als ich ca.10 Jahre alt war stellte mich meine Mutter ihrem neuen Freund vor !
Ab da änderte sich mein Leben rapide !
Ich war als Junge so ausgehungert nach Anerkennung und anderen nun auch meine Vaterersatzfigur presäntieren zu können, dass ich absolut nichts von den ersten Anbahnungen mitbekam, die sich abspielten. Viereinhalb verdammt lange Jahre - es begann mit 10 und an meinem 11und 12und 13 Geburtstag war ich immer noch 10 und die Zeit wollte einfach nicht weiter gehen. Wenn ich angefangen habe, mich dagegen auf zu bäumen oder zu wehren wurde mir gesagt, das meine Schwester und ich ins Heim kämen und er dafür sorgt das meine Mutter ins Gefängniss käme - warum auch immer, als Kind hat man es eben geglaubt. Mein Leben bestand nur aus Lügen mit dem Verlangen es allen recht machen zu müssen damit ja keinem in meiner kleinen Familie etwas passiert oder etwas merkt. Wenn es mir richtig schlecht ging und das oft genug, habe ich das geschickt überspielt und mit Lügen getarnt !
Ich versuchte in vielerlei Hinsicht immer den goldenen Mittelweg für alle zu finden selbst auf Kosten der Wahrheit.
Ich glaube ich habe leider nie gelernt für etwas ein zu stehen oder die Wertigkeit zwischen Warheit und Lüge kennen zu lernen. Fast fünf Jahre lang war die Lüge immer mehr wert zum Schutz meiner Familie, als die Wahrheit.

Ich habe mich mit meiner Frau zerstritten und Sie sagte mir ich solle ihr die Wahrheit sagen; selbst in dieser Situation kamen mir nur Halbwarheiten oder Lügen über die Lippen...ich wollte sie nicht verletzen aber es ist diese tiefe Angst, wenn mann die Wahrheit sagt, das dann etwas schlimmes passiert...und man dann besser zu einer Lüge oder Teilwarheit greift.
Heute holt mich die Vergangenheit mit voller Härte wieder ein.
Mir ist bewußt , das meine Wertevorstellungen völlig daneben sind und ich mir jetzt Hilfe suchen muß ! Ich war fast fünf Jahre lang ´10 und es ging nicht weiter. Was fehlt mir alles um ein soziales Miteinanderin in einer Beziehung führen zu können! Fünf Jahre psychische und körperliche Gewalt mit Ängsten schüren müssen eben Spuren hinterlassen haben - und da muß ich jetzt raus !
Ich bin sehr traurig und allein !

Lioba schrieb am 24. April 2013 um 17:09 Uhr:

Einfach mal um es loszuwerden schreib ich hier jetzt meine sogenannte "kindheit" auf. Ich bin echt am ende.

Meine mutter ist schon gestorben als ich zwei war, mir blieben nur noch mein vater und mein älterer bruder. Mein vater war alkoholiker und war eigentlich nie da. also musste mein bruder auf mich aufpassen. als ich dann ungefähr 4 war, ich kann mich noch genau an den tag erinnern, setzte er mich auf einmal auf seinen schoß. er war damals 13. erst fing er ganz sanft zu wippen an und ich dachte er will hoppereiter mit mir spielen. er guckte mich so komisch an. da knöpfte er meine hose auf und legte seine hand zwischen meine beine. ich wollte weglaufen, doch er nahm mich an den hüften und zog mich noch näher an mich hin. er flüsterte mir ins ohr: "du bist so schön mein schatz".

von da an war er total komisch zu mir. er küsste mich immer übertrieben lang, und ich kann mich erinnern dass ich einmal ein zäpfchen brauchte. er hat es mir gegeben, doch dann fing er an mich zu streicheln. überall. ich weinte doch er hielt mir den mund zu. er drehte mich auf den bauch und schlug immer und immer wieder auf meinrn hintern und zwischen die beine. als ich dann
neun war, und er 18 starb unser vater. von da hatte mein bruder das alleinige sorgerecht. er zwang mich mit ihm zu einem fkk strand zu fahren. dort vergewaltigte er mich auch das erste mal. als ich mit 12 brüste bekam, fasste er mich auch dort an und als mir mit 13 die ersten schamhaare wuchsen rupfte er sie haar für haar gewaltsam raus, weil ihn das bei unserer "liebe" störe. ich hatte wahnsinnige schmerzen, seelisch und körperlich. er verwaltigte mich mittlerweile jeden tag, zeang mich, ihn anzufassen.
Ich bin bis heute nicht darüber hinweggekommen, obwohl ich keinen kontakt mehr zu ihm habe. heute bin ich 21 jahre alt.

