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ich schrieb am 20. Oktober 2011 um 09:01 Uhr:

Heute gehts es mir wieder einmal schlecht. Ich weiß nicht, wie ich mit dieser Demütigung umgehen soll. Ich weiß auch gar nicht, warum ich zu einem Opfer wurde. Ausgerechnet ich. Ich war eigentlich die meiste Zeit in meinem Leben glücklich. Und jetzt habe ich des öfteren Tage, da fühl ich mich so sehr ausgebeutet und irgendwie auch kaputt gemacht. Darüber bin ich dann erstaunt, denn so ein Gefühl kannte ich bisher nicht in meinem Leben. Es sind nur mache Tage, da ist der Schmerz so groß und ich habe überhaupt kein Selbstwertgefühl mehr, ich fühle mich dann "kaputt" gemacht, im wahrsten Sinn des Wortes.

Ich möchte mich wieder unbefangen fühlen, aber ich weiß nicht im Moment wie das an manchen Tagen gehen soll. Ich möchte mein uneingeschränktes Glückgefühl für mein Leben wieder haben, aber wie, wenn es diese Tage plötzlich gibt, wo ich mich so schlecht fühle.

Dieses schlechte Gefühl habe ich ungefair einmal im Monat, nicht mehr, aber es raubt mir dann mein Kraft.

Ich möchte das endlich hinter mir lassen, aber ich weiß nicht genau wie.

Heilt die Zeit alle Wunden?

Sabine schrieb am 19. Oktober 2011 um 21:17 Uhr:

Hallo an alle die auch hier sind und leider noch kommen werden,
ich bin 49Jahre alt und meine Geschichte begann mir 6jahren als mein Bruder starb.
Meine Mutter versprach ihm so schnell wie möglich zu folgen.
Ab der Zeit versuchte ich für sie Sohn,Ehemann und Tochter zu sein.Mein Vater wendete sich von uns ab.
Im Alter von 14 traf ich meinen späteren Verlobten,der von meinen Eltern wie ein verlorener Sohn aufgenommen wurde.
Mir wurde klargemacht wie viel Glück ich doch hätte ,das sich so ein toller junger Mann sich für mich kleinen Nichtsnutz interessierte.Mensch waren DIE glücklich über SO EINEN TOLLEN!
Das er mich von Anfang an nur missbraucht vergewaltigt und verletzt hat haben sie Nie geglaubt.
Und ich wollte nur meine Mutter glücklich sehen,also hielt ich es irgendwie vier Jahre aus.
Noch heute glauben sie mir nicht.
Und noch heute hab ich sehr starke Probleme trotz Therapien,Kliniken und bin bin immer noch suizidgefährdet .
Genauso wie ich mich immer wieder in Situationen bringe die die gleichen sind wie damals.
Manchmal hoffe ich einfach nur sterben zu DÜRFEN

Sandra schrieb am 4. Oktober 2011 um 00:16 Uhr:

Hallo Ihr Alle,
inzwischen bin ich 29 Jahre alt und zum ersten Mal lese ich im Internet auf einer Missbrauchs Seite! Ich bin dankbar und fühle mich erleichtert von Euch zu hören. Im Alter von ca 6 Jahren wurde ich von dem Lebensgefährten meiner Mutter über Jahre hinweg sexuell missbraucht, bis zu meinem 17. Lebensjahr, dann schrie ich nach einem Streit meine Mutter an, indem ich Ihr sagte das "ER" mich angefasst hatte!
Erst heute und immer wieder erinnere ich mich an viele Dinge, die ich verdrängen zu wünsche. Ich war klein, meine zwei Jahre ältere Schwester fuhr zum ersten Mal auf Klassenfahrt, ich war alleine in unserem gemeinsamen Kinderzimmer und "ER" kam zum ersten Mal in mein Bett, legte sich dazu u fasste mich an- "ER" hat mich nicht vergewaltigt, aber "ER" hat mein Leben zu dem gemacht was es ist!
Ich überlege, frage mich in welch viele Worten ich mich und mein Leben erläutern soll, dann stelle ich fest das einzelne Wörter hier bei Euch sicher verstanden werden:
Angst- u Panikattacken (welche aber schon besser geworden sind), Probleme Beziehungen aufzubauen und Menschen zu vertrauen, ständiges "Ich fühl mich nicht verstanden", in der Jugend Drogenprobleme, Suizidgefahr, Depression, wenig Selbstwertgefühl, Leistungsabfall im Berufsleben durch Konzentrationsstörungen, Probleme mit der Sexualität, Gesundheitsprobleme mit Magen, Allergien u Rücken! Sicher hören sich hier einige Dinge für Euch sehr bekannt an!
In den letzten Jahren habe ich beschlossen, das es mir besser gehen soll, leider stelle ich aber fest, das ich mich immer wieder schnell in Einsamkeit verlaufe u ich mich wieder in schweigen hülle! Jedes Mal muss ich mich dann wieder erinnern, an meinem Leben teilzuhaben und mein Leben zu geniessen, auch wenn es schwer fällt! Denn eigentlich bin ich glücklich und ein lebensbejahender Mensch......

Rita-Melissa schrieb am 29. September 2011 um 08:58 Uhr:

Ich bin 45 J. wurde von meinem Vater in der Kindheit UND Jugend sexuell missbraucht. Meine MUTTER hats all die Jahre GEWUSST, hat mich aber als LÜGNERIN hingestellt. Sie sagte irgendwann schulterzuckend: "Was hätte ich denn machen sollen?" !!! Ich hab das Trauma NIE verarbeitet!

Jewnnifer schrieb am 25. September 2011 um 20:19 Uhr:

Hallo an alle.....
Hier ist eine Frau, 25 Jahre, oder zumindest fast... ich selbst wurde Jahrelang sexuell Missbraucht von meinem eigenen Onkel...ich wurde als kleines Mädchen im alter von 2 jahren adoptiert, es fing mit 3 Jahren an und endete mit meinem Selbstmordversuch als ich 16 Jahre war, danach kam ich in Therapie, es half nicht über meine Schmerzen hinweg aber dennoch lebe ich ;-)
Habe eine gut laufende Beziehung, die erste in der mehr passieren darf, und ja---ich möchte allen beteoffenen die Kraft wünschen die ich momentan habe...
Männern ebenfalls, denn der missbrauch an Männern wird tot geschwiegen ;-(

Jana schrieb am 23. September 2011 um 23:32 Uhr:

Hallo, ich bin 32 Jahre alt und wurde von meinem 9- 12 Lebensjahr von meinem Pflegevater sexuell missbraucht. Habe es Jahre lang verdrängt doch jetzt wo ich eine neue Partnerschaft habe, ist alles wieder da.
Ich habe nächtliche Albträume und habe panische Angst ins Bett zu gehen. Bin mit meinem neuen Partner glücklich und ich liebe ihn über alles aber wie aus dem nichts ist alles wieder da! Wer kann mir helfen?
LG Jana

mittlerweile24J(w) schrieb am 20. September 2011 um 19:48 Uhr:

hallo ihr lieben,

ich bins wieder .. bin in therapie gegangen ...
anstrengend aber gut ...
endlich habe ich worte für mein verhalten gefunden..
ein buch, was mir meine therapeutin empfohlen hat und mit dem wir zusammenarbeiten ...
ich finde es klasse u kann es nur weiter empfehlen...
endlich hab ich worte für mein verhalten gefunden, warum ich so geworden bin und wie ich es ändern kann, ich will ja letztendlich glücklich sein und leben und nicht gebrochen bleiben ... es handelt sich um LEBENFALLEN, schematas die sich jeder aneignet, um den missbrauch weg zu schieben damit man "weitermachen" kann .. ich habe mir so unendlich viele schemas angeeignet, die mir nie bewusst geworden sind .. das buch heißt: SEIN LEBEN NEI ERFINDEN; WIE SIE LEBENSFALLEN MEISTERN; DEN TEUFELSKREIS SELBSTSCHÄDIGENDEN VERHALTENS DURCHBRECHEN UND SICH WIEDER GLÜCKLICH FÜHLEN; VON JEFFREY E. YOUNG UND JANET S. KLOSKO ... man kann sowohl mit u ohne therapie damit arbeiten, mein therapeut u ich wir kommunizieren darüber und ich kann es nur jedem empfehlen sich den ruck zu geben und das übel an der wurzel zu packen :)
liebe grüße

