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melli schrieb am 8. Juli 2011 um 21:48 Uhr:

während ich hier lese sind meine Augen nass und ich kann nur noch wenig sehen, das macht nichts ich habe es zu spüren bekommen. Nach 30 jahren wurde ich schwer krank, als Kind hattte ich das Gefühl nicht zu den Anderen zu gehören. Dann erzählte ich was passierte als ich 4Jahre alt und 6 Monate war. Ich versuchte als Opfer anerkannt zu werden, da es dann bessere Therpiemöglichkeiten gibt, die ich mir so nicht leisten kann, es wurde abgelehnt, Begründundung es war ja nur ein einmaliger Vorfall, dass kann nicht so viel ausmachen. Ich bin krank, Depressionen , Anorexie, sitze seit Monaten nur in der Wohnung. Angst schnürt mich zu. Ich weiss nicht wie es weitergehten soll.Antrag auf EU Rente wird nur schleppend bearbeitet. weiss nicht wo ich mein nächstes geld herbekomme.
ich beneide alle, denen das widerfahrenist, was mir passierte und der Täter so gnädig war und deren leben ausgelöscht hat. Sie sind nur einmal durch die Hölle gegangen. ich gehe schon 390 jahre da durch und kann nicht mehr.

mittlerweile24J(w) schrieb am 10. Mai 2011 um 22:13 Uhr:

hallo ihr lieben,

ich hatte im mai 2010 schon einen eintrag gemacht und von meiner geschichte erzählt: jahrelanger missbrauch im alter von 6/7 jahren bis 10/11 durch den stiefvater, der brutal war und durch alkohol noch brutaler

jetzt bin ich soweit, dass ich den schritt gehe und endlich eine therapie beginne, es kann ja wohl nicht sein, dass man ständig tag für tag an den missbrauch denkt,weiß dass es passiert ist und sich im kreis dreht, ich habs so satt, der missbrauch ist allgegenwärtig und zieht sich tag für tag durch mein leben, ich will das nicht mehr, ich will nichtmehr daran denken ... im letzten jahr kamen auch noch alpträume hinzu und drucksituationen im beruf werden zunehmend immer unerträglicher ..

noch immer rede ich mir ein, dass ich übertreibe und dass nichts passiert ist, aber dass ist nur mein kopf, der mich davor bewart, in einem leben wo man auf zwei festen beinen steht und verantwortung trägt, zu versagen und zu verlieren .. dieses denken hat mich "überleben" lassen: realschule, freunde,partys,partnerschaften,abitur,ausbildung,eigene wohnung,ein lieber partner der mich festhält und mir in jeder situation meines lebens die hand reicht ..

ich habe normal weiter gelebt und mich nortmal entwickelt, ich baute mir ein gerüst auf, ohne es zumerken ...
und jetzt bekommt es risse............................

der stiefvater wurde gerichtlich entfernt, wegen häuslicher gewalt, der missbrauch wurde nie erwähnt,

meine mutter machte einen deckel drauf, sie glaubt mir nicht,auch heute noch nicht

sie hat versagt - sie kann und wird dir nie helfen

nun liegtes an mir, mein leben zu ändern, jetzt bin ich alt genug, um zu begreifen, was da mit mir passiert ist und was mit mir passiert, wenn ich nichts tue ...




Maria schrieb am 10. Mai 2011 um 11:20 Uhr:

Hallo,
ich suche schon seit längerem nach einer Plattform, wo ich meine Gefühle loswerden kann, dort, wo Betroffene sind.
Ich bin 47 Jahre und wurde im Jahr 2000 von einem Physiotherapeuten unter Hypnose missbraucht. Lange Zeit war mir nicht klar, was mit mir passiert. Ab da war ich nicht mehr die Selbe. Meinen Beruf übte ich weiterhin ordnungsgemäss aus, meine Kinder wurden von mir ordnungsgemäss und wohlbehütet grossgezogen, kurzum...ich funktionierte. Mitte 2008 kam der große Zusammenbruch. Ich konnte nicht mehr arbeiten, mußte meinen verantwortungsvollen Job kündigen, lebe jetzt von einer kleinen Rente plus Opferentschädigung. Der Kampf bis dorthin, nämlich immer wieder alles zu erzählen, das war hart und hört noch nicht auf. Ich hatte IHN damals angezeigt, er bekam zwei Jahre auf Bewährung (hat aber mehr als 25 Frauen missbraucht). Viele Versuche, eine Partnerschaft voller Vertrauen aufzubauen, sind gescheitert und bringen immer neue Qualen, Fragen und Ängste
mit sich. Mittlerweile zieh ich mich immer mehr zurück, fühle mich wertlos und kenn mich mit den Menschen nicht mehr aus. Und sie sich wahrscheinlich nicht mehr mit mir. Ich bin haltlos, lustlos. Was wird noch passieren?