Ellen schrieb am 22. April 2013 um 14:32 Uhr:

Hallo
Bin zufällig auf diese Plattform gestossen,habe mir die zeit genommen mal alles in ruhe durchzu lesen.
Heute bin ich(55)vieleicht hilft mir das schreiben das was ich verdränge besser damit umzugehen.
Ich möchte mal damit anfangen wie ich auf die welt kam,meine mutter gab mich gleich weg.Meine Kindheit liefen durch viele Heime ob heimkindergrippe,heimkindergarten oder wo ich schulpflichtig wurde.
Das letzte Kinderheim in der DDR in Berbisdorf war das schlimpste.
Da hat man mich an Adoptions Eltern weiter gereicht (16)die mit mir machen konnten was denen beliebt war,wenn ich es nehmanden erzählt habe hat mann mich nur als lügnerin hingestellt.
Mittlerweile habe ich 2 Kinder zur welt gebracht,der vater meiner Kinder ist frühzeitig (27) verstorben.Muste meine Kinder alleine aufziehen was ich gut gemeistert habe.
Jetzt wo die aus meinem Haushalt sind fühle ich mich sehr einsam,habe zwar mittlerweile einen neuen Mann,er macht mich sehlich fertig.Er redet nicht mit mir und ich kann ihm nichts erzählen was durch meinen Kopf geht.
Ich sitze sehr oft alleine da und habe nur hass und wut auf die ganze welt.
Wenn ich schlafe wache ich schweisdurchnässt auf,finde einfach keine ruhe in mir.
Ich habe mir jetzt vorgenommen die Heime mal aufzusuchen,vieleicht finde ich die noch wie die in meine träume erscheinen.

Ich kann mich hier garnicht so ausdrücken,aber wer gerne mit mir in kontakt treten möchte kann mich über meine mail anschreiben.
Würde mich sehr freuen darüber.
Ich grüsse euch alle ganz lieb

steffi schrieb am 20. März 2013 um 00:26 Uhr:

Hallo zusammen!
Mir fällt es schwer, diese sätze zu schreiben aber ich bin auch ein missbrauchsopfer.
Ich habe mich bislang so durch leben "geschlängelt" ... Und immer versucht alles zu unterdrücken, die ganzen erinnerungen.
In letzter zeit gelingt es mir immer weniger und ich fange an zu verzweifeln.

Ich war noch sehr jung, vllt 5 jahre.. Meine schwester uns ich haben oft bei meinen eltern geschlafen. Meine schwester (zum glück) neben meiner mutter.
Als es das erste mal geschah wusste ich garnicht, was überhaupt passiert.
Zuerst drehte mein vater sich um und dann merkte ich seine hand in meiner unterhose. Das war so schrecklich, das die erinnerung mich gerade wieder zum weinen bringt. Dann nahm er meine hand und fuhr sie zu sich (er schlief immer nackt) ich habe versucht mich irgendwie bemerkbar zu machen und hoffte ,dass meine mutter dem ganzen ekel ein ende setzte,doch nichts geschah.
Stundenlang stabd ich im badezimmer, wusch mir die hände, meinen ganzenkörper . Ich fühlte mich so dreckig.
Dies geschah sehr oft und ich weis garnicht mehr genau über welchen zeitraum. Ich wollte meine schwester schützen und so schlief ich immer und immer wieder bei meinen elter im bett.
Ich habe nach jahren mit meinen eltern gesprochen, doch mein vater schwört nichts davon zu wissen und meine mutter will nichts davon wissen und hasst mich seitdem, ich sei schuld für den versuchten selbstmord meines vaters und und und...
Ich fühle mich selber schuldig und kann momentan sehr schwer mit meiner situation umgehen.

Ich überlege nun endlich eine therapie zu beginnen und hoffe, dass sie mir hilft.. Ich bin es satt, nicht herr meiner gefühle zu sein und mich jedes mal daran erinner wenn ich zb mit meinem freund intim werde. Ich bin so wütend!!!

Auch wenn sich das vllt keiner bis zum ende durchliest, bin ich froh mal einiges aufgeschrieben zu haben.

ICH schrieb am 18. März 2013 um 21:47 Uhr:

Hallo zusammen, weiß eigentlich nicht genau wo ich anfangen soll aber ich habe mich entschlossen einfach mal draufloszuschreiben. bin in einer beziehung, mein freund ist zur zeit im ausland und arbeitet dort, das heißt ich bin alleine in unserer Wohnung und habe gerade sehr viel zeit zum nachdenken, ich gehe auch arbeiten und nebenbei absolviere ich einen hochschullehrgang... alles dinge die mir freude bereiten, doch seit dem mein freund weg ist, fühl ich mich sooooo einsam wie schon lange nicht mehr, nicht wegen ihm sondern wegen meiner vergangenheit.... vor ca. 2 Jahren wurde mir (wieder einmal) bewußt, dass ich vin meinem vater misshandelt wurde, ich verdrängte das. doch jetzt habe ich gerade viel zeit. ich muss jeden tag darüber nachdeneken, ich will nicht, aber ich muss... die letzten 2 tage hatte ich furchtbar kopfschmerzen deswegen. während ich hier so schreibe schaue ich mir irgendwie selber zu und kann gar nicht fassen das es mich betrifft.... ich habe mit ca. 16 Jahren darüber mit einer freundin gesprochen, denn ihr ist es auch so ergangen, das tut bis heute noch gut, aber dass es mein vater war, den sie sogar kennt, weiß sie bis heute nicht.... ich fühle mich mit diesem wissen sooooooo furchtbar alleine und mir wird in diesem moment auch richtig übel...ich und mein vater wissen über das geschehene bescheid, habe das gefühl, dass es meine mutter nicht weiß...habe auch das gefühl, dass ich meinen vater darüber ansprechen muss, weiß nicht wie... lese hier soviel von therapien aber wo findet man wirklich jemanden... bin eigentlich stark und unabhängig, dachte ich. meinungen anderer sind mir "egal" ich kann mir genug auszeiten nehmen, stehe zu mir aber dieser beschissene punkt in meinem leben kommt mir gerade wieder entgegen... fühl mich unruhig, ängstlich,zittrig, kann es nicht fassen.... mir ist gerade echt schlecht..... habe angst das auch meinem freund zu erzählen, der kennt meinen vater, sie verstehen sich gut... denke an meinen jüngerern bruder und an die ganze restliche familie, auch an meinen vater, den ich "trotzdem" gern habe...kann das überhaupt normal sein... will die welt von sovielen nicht zerstören, wobei meine welt gerade ziemlich wankt, überlege methoden, wie ich meinen vater darauf aufmerksam machen kann, dass ich es "weiß"...bin verzweifelt und traurig und wütend und komme mir starr und versteinert vor...vielleicht mag mir jemand antworten wäre heilfroh darüber-- will mich austauschen aber mein mund schafft es noch nicht, dies in worte zu fassen... hiiilllfffee

Petra schrieb am 13. März 2013 um 14:03 Uhr:

Ich könnte nur noch heulen. Alles ist wieder hochgekommen. Ich bin jetzt fast 50 Jahre alt und habe alles etwa 40 Jahre lang verdrängen können und auf einmal ist alles wieder da. Nicht deutlich, aber an was ich mich erinnern kann, reicht schon aus. Es ist jetzt ca. 1 Jahr her, wo sich mein Vater bei mir entschuldigte, für das, was er mir angetan hatte in meiner Kindheit und auf einmal kam alles wieder hoch. Ich wurde böse und beschimpfte ihn laut, weil ich das alles nicht hören wollte, ich wollte mich nicht daran zurück erinnern. Vor allen Dingen, weil ich mit meinem Mann und unseren 3 Kindern bei meinen Eltern angebaut haben und wir sozusagen in einem Haus, aber in getrennten Haushalten wohnen. Vor einigen Wochen hat mein Vater versucht, sich das Leben zu nehmen mit Tabletten, dieses ist ihm aber nicht gelungen (er wurde rechtzeitig gefunden). Er kam für 5 Wochen in eine Klinik und hat dort natürlich nicht den wahren Grund für seinen Suizid gesagt(schlechtes Gewissen mir gegenüber). Meiner Mutter und meinem Bruder gegenüber hat er behauptet, mein Mann würde ihn mobben und hätte zu Ihm gesagt : er solle sich aufhängen. Dieses stimmt natürlich nicht, ich bin 20 Jahre mit meinem Mann verheiratet und weiß, dass er so etwas niemals sagen würde. Meine Mutter hatte schon 2 Schlaganfälle, darum nehme ich Rücksicht und spreche nicht offen darüber und sage aus diesem Grunde nicht die Wahrheit ( ich habe Angst, das meine Mutter dieses nicht verkraftet). Das erste Mal habe ich mit meine 2 Schwestern und meinem Mann darüber gesprochen, als mein Vater den Suizid begangen hat. Ich weiß nicht, was für mich schlimmer ist, dass mein Vater mich mißbraucht hat oder dass er meinen Mann für etwas beschulgigt, was er nie gesagt hat. Das Schlimme ist, dass ich ständig daran denken muss und es immer schwieriger wird mich abzulenken. Meine Wut wird immer größer und ich habe das Gefühl, nicht schreien zu können und zu dürfen. Ich traue mich nicht, eine Therapie zu machen, weil ich Angst habe, meine Liebe zu meinem Mann würde daran zerbrechen. Ich weiß nicht ob es nicht alles nur Selbstmitleid ist oder ob ich mich nur einfach so anstelle. Sonst bin ich eigentlich eher starkgewesen und lasse nicht so schnell etwas an mich herankommen, aber momentan könnte ich nur noch weinen und mich irgendwo ganz weit weg verkriechen. Ich musste mir einmal alles von der Seele schreiben, obwohl ich dass Gefühl habe, noch lange nicht alles erzählt zu haben weil meine Gedanken so durcheinander sind aber ...