Solaris schrieb am 16. September 2011 um 21:40 Uhr:

Vielen Dank für diese Seite. Ich habe gerade wieder eine sehr schwierige Zeit. Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines großartigen Kindes und trotzdem bin ich gebrochen und blute aus Wunden, die man nicht sehen kann... Seit sieben Jahren bin ich regelmäßig in Therapie und kämpfe mich ans Licht. Zur Zeit ist jedoch wieder einmal das Dunkel stärker und meine Beziehung ernstlich in Gefahr. Ich dachte immer, wir schaffen das- Aber jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Mein Partner ist völlig überfordert vielleicht verlange ich zu viel... Eure Tipps für Partner lesen sich für mich wie Balsam. Ich habe sie meinem Mann gegeben und hoffe, er wird besser verstehen... Reden will er nicht mehr... Also: Danke!

F. schrieb am 16. September 2011 um 20:47 Uhr:

Ich bin lange Zeit von einem Menschen, dem ich eigentlich sehr vertraut habe, sexuell missbraucht worden. Danach habe ich die Schule geschmissen, wurde abhängig von Drogen und habe mehrmals versucht, mich umzubringen. Durch meine Therapie habe ich aber gelernt nicht nur zu überleben sondern wirklich zu leben. Es gibt Tage, da fällt es mir leichter und Tage, da ist es schwerer. Aber es hilft mir unglaublich zu wissen, dass ich nicht die einzigste betroffene bin. Einerseits würde ich das Erlebte so gern auslöschen, andererseits habe ich besonders in der Zeit danach sehr viel über mich selbst gelernt und wäre sonst nicht die Person, die ich heute bin. Die meisten, denen ich das erzählt habe, haben gefragt warum ich den Täter nicht angezeigt habe. aber als ich erfahren habe, wie gering die Strafen sind, habe ich Tränen vor Wut geweint. Trotzdem kann ich nur jedem Opfer empefehlen, über seine/ihre Erfahrungen zu sprechen, denn die Schatten der Vergangenheit können nur dadurch ihre Macht verlieren, dass sie ans Licht kommen!!!!

Vanessa schrieb am 15. September 2011 um 22:48 Uhr:

Hallo

Ich lese schon lange und oft Dinge auf dieser Homepage. Habe hier Infos und Hilfen gefunden, lange bevor ich mich meiner eigenen Geschichte gestellt habe.
Mittlerweile bin ich seit einiger Zeit in Therapie und habe schon sehr viel geschafft und zurückgewonnen. Was auf der Seite unter Verarbeitung-Heilung steht, erlebe ich nun selber mit. Die erste Phase habe ich wohl mehrheitlich hinter mir. Dafür bin ich sehr dankbar. In der zweiten Phase stehe ich. Und so macht es Mut, von der dritten Phase zu lesen. Von Heilung, Gewinn, Leben, Selbstbestimmung etc. Danke für die Informationen - sie machen Mut.

Susann schrieb am 14. September 2011 um 16:00 Uhr:

wie komme ich endlich damit klar was mir meine eltern angetan haben und wie kann ich das endlich vergessen

123 schrieb am 14. September 2011 um 13:20 Uhr:

Ich finde es fantastisch, dass ihr hier eure Altersangabe hinterlassen könnt und ein paar persönliche Worte niederschreibt. All das schaff ich nicht.