Nicole schrieb am 7. Mai 2011 um 08:52 Uhr:

Hallo,

auch ich (29) bin ein Opfer meines damaligen Stiefvaters geworden. Ich war 6 als er anfing und 9 als es endlich aufhörte. Danach konnte ich es einige Jahre sehr gut verdrängen, bis es mit 16 wieder hoch kam. Seitdem denke ich so gut wie jeden Tag daran. Habe mich nie getraut, mir Hilfe zu holen.
Mittlerweile bin ich seit einigen Jahren verheiratet (meinem Mann habe ich es sofort erzählt, als es zwischen uns funkte) und habe eine drei-jährige Tochter. Durch die Geburt der Kleinen bin ich in einen Zustand permanenter unterdrückter Angst gerutscht. Ich beobachte jeden, der sich ihr nähert, sehr misstrauisch, doch leider bin ich (noch) nicht in der Lage einzugreifen, wenn ihr zum Beispiel jemand das Gesicht streichelt und ich den Eindruck habe, dass sie das nicht will. Ich versuche ihr momentan beizubringen, dass es da draußen auch böse Menschen gibt und sie IMMER NEIN sagen und sich wehren darf, wenn ihr, egal wer, zu nah kommt.
Dadurch, dass ich eine recht harmonische Ehe führe und wir auch Sex in unserer Ehe haben, bin ich erst Recht verunsichert, ob mir jemand glaubt, was damals passiert ist, wenn ich mir Hilfe hole. Doch ich merke, dass mir langsam die Kräfte schwinden, um weiterhin nach außen hn so zu tun als wäre ich ein ganz normaler Mensch mit eineer ganz normalen Kindheit.
Die Tatsache, das es hier aber anscheinend auch andere Opfer gibt, die nach der Tat geheiratet und Kinder bekommen haben, gibt mir ein bisschen Mut, vielleicht doch den Schritt zu wagen und mir die Hilfe eines Psychologen zu suchen, allein schon meiner Tochter zu liebe.

maryam schrieb am 23. April 2011 um 22:19 Uhr:

Das schlimmste ist bei mir, das ich mich total gedemüdigt fühle. So innerlich zerbrochen, mein Selbstwertgefühl ist , ich weiß nicht wo.
Wie soll man so leben können?

Britta schrieb am 22. April 2011 um 16:03 Uhr:

Ich bin 32J und lebe schon seit zehn Jahren nicht mehr in meiner Geburtsstadt. Der Missbrauch den ich durch einen fremden ,älteren Herren erleiden musste ,bis zu seinem Tod hat mich in meiner Entwicklung und in meinem Sein eingeschränkt. Meine Gefühle wirken nach Außen oft Düster,obwohl ich gerne Lache,.. meine Mimik dieses aber nicht spiegelt. Ich habe es nach dem der Mann gestorben war meinem Vater erzählt,dieser seiner geschiedenen Frau(meiner Mutter) und meinem Bruder erst Jahre später,per Brief,.. ich hatte immer Angst als Lügnerin da zu stehen. Wie wohl viele Menschen denen es so geht wie mir,sind ja nicht immer Kinder. Sexuell missbraucht wurde ich das erste Mal mit Anfang zehn J. und das letzte Mal mit etwa 18J,ich habe Erinnerungslücken und weiß nicht mehr alles,.. durch Gerüche oder manchmal ein Bonbon,ein Traum,.. kommt man nie vom Missbrauch los,.. gehört wohl zu einem wie eine Krankheit,.. löst ja oft auch welche aus,.. mit 12J wollte ich mir das Leben nehmen,.. Alkohol,Tabletten,hab ich an unserem See eingenommen,bin von Leuten angesprochen worden,hab mir dann den Finger in den Hals gesteckt,.. meine Eltern hätten ja nie den Grund erfahren und wohl gedacht,wegen meiner miesen Leistung in der Schule,.. mit 18J bin ich auf einer Party vergewaltigt worden von einem " Kumpel,.. das hatte ich bis vor kurzem noch Niemanden erzählt,da seine Familie in der Whg meiner verstorbenen Oma lebt und er zu der Zeit erst 16 J war,.. so muss man sich mit vielen negativen Erfahrungen im Leben oft allein herumschlagen,obwohl man weiß,das man nicht allein ist,..