Limia schrieb am 9. März 2013 um 18:19 Uhr:

Danke für diese Seite...!!! Vielen Dank!

Mit dieser konnte ich anderen schon sehr helfen.
Und mir auch ein wenig... Ich arbeite an mir ;)

Danke nochmals!

Viele Grüße euch allen!
Ich wünsche euch nur das Beste!

Sabrina schrieb am 8. März 2013 um 19:47 Uhr:

Hallo Ihr!
bin froh ,das es euch ,diese Plattform hier gibt ,man erfährt viel wissenswertes,,obwohl ich mir manchmal wünschte selber nichts von alledem hier zu wissen,was manch einer hier nieder geschrieben hat.bin (42) weibl. u habe selber mehrfach missbrauchserfahrungen machen müssen,bei mir waren es versch.Männer aus unserem familien u nachbarschaftskreis.Meine Eltern haben mir teilweise als ich später davon berichtete nicht geglaubt oder wollten es verdrängen,wer weiss vileicht auch aus selbstschutz,niemand kann sowas ungeschehn machen,als Opfer möchte man nur,das einem geglaubt wird u beste Hilfe,um das vergangene verarbeiten zu können.was ich zu spät erfuhr,leider gibt es eien Möglichkeit auf Opferausgleichsrente,,dies hätte ich gern eher gewusst ,den ich muss mein ganzes leben damit leben u die Täter kommen nun ungestraft davon.diese erlebnisse beeeinträchtigen mich in meinem ganzen alltag u ,mein leben ist trotz vieler therapien u Klinickaufenthalte nicht leichter geworden,sondern ich fühle mich als mensch mit lauter Narben,die man nicht sieht u sie schmerzen täglich.ich hoffe u wünsche mir für die Zukunft,das die Aufklärung u.durch die medienpräsentz,u die härteren Strafen,sich vieles in zukunft verändern wird.
danke fürs zuhören/lesen.

Natalie schrieb am 1. März 2013 um 09:51 Uhr:

01.03.13: Hallo, ich muste jetzt wieder eine Terapie beginnen. obwohl ich schon fast 35 jahre bin einen Sohn habe und mein matyrium mit 16 ein ende hatte nach ca. 5jahren. Ich leide sehr zurzeit, da mein kind sich nach der Familie erkundigt, was soll ich ihm den sagen und erzälen??? Ich weis doch auch nichts mehr gutes von darmals.Was mir von meier kindheit gebliben ist, ist nur schlechtes, wut und traurigkeit. Ich habe lange nicht erzält weil ich meine geschwister schützen wolte , sie waren alle jünger als ich und ob das was gebracht hat weis ich nicht denn auch da gibt es zimmliche probleme im nachhinein. Ich habe meinen richtigen Vater mit ca. 18 Jahren kennen gelernt und nach einer kennen lern fase war ich so blöd und habe nur andeutungsweise erzählt was passiert war und bin soooo enteuscht worden. ich habe seit dem nie wider mit ihm drüber gesprochen- aber wenn so was in den medien kommt hängt er sich voll rein in hinsicht was er alles machen würde wenn des einen von seinen kindern passieren würde und so. ich könnte jedes mal ausrasten wen ich dan reden höre. erst vor einigen wochen habe ich eine Parnik ertake bekommen die mehrere Tage andauerte. Daunter kamm der gedanke nicht mehr leben zu wollen damit das alles ein ende hat endlich, aber das kann ich nicht, denn ich habe einen süßen Sohn den ich sehr liebe und der mir sehr viel kraft giebt weil er einfach da ist und mich brauch. Ohne Ihn glaube ich wäre ich nicht mehr.