Ich wünsche euch allem vom Herzen nur das Beste !

J. schrieb am 12. September 2011 um 15:35 Uhr:

Hallo zusammen...vor kurzem war ich mit meinem Freund im Urlaub und habe das erste Mal zugeben können, dass mit mir etwas nicht stimmt.

Mein Vater ist jetzt seit ca. 4 Jahren tot (an einem Herzinfakt gestorben). Zu meiner Mutter und meiner älteren Schwester besteht ein normales, aber auch seltsames Verhältnis. Meine Mutter wurde von ihrem Vater missbraucht und meine Schwester von meinem Vater. Sie meinte sie hätte mich damals immer beschützt, dass mir nichts passiert, aber seit ein paar Monaten denke ich immer an meine Alpträume, in denen ich meinen Vater befriedige, aber als kleines Kind. Ich wusste bisher nie was mit diesen Träumen anzufangen und hatte auch diese versucht zu verdrängen. Ich habe extreme Depressionen und auch oft Selbstmord Gedanken. Ich war bis ins hohe Alter von 12 Jahren ein Bettnässer und Daumenlutscher und habe mich als Kind und bis heute immer in Zimmern eingeschlossen. Meine Beziehung leidet sehr untern meinen Depressionen, meinen sehr geringen Selbstwertgefühl und meiner krankhaften Eifersucht. Diese Eifersucht wurde gerade im Urlaub sehr verstärkt und mein Freund und ich hatten ein sehr intensives Gespräch darüber. In diesem erzählte ich ihm das erste Mal von meinem Alpträumen (einzige Mensch, dem ich das bisher erzählt habe). Er sagt ich wurde vergewaltigt von meinem Vater. Und dann wurde mir auch so einiges erst klar. Ich kann mich bis jetzt an nichts erinnern. Eigentlich an kaum etwas aus meiner Kindheit und noch weniger an meinen Vater mit dem ich noch bis vor 5 Jahren zusammen wohnte. Ich bin jetzt 23 Jahre alt und sehr verwirrt. Bilde ich mir das un ein? Eigentlich erzähle ich wenn immer nur gut über meinen Vater. Ich weiß nicht was ich denken soll, aber weine ohne Grund sehr oft und bin kaum noch in der Lage zu arbeiten. Mein Freund will mit mir zu einem Therapeuten gehen. Ich bin so froh, dass ich ihn habe, aber ich weiß nicht wie lange er mich noch so ertragen kann. Ich kann es ja selbst nicht mehr....

Marius schrieb am 12. September 2011 um 13:51 Uhr:

Eine wirklich schöne Seite! Leider fehlen mir Anlaufstellen speziell für Männer... Diese werden immer noch zu wenig erwähnt. So viele Frauenhäuser, aber wohin mit den Männern?

M.. schrieb am 7. September 2011 um 23:53 Uhr:

Auch ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und hab mit großem Interesse gelesen, vor allem was die Prävention berifft.
Ich würd zwar nicht behaupten das ich persönlich betroffen bin, obwohl man sagen kann, dass ich doch schon - und das nicht nur einmal - mit viel Glück solchen unangenehmen Situationen entkommen bin.Trotzdem machen mich diese Situationen immer und immer wieder nachdenklich und das Thema beschäftigt mich sehr. Ich möchte meinen Kindern solche Situationen gerne ersparen,was wohl auch der besten Mutter nicht gelingen wird.Aber die Tipps finde ich sehr hilfreich und ich hoffe sie so gut umsetzen zu können wie es mir möglich ist.
Vielen Dank für das umfangreiche und sehr informative Informationsmaterial. Übrigens gefällt mir das Malbuch auch sehr gut und ich glaube, es kann einen guten Beitrag zur Prävention leisten.