Svenja schrieb am 21. April 2011 um 01:47 Uhr:

Hallo, ich bin 16 , werde in 15 tagen 17.
ich wurde von meinem Opa 2 Jahre lang vom alter zwischen 12und 13 bis ich 14 war Missbraucht.
Ansich habe ich damit meiner Meinung nach abgeschlossen, aber wie ich grade heute Abend merke habe ich damit noch nicht abgeschloßen.
Ich kann nicht schlafen und weine. Mein Kopf lässt die vielen Situationen die 2 Jahre revou passieren und ich verstehe immer noch nicth warum es Menschen gibt die soetwas tun.
Eure Seite zeigt mir Menschen die es geschafft haben damit fertig zu werden und Menschen die helfen wollen. Ich wünsche niemandem soetwas durchzumachen und ich verbeuge mich vor denen die es geschafft haben ein normals Glückliches leben zu führen.
Ich habe meinen Opa angezeigt und er hat eine Strafe von 3 Jahren erhalten, dennoch glaubt mir meine Oma nicht. Ich habe versucht es ihr zu erklären, aber sie wollte mir nicht richtig zuhören und glaubt ihrem Mann. Das macht mich Traurig.
Meine Mutter und mein Vater haben nie an mir gezweifelt, sie waren erschrocken aber wussten das sie mir glauben konnten.
Ich mache auch eine Therapie und es tut gut mit jemandem über die probleme zu sprechen. Das empfehle ich jedem der nicht mehr weiter weiß.
Man sollte auf gar keinen Fall den Mund halten, ehrlich, auch seinen Freunden gegenüber sollte man offen sein, denn die können einen auch unterstützen. Ich habe nur Gute Menschen um mich die mich unterstützen und mir geholfen haben.

Ich möchte das NIEMAND sowas mitmachen muss bzw die leute gestoppt werden, also muss jedes Opfer Den TÄTER hinter Gitter bringen!

LG Svenja.

daaltona schrieb am 20. April 2011 um 08:37 Uhr:

Hallo ich bin 31 und mein Bruder und ich haben es endlich geschafft gegen unsere "Mutter" auszusagen. Auch wenn ich danach Beruhigungstabletten nehmen musste weil ich bei der Zeugenaussage einen kompletten zusammenbruch erlitt. Ich konnte die details nicht freigeben ich habe das noch niemanden erzählt und dann muss man es vor fremden Menschen tun?! Ich kam mir vor wie wenn ich die Verbrechen begangen hätte. ALs ich 3 war fing das an und endete als ich 15 war. Meinen Bruder erging es nicht anders ich trautemich nie jemanden davon zu erzählen, doch mit 18 meinen Vater der zwar geschockt war aber nichts unternommen oder mir geholfen hatt.Mein Bruder traute sich auch nicht! Ich bin eine Frau die selber 5 Kinder hatt und ich hatte bei meinen ersten angst ihn zu waschen weil ich dachte das wäre falsch ihn am genitalbereich anzufassen mittlerweile habe ich im laufe der zeit selber gelernt damit umzugehen und schäme mich nicht mehr meine kinder zu waschen. Im Leben würde ich meinen Kindern sowas niemals antun und verstehe nicht wie diese frau die mich zur Welt brachte sich an uns jahrelang vergehen konnte ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Aber es war nicht nur Sie auch ein Bekannter der öfter zu Besuch war betatschte mich im Kindesalter von 5-6 jahren auch mein Onkel ich habe wut gegen solche Menschen die nur um ihre sexuelle Gier zu befriedigen sich an kleinen wehrlosen Kindern vergehen müssen.