Alles Gute Natalie

laura schrieb am 20. Februar 2013 um 21:59 Uhr:

Hallo, ich war drei Jahre, als mein Vater nachts in mein Bett kam und an mir herummanipulierte. Ich erfasste nicht, was er tat, aber ich fühlte Angst und bis zum Morgen lag ich platt an die Wand gedrückt, traute mich nicht, mich zu bewegen. Ich war mir nicht sicher, ob das so sein muss oder nicht, aber ich fror und zitterte und spürte, dass es schlimm ist. Meiner Mutter verschwieg ich es, weil ich nicht wollte, dass sie traurig ist oder weil ich die Schuld an einer Trennung meiner Eltern nicht ertragen hätte. Später verlangte er das Anfassen. erst mit 9 war ich so stark, dass ich sagte:"Ich will das nicht." Seit meinem ersten Zwischenfall wich ich meinem Vater aus, vermied es mit ihm allein zu sein. Ich hatte Furcht. War er mal allein mit mir, machte ihm Freude mich zu beobachten, wenn er seinen Hosenstall offen hatte und etwas "blitzen" ließ. Das setzte er fort, bis ich etwa 15 war, dann hielt er sich zurück. Doch da war ich schon sehr aus dem Gleichgewicht . Mein Urvertrauen verlor ich mit 3, die Unbefangenheit im Umgang mit Menschen habe ich erst in den letzten Jahren wieder erlangt. Ich bin jetzt 60.
Einem Tipp aus dem Internet habe ich es zu verdanken, dass ich mich wieder gefunden habe: Ich, die Erwachsene, suche das kleine3-jährige Mädchen in Gedanken auf, spreche mit ihm, tröstete es und nehme es behutsam inden Arm. Ich weiß ja, was dem Kind damals durch den Kopf ging, also finde ich auch die richtigen Worte und tue etwas, was dem Kind hilft.
So habe ich das Quälende an diese Erinnerung verarbeitet.

scusi schrieb am 9. Februar 2013 um 19:27 Uhr:

nach über 30 jahren kam es wie ein schlag. plötzlich wird so vieles klar, mein leben unter dem gesichtspunkt einer ptbs. jetzt suche ich nach therapeuten und dem sinn des lebens. wie können menschen so etwas tun. und warum ist es so verdammt schwer. ich kann nicht mehr. nur die hoffnung, dass dahinter noch was gutes wartet, hält mich. aber ich spüre die kraft. sie ist da. und irgendwann wird es einfach zu meinem leben gehören. mut. wissen. kraft. wir sind alle zusammen und wir stehen das durch! es lohnt sich, da bin ich sicher!

sungari schrieb am 29. Januar 2013 um 14:07 Uhr:

ich (51) habe auch jahrelang verdrängt - es war nichts mehr da. dann kam es wie mit dem Hammer. Wieder verdrängt. Doch irgendwann ging das nicht mehr. Es war mein Therapeut. Ich hatte ihm vertraut, ich hatte ja sonst niemanden. Er hat mich dann noch "weitergereicht" an seinen "Freund". Ich dachte, dass muß in einer "Therapie" so sein - jedenfalls sagte ER mir das immer. Es war klassisch - das weiß ich jetzt. Erst seit 2 Jahren kann ich das, was geschehen ist, zulassen und versuchen es stückchenweise aufzuarbeiten. Das Schlimme ist, das ich eine Ahnung habe, dass das nicht das erste mal war, das es noch etwas anderes gab in meiner frühen Kindheit aber ich kann mich nicht erinnern. Nur mein Körper erinnert sich. Da ist schon immer so ein Ekel in mir. Vor sovielem, wie Gerüche, z.B..Schlimm finde ich, dass man es sein Leben lang nicht los wird. Ich fühle mit Euch allen hier.

werner schrieb am 22. Januar 2013 um 19:56 Uhr:

hallo wurde mit 13 von einer frau missbraucht und vergewaltigt und jetzt bin ich 54 und das allles ist jetzt erst 2010 wieder so richtig hochgekommen all die jahre habe ich das so stark verträngt das ich es selber nicht mehr wußte bis2010 da kam es auf ein schlag wieder allles hoch bin immer noch ihn behandlung und bekomme es einfach nicht los das gesicht von .......... will ich nicht schreiben und nun bin ich soweit das ich mein arbeitsplatz auch noch verlieredeshalb .

Waldi schrieb am 14. Januar 2013 um 20:36 Uhr:

ich (52) wurde von meinem Vater missbraucht. Meine Mutter ist Alkoholikerin. Sie war in meiner Kindheit immer anwesend, jedoch nie "da". An die körperlichen Übergriffe (Festhalten an der Schulter und Anfassen der Brust) kann ich mich gut erinnern. Dies begann, als ich ca. 11 Jahre alt war und ging bis ich 18 war. Bei diesen Angriffen bin ich immer erstarrt und konnte mich nicht bewegen. Mein Vater sagte: ich bin doch Dein Papa, ich darf das. Seit jener Zeit kann ich das Berühren meiner Brust sehr schlecht ertragen. Das ging soweit, dass ich meine 3 Kinder nicht stillen konnte, da ich auch dies nicht ertragen konnte. Ich bin seit 2 Jahren dabei, dies aufzuarbeiten. Das Erkennen und vor allem das Benennen hilft sehr. Bis vor ca 1 Jahr konnte ich keine Wut empfinden, was für die Heilung sehr wichtig ist. Nun wurde diese Wut (auch nach einer Therapie) durch das kürzlich wieder verbal übergriffige Verhalten meines Vaters ausgelöst. Dadurch wurden Erinnerungen frei (wie er vor mir beim Schwimmen onanierte, da war ich ca. 13; und an Aussagen von ihm: "das dürfen wir der Mama nicht sagen, die wird sonst böse, das bleibt unser Geheimnis", da war ich noch im Kindergartenalter). Die Wut kochte in mir hoch und Gestern habe ich ihn damit konfrontiert und den Kontakt zu ihm abgebrochen und ihn aus dem Haus gewiesen.
Heute war mein Mann, der schon seit Jahren darüber Bescheid weis, bei meinem Vater. Mein Vater fragte ihn, was ich ihm denn gesagt hätte, worauf mein Mann erwiderte, dass ich mich von ihm missbraucht fühle. Das hat mich sehr verletzt, da dieser Missbrauch Tatsache und kein Gefühl ist.
Mit der Körpererinnerung muss ich für den Rest meines Lebens leben. Jetzt kommt auch noch das Gefühl "verraten worden zu sein dazu"
Doch ich gebe niemals auf. Ich weiss nicht, was die Zukunft bringt, aber ich weiss, sie gehört mir!!!

Mery schrieb am 14. Januar 2013 um 15:05 Uhr:

Hallo ich,

P.M.B. schrieb am 10. Januar 2013 um 13:09 Uhr:

"Fiebertraum"



Manchmal kommt die Erinnerung

an meine Kinderzeit

und an den ewig gleichen Traum

der mich gequält an Fiebertagen




Ich lief verzweifelt um mein Leben

über 'nen schmalen Trampelpfad

durch ein unendlich weites Feld mit Korn

das hoch mich überragte

verfolgt von einer großen Flasche

die mich zu überrollen suchte




ich sah mir selbst mit Grauen zu

wie meine Füße schwerer wurden

Beine vor Angst gefüllt mit Blei

der Pfad wollte kein Ende nehmen



Gehetzter Blick über die Schulter

aus Augen die vor Furcht geweitet

das Herz schlug rasend bis zum Hals

Panik schnürte die Kehle zu

ich war nicht fähig laut zu schrei'n

Schaum vor dem Mund - mir wurde heiß



Taumelnd und torkelnd blieb ich steh'n

und rang nach Luft - ich gab mich auf

kapitulierte vor Gewalt

die mich schon immer wehrlos machte



Ergeben schaute ich nach oben

mit einem fassungslosen Blick

ohne Verständnis für die Willkür

die sich nun über mich ergoß

ich fühlte grenzenlose Leere

mir wurde kalt



Manchmal --

kommt die Erinnerung

an meine

Kinderzeit




P.M.B.

meli schrieb am 9. Januar 2013 um 18:09 Uhr:

Hallo alle mit einander ist echt schwer darüber zu schreiben bzw zu reden alleine die errinnerung da kommt ein alles wieder hoch.Bin selber betroffen und es fällt mir schwer.
Bin mit meinem Onkel mit dem Wohnwagen immer in Urlaub gefahren los ging es wo ich so 8-9 Jahre alt war anfangs blos kleine dinge wie zum beispiel mussten wir immer an einen fkk stand gehen was wir früher nicht gemacht haben oder er schaut mit zu beim Wasserlassen beim Wohnwagen wc.
Es gabe noch andere dinge wie Fotos machen und verschiede sachen anziehen.Das ganze ging so bis ich 13 war dann bin ich nicht mehr mit gefahren.Natürlich ist noch mehr vorgefallen wo ich aber nicht dran denken will.
Habe es nie jemaden erzählt und habe auch nicht die kraft dazu.
Habe mein Onkel viele Jahre nicht gesehen zumindest soll ich nicht mehr in Deutschland Wohnen.Mach mir in letzter zeit viele gedanken darüber.Find es toll das es die seite gibt.Man weis das man nicht alleine da steht.gruß meli


Ella schrieb am 4. Januar 2013 um 22:56 Uhr:

Es ist nicht einmal ein halbes Jahr her, als ich von einem Bekannten durch Tropfen betäubt wurde und er sich anschließend an mir verging.. Es scheint immer noch alles so unreal und mal will sich selber nicht vor Augen halten was wirklich geschehen ist, weil man sich schämt.
Danke, für diese Seite!! ich kann jetzt manches nachvollziehen hoffe dass ich nun den ersten Schritt zur Therapie machen kann. Ich hoffe für alle die sich nicht trauen, Mut zu fassen und darüber mit nahe stehenden Personen darüber zu reden, auch wenn es so schwer fällt. Und sei es Jahre her. Es darf kein Tabuthema mehr sein! Mir tut es unendlich Leid, für alle betroffenen.. redet darüber ihr seit wirklich nicht allein!