Allen,die durch irgendeiner Form sexueller Übergriffe Schmerz und Leid erfahren haben, wünsche ich, dass sie in der Lage sind und die Kraft dazu haben dies zu verarbeiten und zu bewältigen.

ela schrieb am 7. September 2011 um 11:40 Uhr:

durch zufall hab ich diese seite gefunden und was ich lese da erkenn ich mich ich bin seit meiner geburt ein opfer seit vorigtes jahr versuche ich endlich mein leben zu ordnen und MEIN LEBEN ZU LEBEN es ist schwer aber durch das umfeld wird es einem teilweise auch schwer gemacht besondern wenn menschen es erfahren und dir dan auch wieder UNRECHT tuhen ich bin jetzt 50 ig und bereue solange geschwiegen zu haben weil es mein leben zerstört hat aber wie gesagt ich bin dabei und ich habe sehr geschafft

E. schrieb am 5. September 2011 um 02:45 Uhr:

Tolle Seite hier mit hilfreichen Tipps, bin durch Google drauf gelangt. Wenn man sich als Kind nicht wert, dann hat man jedoch leider sein Leben lang unterdrückte Wut in sich. Besonders schlimm ist es, wenn der Vater eine Tochter misshandelt und missbraucht und die andere nicht und diese Tochter das Verhalten bei der Schwester leugnet. Man kann jedoch als Erwachsener immer wieder an sich arbeiten und es schaffen!

Lisa schrieb am 4. September 2011 um 22:24 Uhr:

Trauer - kenne ich
Schmerz, der nicht vergeht - kenne ich
Einsamkeit - kenne ich
Wachsamkeit - kenne ich

es hört nicht auf - niemals
trotzdem stehe ich jeden Tag auf und lebe
immer wieder aufs neue

Yeliz schrieb am 4. September 2011 um 20:34 Uhr:

Hallo an alle die diese Seite besucht haben oder noch besuchen werden. Ich bin 32 Jahre alt, während ich hier sitze und meinen Beitrag tippe, kann ich meine Tränen keinen halt geben. Viel zu lange verdrägt, geschwiegen... Ich bin mit 7 Jahren von unserem Nachbarn sexuell Misshandelt wurden. Ich hatte auch kein besonders tolles Elternhaus, mein Vater hat mich mit schlägen misshandelt. Deshalb konnte ich mich auch nie mit meinem problem an Sie wenden. Zu groß war die Angst, vom Vater, zu groß man würde mir nicht glauben... Von mein Elternhaus konnte ich mich Gott sei dank durch hilfe des Jugendamtes lösen. Von den gedanken das dieser Misstkerl mir das angetan hat, habe ich bis heute nicht geschaft. Ich weiß das dieser misstkerl mitlerweile Frau und kinder hat und so tut als wäre er ein toller mensch, nur schade das ich nicht weiß wie er heißt und wo er wohnt, damit ich ihm gegenüber tretten kann um meine Frage zu stellen, das mich seit dem quält....

"Warum, warum verdammt nochmal musstest du mir das antun?"

Ich habe nicht aufgegeben ich werde ihn suchen und ich werde ihn finden, auch wenn es Jahre dauern wird... und ich werde ihn diese Frage stellen um bisschen damit klar zu kommen.

'Ich habe wie gesagt sehr lange schwiegen, hab niemanden etwas erzählt, als ich dann bei einem kleinen streit mit meiner schwestern weinend zusammenbrach, erzählte ich ihr was passiert war. Als ich dann hört, das er Nackt vor der Tür stand und auch sie zu sich ins Zimmer rief, sie aber nicht zu ihm ging und zumal auch andere nachbarn zu hören waren, wurde sie gott sei dank vor so etwas verschont.

Ich weiß wie es den menschen geht die solche schrecklíche dinge erleben mussten.