Martina schrieb am 14. April 2011 um 17:59 Uhr:

Für die Schule schreibe ich eine Vertiefungsarbeit über das Thema sexuellen Missbrauch. Auf dieser Seite konnte ich viele nützliche Informationen dafür gebrauchen. Wirklich eine geniale Seite. Jetzt bin ich auf der Suche nach einem Interviewpartner der sexuell missbraucht wurde. Wäre jemanden bereit, mir ein paar Fragen zu beantworten? Es kann anonym sein und ich versichere, dass die Informationen/ Antworten nur für den internen Zweck meiner Arbeit dient und nicht veröffentlicht wird. Bitte melde Sie sich unter felder.martina@freis bis spätestens 24.4.11!!! Ich danke für Ihr Verständniss und würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei meiner Abschlussarbeit unterstützen!!! Vielen herzlichen Dank.

Eistau schrieb am 6. April 2011 um 12:26 Uhr:

Liebe Betroffene. auch ich (45) bin eine Überlebende sowie meine Tochter (20), die selbiges erleben "musste" um das Auflösen des MB`s mir und ihr zu ermöglichen.
Eigentlcih widerhole ich, was bereits von vielen hier geschrieben steht... Die seelischen und geistigen Qualen welche ich jahrzehnte durchlaufen bin, sind am heilen. Allerdings kamen diese Prozesse leider erst zustande als es auch meine eigene Tochter betraf und damit ein tot-aler Zusammenbruch auf allen Ebenen.
Heute gehe ich nicht mehr auf die Täter ein, sondern orientiere mich auf Heilung... das alles sind und waren leidvolle, einsame, traurige und dunkle Zeiten meines/unseres kostbaren Lebens...
Es bleibt nur der Weg nach vorne, den Blick auf hier und jetzt, annehmen lernen und erkennen das "man" am Leben ist.
Leider ein sehr altes "besetztes" Thema MB und ich denke das viele Opfer von Opfern sind.
Ich kann nur aus heutiger Sicht sagen, wir alle haben was zu verändern, mit Schuld und Zuweisungen werden wir uns weiter im Kreis der Täter und Opfer befinden...
Wir brauchen gestärkte selbstbewusste Kinder die NEIN sagen dürfen, denen wir es zugestehen, das sie eigenständige und selbstbestimmte Wesen sind und wir ihnen den Raum des NEIN`S erlauben, ja sogear bieten und schaffen...
Wie weit wir es bringen Freiräume und Wohlräume den Kindern zu ermöglichen werden entscheidend sein, über unser aller Zukunft...
oder es wird beiben wie es war - ein Spiel zwischen Opfer und Täter...
ich wünsche mir ein UMDENKEN ein Neuerkennen ein Respekt dem Leben gegenüber, dessen wir uns alle verpflichtet sehen können...
In Hoffnung auf eine starke Gesellschaft welche liebevoll gesund und Verantwortlich mit dem LEBEN umgehen lernt...
Eure Eistau

Gabriel schrieb am 3. April 2011 um 10:54 Uhr:

Vielen Dank für die Seite die nichts beschönigt!

Ich wurde vor etwas mehr als 15 Jahren, Opfer eines Sexuellen Missbrauchs. Die folgen der unendlichen Scham und Schuldgefühle trage ich heute noch mit mir herum. Dank eurer Seite habe ich jetzt immerhin einen guten Eindruck davon erhalten was mir auf dem Weg zur Heilung noch fehlt.
Das reden in einer Gemeinschaft von gleichgesinnten. Allerdings ist es unglaublich schwer Selbsthilfe-Gruppen für Männer zu finden welche in Ihrer Jugend Opfer eines Missbrauchs wurden. Zumindest hier in der Schweiz.

Nikki schrieb am 30. März 2011 um 21:16 Uhr:

Diese Seite ist sehr Informativ. Danke dafür.
Ich wurde als Kind (12) von einem Jungen (16) vergewaltigt und habe es jahrzehnte lang verdrängt. Bis ich vor 2 Jahren Panikattaken bekam und anfing mich selbst zu verletzen. Durch eine begonnene Therapie wurde die Vergewaltigung wieder hervorgeholt. Das hat einige Verhaltensweisen in meinem Leben erklärt ich bin jetzt 38 jahre und bin jetzt dabei die Vergangenheit aufzuarbeiten.

steffi schrieb am 30. März 2011 um 13:46 Uhr:

Hallöchen!ich bin 29 jahre alt und habe 2 kinder im alter von 6&8 jahren.bin heute das erstemal hier auf dieser seite und ich muß dazu sagen ich wurde mit meiner damaligen besten freundin von meinem eigenen bruder missbraucht ich habe 10 jahre geschwiegen,der tag vor 2 jahren heilligabend war für michd er punkt als ich es mein eltern sagte.denn ich dachte an selbstmord meine kinder holten mich daraus .habe eine 8 wöchige therapie gemacht und sie half sehr sehr gut.habe meinen bruder angzeigt doch es ist verjährt.derzeit kommt alles wieder hoch in mir.meine familie steht heute noch hinter meinem bruder und sagten habe selber schuld.ich lebe jetzt ein neues leben habe ziele aber der schmerz in mir denn wird man mir niemals nehmen können.ich bin der meinung sowas darf NIEMALS verjähren.Fakt ist das diese menschen bestraft werden müssen denn sie haben mißt gebaut.ich versuche trotzdem wieder nach vorne zu sehen denn es war mein partner und meine kinder die mir dabei geholfen haben.lg steffi

Darkangel schrieb am 28. März 2011 um 21:23 Uhr:

Hallo!!!!

Ich bin als Kind Sexuell missbraucht worden. Und ich weis nicht mehr weiter er hat sehr viel Kinder missbrauch und hat dafür auch gesessen, aber nicht wegen mir und das lässt mir keiner ruhe. Die folgen aus den missbrauch hab ich jetzt sehr stark. Hab seit ca. 12 jahren einer Essstörung konnte sie aber immer soweit aus gutim griff behalten aber jetzt nicht mehr leider. Mein Gewicht geht immer weiter runter weil ich einfach alles von mir weg haben will. Bloß das problem dabei ist , ich habe ei ner 4-jährige Tochte und die braucht mich. Jetzt hab ich auch noch meinen täter in Facebook gefunden und das macht micht total wütend. Am liebsten würde ich ihn schreiben und ich weis nicht was machen. Fühl mich total hilflos u allein. Will auch niemanden damir beöasten bin ja in therapeutische Behandlung u war auch sehr viel in KLiniken u therapien usw.

anonym schrieb am 25. März 2011 um 21:35 Uhr:

ich gehöre auch dazu. ich habe solche Angst und es ist so schrecklich diese Gefühle auszuhalten. Kennt ihr das? Ich weiß nicht, ob ich das alles jemals aushalten lerne. Es tut gut zu sehen, das es Leute gibt, die das selbe erlebt haben und einen verstehen. Wir dürfen wohl nicht aufgeben und müssen weiter kämpfen um ein normales Leben zu bekommen.

Tine schrieb am 24. März 2011 um 23:26 Uhr:

Der Staatsanwalt hat mir mitgeteilt, das der Missbrauch durch meinen Vater allenfalls verjährt ist. Kann sich ein solcher Mensch überhaupt vorstellen, wie zerstört meine Seele ist. Als Kind missbraucht, Todesängste durchlebt, misshandelt, bedroht und der Mensch, der mein leid und meine Verzweiflung gespürt hat, stirbt eines unnatürlichen Todes. Das hat der Staatsanwalt noch nicht einmal hinterfragt. Die Täter sind in unserem Rechtssystem gut geschützt. Und die Opfer?????

Ingrid F. schrieb am 23. März 2011 um 17:48 Uhr:

Hallo, ich suche schon ewig nach Stellen, die helfen, wenn man als Kind und als Jugendliche sexuell missbraucht wurde. Wenn man dann noch in der Ehe vergewaltigt wurde, als es gesundheitlich nicht zum Besten stand, setzt der ganzen Sache die Krone auf. Man kann es nicht verarbeiten. Ohne Hilfe geht man sang- und klanglos unter. Die anderen fragen sich nur, was ist denn mit der los, warum benimmt sie sich so seltsam? Man kann sich nicht normal verhalten, wenn man nie gelernt hat, was normal ist und was nicht richtig ist und wozu man nein sagen kann und sogar nein sagen muss.