Gerd schrieb am 2. Januar 2013 um 23:33 Uhr:

Ich war selber Opfer vor 30 Jahren im Kinderheim und das von der Heimleitung. Bis heute kann ich Nachts nicht schlafen.
Ich würde mich nicht Trauen darüber Auge in Auge mit einem Fremden zu reden.

Vernon50 schrieb am 19. Dezember 2012 um 14:07 Uhr:

Ich beobachte diese Seite bereits seit vielen Jahren. Ich habe früher beim Jugendamt gearbeitet und war geschockt wie viele Kinder missbraucht bzw. misshandelt werden. Besonders die Prügelstrafe scheint noch lange nicht ausgestorben zu sein. Was mich immer wieder überrascht hat, war dass geprügelte und missbrauchte Kinder die gleichen Symptome aufwiesen, nämlich den Verlust ihres Selbstwertgefühls. Eine Sozialarbeiterin meinte mal, dass die Dunkelziffer dieser Verbrechen um ein vielfaches höher liegt als die aufgedeckten Fälle, besonders was den sexuellen Missbrauch angeht. Ich persönlich kenne fast keinen Menschen in meinem Alter (50), der in seinem Leben nie mit sexuellen Übergriffen zu tun hatte.
Deshalb mein Rat an alle Beschädigten: Ihr seid nicht allein! Nur weil kaum jemand darüber spricht, gibt es trotzdem sehr viele Menschen denen ihr Tag für Tag begegnet, die Ähnliches erlebt haben wie ihr. Ich selbst wurde in meiner Lehre von meinem Chef missbraucht und habe nie ein Wort darüber verloren.
Wie jeder mit dieser Sache fertig wird, ist wohl auch eine Frage der Erziehung. Deshalb ist es auch so schlimm, wenn es die eigenen Eltern sind, die ihre Kinder missbrauchen oder verprügeln. Wo soll man dann noch Hilfe finden?

Jana schrieb am 11. Dezember 2012 um 01:28 Uhr:

Wenn du weißt dir ist etwas furchtbares weiterfahren und du nicht weißt was genau und wer genau....
Man spürt den schmerz das Gefühl was einem die Luft zum atmen nimmt, und nur Bruchstücke treten als Bilder auf...
Man hält sich mit Kleinigkeiten über Wasser um nicht im Sumpf des Verstandes verlieren zu ertrinken..... Wo ist das Rettungsboot was einem daraus zieht?!?

Fuda schrieb am 29. November 2012 um 22:39 Uhr:

Danke für die Seite. Ich hatte mal wieder einen Flashback und ihr habt mich scheisse zum weinen gebracht mit eurem Inhalt; und den Heilungsprozess eurer Seite.. ich hoffe die *integrationspahse* beginnt bei mir bald


Tom schrieb am 28. November 2012 um 14:03 Uhr:

Sehr gute Seite wie ich finde. Bin noch viel am lesen und nachdenken. Ich habe eine neue Partnerin die 10 Jahre lang vom eigenen Onkel missbraucht wurde. Musste mich mit solch einem Thema noch nie befassen, doch nun verstehe ich ihre Reaktionen und ihre Stimmungsschwankungen auch viel besser und kann darauf eingehen oder reagieren.
Ich wusste bisher nicht woran ich mit ihr bin oder ob sie mich einfach nur ausnutzt. Zu einer Partnerschaft gehört geben und nehmen von beiden Seiten, doch bisher war ich immer nur derjenige der gegeben hat... Nun verstehe ich ihr verhalten mir gegenüber besser. Sie sagt ja auch daß sie mich lieb hat und ist froh wieder eine Familie zu haben. (wir beide sind alleinerziehend) Ich denke hier hilft nur viel Geduld und einfühlungsvermögen. Ansonsten meistern wir unseren Alltag gut, doch lie zwischenmenschlichen Beziehungen bleiben sehr stark auf der Strecke. Drückt uns einfach die Daumen das es für uns beide irgendwann etwas leichter wird, denn unsere Kinder verstehen sich super was wir sehr toll finden.