Es tut mir leid, es tut mir leid für uns alle :(

diana schrieb am 4. September 2011 um 15:50 Uhr:

hallo ihr bin als ich klein war von meinem Vater angefasst worden. Er sagt ist doch nicht schlimm du solltest mir doch nur einen runter holen das ist keine sexuelle vergewaltigung. Davor musste ich 18 Jahre lang mit ihm zusammen leben bis mich mein Freund da rausgeholt hat. Ich ging zur Therapie wurde etwas stärker doch das gefiel meinem Freund nicht jetzt nach 11 jahren sitze ich mit einem Kind (Tochter) zu Hause und stelle mir die Frage wie mein Leben weiter gehen soll habe große angst sie nicht richtig beschützen zu können eins weiß ich ich werde nicht wie meine Mutter es getan hat weg sehen ich werde kämpfen doch trozdem bleibt die Angst. danke

Nicole schrieb am 27. August 2011 um 16:53 Uhr:

Danke für diese Seite. Es sind einige Info´s drin, die mir als betroffene a-a-Effekte gegeben haben. Auch Mut zur Therapie vor der ich doch sehr viel Angst habe(Ich gehör zu den verleugnern und den Dissos geplagten)

Sabine schrieb am 22. August 2011 um 19:07 Uhr:

Träume der Nacht!
Was ist geschehen, in dieser Nacht?
Bin ich zur Frau geworden, heut' Nacht?
Sagt, was habt ihr mit mir gemacht?
Ich will ein Kind sein, auch heute Nacht!
Meine Kinderwelt, sie bricht entzwei.
Hört den keiner mein Geschrei?
Ich will sein, wie ich immer war.
Ist euch das nicht klar?
Was ist geschehen in dieser Nacht?
Es war ein Traum, nun bin ich erwacht.
Ein Traum, der meine Welt zerstört.
Ein Traum, der ganz allein mir gehört.

Es schrieb am 19. August 2011 um 00:18 Uhr:

Ich finde gut, dass Infomaterial bereitgestellt wird, dass Betroffene den Mut finden, auch öffentlich ihre Geschichten in Form von Text und Bild zu teilen. Vielen Dank für solche Seiten wie diese! Es ist schwer, zu akzeptieren, dass "das" nicht das Übliche ist. Dass es Alternativen gegeben hätte. Ich bin vermutlich noch am Anfang des Weges. Die Erfahrung, dass Selbstmitleid in Konkurrenz treten kann, dass nicht alles Wahrheit ist, erschwert das Aufarbeiten. Aber nun ja. Jedenfalls vielen Dank! Mehr wollte ich eigentlich nicht schreiben.

alexandra schrieb am 4. August 2011 um 00:47 Uhr:

weiss wie das ist von kindheit auf sexuellmissbraucht zu werden wurde sellbst missbraucht

Karo schrieb am 2. August 2011 um 20:45 Uhr:

Vielen Dank an alle Menschen, die an dieser Seite beteiligt waren, bzw. sind.

Ich (w,34) bin ebenfalls betroffen und seit 13 Jahren in psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung. Das ist eine sehr lange Zeit und ich weiß, dass der Weg noch sehr weit ist.
Selbst heute bin ich noch oft "sprachlos" und negiere das Geschehene.

Es gibt aber auch Fortschritte. Ich verletze mich beispielsweise nicht mehr selbst. Ich versuche endlich, meine Ausbildung abzuschließen.

Mein Leben ist nicht normal, aber was ist schon "normal"?
Ich habe überlebt.

Ich wünsche EUCH, dass IHR es auch schafft, euch Hilfe zu holen und NICHT aufgebt!

Dabei wünsche ich euch alle Kraft dieser Welt!