Babsy schrieb am 26. November 2012 um 15:36 Uhr:

Hallo zusamen ich bin auch ein opfer ich fürde mit 13jahre misbraucht von mann meiner schwester und noch mein lerer und bin heute 36 jahre und Leide sehr darunder noch heute bin aleine mit mein broblem habe keine freudinen oder imaden der mich verstet gr.babsy

dreizehn schrieb am 14. November 2012 um 13:15 Uhr:

was ich hier lese finde ich furchtbar. aber es ist gut dass es diese seite gibt. wieso gibt es in deutschland keine internetseite, auf der man pädophile und ihren wohnort registrieren kann, so wie in den USA? mit 13 wurde ich von einem 18jährigen sexuell missbraucht. weil ich "schon" 13 war dachte ich, ich hätte das selbst entscheiden können und ich wurde von dem typen jahrelang schikaniert, es wäre ja meine eigene schuld gewesen. nun verjährt das in einem monat und ich habe große gewissensbisse, was ich tun soll. ich weiß nicht ob er eine gefahr für andere mädchen ist, davor habe ich mich jahrelang verschlossen. ich will das nicht alles noch einmal durchleben (zb in form einer anzeige). ich weiß auch nicht was ich tun soll, am liebsten will ich die ganze welt vor ihm warnen. das schlimmste als kind, vor allem mit 13, ist, dass man es den eltern nicht erzählt, damit sie einen nicht bestrafen weil man so jung schon so schlimme dinge getan hat. wie muss man sich da erst als kleinkind fühlen? die welt muss einen doch furchtbar verängstigen, wie ich auch in den berichten von zb. susi 32 deutlich herauslesen konnte. gebt nicht auf!

Gloria schrieb am 6. November 2012 um 18:26 Uhr:

Hallo wertes Team von diesen Gästebuch !

Ich oder wir sind nicht aus Zufall auf diese Seite gekommen, sondern haben ganz bewußt nach Hilfsangeboten sowie kommunikativen Austausch gesucht.Obwohl mir der Umgang mit den PC. noch sehr schwerfällt, muß ich hier auf dieser Seite unbedingt mitreden.Ich bin erleichtert ,daß es Euch gibt und Ihr die Tatsachen so offen aussprecht.
Zugleich war ich auch zutiefst erschüttert und betroffen über die vielen Tragödien und Horrorgeschichten. Beim Lesen der Beiträge traten mir die Tränen in die Augen und ich mußte leider viele Gemeinsamkeiten feststellen.Ich hätte nie gedacht, daß es so viele potenzielle Mißbrauchsopfer gibt.
Normalerweise denkt man ja bei der Überschrift zuerst an ein schönes "Hotel".
Nun zu meiner Geschichte;
Seid ca.2 Jahren bin ich wieder in Therapie wegen einer Zwangserkrankung und Depressionen. Im Verlauf der Behandlung und einer Sendung bei RTL kam dann urplötzlich alles wieder hoch,was ca. 40 Jahre regelrecht verschollen war. Es prasselte wie eine große Lawine auf mich herunter und ich konnte mich dessen nicht entziehen.
SO mit ca.6 oder 7 Jahren wurde ich das erstemal mißbraucht vom eigenen "Vater".Ich wuchs in einer Großfamilie auf und das Geld war immer knapp. Wir bekamen zu Hause Zuckerbrot und Peitsche.
Da kam mein "Vater" auf eine furchtbare, wahnsinnige Idee.Mit Hilfe von einigen Leuten ( Kriminelle Vereinigung)Wurde dann dieser widerliche Plan in die Tat umgesetzt und die eigenen Kinder an die Stasi verkauft,so wie heute im Ausland. Meine ganze Familie war involwiert.Später haben sich dann meine Geschwister geschickt aus der Affähre zurückgezogen und ich mußte das schwere Los ganz alleine tragen. Da ich in der Entwicklung sehr zurück war,hatte ich keine Chance mich aus eigener Kraft zu befreihen.Keiner glaubte mir so wie früher.Nach vielen Jahren landete ich dann mit einen Gehirnschlag auf der Intensivstation.
Heute bin ich Invalide und bekomme eine kleine Rente.Mit meiner Familie habe ich abgeschlossen sowie mit vielen falschen Freunden.
Seid über einen Jahr warte ich auf eine Reha oder eine Akutbehandlung in einer geeigneten Einrichtung.Es wird einen wirklich sehr schwer gemacht in diesen Behördendschungel. Die AOK will einfach die Kosten nicht übernehmen.
Drei Widersprüche habe ich schon geschrieben,leider erfolglos.Zum Abschluß möchte ich euch allen viel Kraft und einen langen Atem im kAMPF gegen Mißbrauch (Windmühlen) wünschen.
Laßt euch nicht einreden, ihr würdet alle Medikamente brauchen, diese verschlimmern nur Euer Leid! Ich spreche aus Erfahrung, nehme seid ca.7 Jahren keine Medikamente mehr und kenne die Liste der Antidepressiva auswendig.Hier noch für alle Interressierten eine Buchemphelung von Kopp Verlag "Wie sie ihren Arzt davon abhalten sie umzubringen von Vernon Coleman, kostet so ca.20 Euro.Ich fühle mich trotz Partner sehr einsam und hätte gern mit jemand persönlich Kontakt.Bis bald eure Gloria.

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