Tobias schrieb am 30. Juli 2011 um 00:38 Uhr:

Die Seite gefällt mir sehr gut, weiter so.
Trotzdem fehlen Stories aus dem wahren Leben, in dem Mißbrauchopfer berichten, wie schwer der Weg für diejenigen ist, die sich aus dem Krauslauf von Angst und Selbstvorwürfen herausholen wollen. Dabei werden den Opfern soviele Steine durch Ämter/Krankenkassen/Rentenkasse in den Weg gelegt, das ist nicht mehr normal!
Der Staat tut da garnichts, doch alles kürzen. Doch das hilft nicht den Opfern. Das ist wirklich schade für die Menschheit. Die Täter hingegen leben auf unseren Kosten weiter!
Als Partner eines Opfers erlebe ich das mit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

mulle schrieb am 22. Juli 2011 um 20:19 Uhr:

Hallo,
ich bin unsagbar froh diese seite gefunden zu haben.mich mit meinen worten ausdrücken zu dürfen ohne,dass es zahlreiche kommentare hagelt.ich bin 38 ,und konnte 35 jahre lang mein unterbewusstsein an den sexuellen missbrauch verdrängen.mein opa den ich über alles geliebt habe hat mich auf spielerische art und weise missbraucht.in einer therapiestunde bei meinem psychologen kam alles hoch.
ich sitze hier und schreibe den text,meinen text,und bekomme eine gänsehaut nach der anderen.das bin doch nicht ich?dir ist das nicht passiert.doch dir ist es passiert,versuche ich mir zu sagen.es ist so unfassbar.jedoch habe ich täglich diese schrecklichen bilder vor augen.
zur zeit gerade sprachlos und dankbar.
dankbar denen, die diese seite betreiben

mulle

Motti schrieb am 14. Juli 2011 um 15:17 Uhr:

Ich bin berührt und betroffen von eurer Hompage... =(
Ihr leistet mit dieser Arbeit im Netz wirklich Großes!
Vieles hier hat mir Tränen in die Augen getrieben, mich erinnert und sehr bewegt... =(
Es ist nicht leicht dieses Thema so öffentlich anzuprangern, aber ihr geht euren Weg und davor ziehe ich meinen Hut! Es ist schön zu wissen, dass es auch noch Menschen gibt, die sich damit auseinandersetzen und dagegen vorgehen!
Ich hoffe ihr bekommt Unterstützung und behaltet eure Kraft!

Alles erdenklich Gute,
Motti.

Flora von Bistram schrieb am 13. Juli 2011 um 16:06 Uhr:

Als Betroffene schreibe ich auch über Missbrauch


Selbstachtung


Wenn wieder der Schmerz
deiner gepeinigten Seele,
deines geschundenen Körpers
Türme besteigt,
von denen herab
er brüllend den Weg
zu den verschlossenen Ohren
der lärmend Wegschauenden
zu finden sucht,

wenn du dich befreien willst
von den Knebeln
der Schweigsamkeit ,
die dir eingeprügelt wurden,
deine Schändung und Entwertung,
dir keine Nähe erlauben,
die Zerrissenheit der Gefühle
dich in den Abgrund der Verdammnis
in Nichtachtung deines Ichs
verbannen will,

dann lass es nicht zu,
sprich dich selber frei
und glaube nicht,
entfliehen zu können,
besiegen wirst du das Leid nur,
wenn du deine Kraft zeigst.
Umwinde dein Kreuz
mit Blumen der Liebe
für dich selbst,

schrei ihnen ins Gesicht:
„Ich habe keine Schuld,
ich bin stark,
denn ich habe es überlebt!“

FvB 2003


Drummergirl 21 schrieb am 9. Juli 2011 um 03:11 Uhr:

Hi, Ich habe endlich den schweren Prozess hinter mir. Stiefvater wurde wegen Missbrauch an mir vom 7-14 Lebensjahr zu 2Jahren und 9 Monaten Haft verurteilt. Dennoch mein Leben erscheint surreal. Ich liebe das Leben, weiß mit meinem aber nichts anzufangen. Mir fehlt dir Kraft so weiterzumachen, wie bisher. Keine Ziele, kein Plan. Und immer diese Depressionen, es kamen viele Erinnerungen und Gefühle mit dem Prozess wieder hoch. Aber ich will nicht aufgeben, irgendwie geht es immer und irgendwann wird es hoffentlich leichter, mit ein wenig Hilfe...

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