IBB schrieb am 22. März 2011 um 11:37 Uhr:

Danke für diese Seite! Ich habe sie angesurft für eine Freundin, deren Tochter betroffen ist.
Im Kapitel Missbrauch wurde mir allerdings schmerzlich klar, dass ich auch selbst betroffen bin, auch wenn ich damals (12) verwirrt wegrannte und der Typ mich nicht mehr angefasst hat. In den Spätfolgen finde ich mich wieder. Sexueller Missbrauch beginnt offensichtlich schon lange vor Penetration.
Danke für Eure Mühe.

blubb schrieb am 20. März 2011 um 02:38 Uhr:

Respekt, gute homepage!
Hat mich mal wieder auf den Boden der Tatsachen geholt. Ich will selber immer nicht zugeben wie mich die ganze "Missbrauchsgeschichte in Kindesalter (9-10J.)! bis heute (w23J.) verfolgt. Aber verdammt ich sehe es an meinem Verhalten!!!
Mit einem Psychologen zu reden und offen damit umzugehen kann ich mir momentan nicht vorstellen, aber evtl. finde ich ja jemand dem es momentan ähnlich wie mir geht und mir Tipps und Hilfen geben kann besser damit klar zu kommen um ein halbwegs "normales Leben" führen zu können (ok hört sich doof an aber das ist mein Ziel.....aus der Opferrolle rauszukommen)
Versteht das jemand?

Mary schrieb am 19. März 2011 um 17:08 Uhr:

Hallo, ich muss mich jetzt mitteilen, weil ich sonst ersticke. WORAN ?
In meinem eigenen Körper. Ich kann nicht mehr! Ich bin Sexuell vom 7.Lebensjahr bis 17.Lebensjahr missbraucht worden. Keiner hat mir geholfen und auch jetzt seid Jahren macht man die Augen zu. Mir geht es sehr Schlecht, bin sehr einsam und finaniziell am Ende. Ich bin 44 Jahre und habe das Gefühl, alles wird Schlimmer. Kein Mensch weis wie ich Lebe, es ist kein Leben, da ist keine Sonne, da ist kein Lachen, da sind keine Freunde und erst Recht keine Familie. Kein Geld, keine Geschenke, kein Gefühl.NUR DIESE VERDAMTE EINSAMKEIT, WO ich EINFACH NICHT RAUS KOMME!
Aber das versteht man selber nicht, also erst Recht nicht die anderen.

Jacqueline schrieb am 18. März 2011 um 17:49 Uhr:

Mir tut das alles schrecklich Leid was ihr alles durchmachen musstet. Ich bin zwar selber kein Opfer von Missbrauch kann mir aber denken wie ihr euch alle fühlt. Ich finde es gut, dass es so ein Forum gibt, in dem man sich offen austasuchen kann mit Menschen, denen ähnliches zugestoßen ist. Ich bin auch jedesmal auf's neue geschockt, wenn es in den Nachrichten heißt, jemand hat jemanden anderes missbraucht. Und die Strafen sind oftmals wirklich nicht angemessen (z.B. 3 Monate auf Bewehrung). Schließlich muss man immer bedenken, dass Menschen die missbraucht worden sind, ihr ganzes Leben diese Erfahrungen verarbeiten müssen. Ich wünsche jedem Opfer, dem Missbrauch zugefügt worden ist, alles Gute für die Zukunft und dass ihr ein relativ normales Leben führen könnt.

Katharina schrieb am 10. März 2011 um 01:28 Uhr:

Vielen Dank für eure Seite. Ich war schon öffter hier und es gibt mir immer wieder Kraft, zu sehen, dass ich nicht die einzige bin der das passiert ist. Manchmal habe ich immer noch das Gefühl, das geschehene frisst micht auf. In der Regel habe ich mein Leben echt gut im Griff, aber dann kommen immer wieder diese Phasen: Warum, Was ist wenn ich doch Schuld bin!?
Sexualität in der Partnerschaft ist auch ein schwieriges Thema. Wie ist das für euch? Manchmal ist es wunderschön aber dann ein falsches Wort und es ist für mich vorbei. Manchmal habe ich dann auch wieder dieses Scham- und Ekelgefühl.
Ich wünsche Euch ganz viel Kraft
Katharina

Diane schrieb am 1. März 2011 um 19:57 Uhr:

Es ist so toll, daß es diese Seite gibt!!! Auch wenn ich jedesmal Tränen in den Augen habe,weil es so viele Menschen gibt, denen etwas so Schlimmes angetan wurde. Und dennoch bin ich froh, daß endlich alle anfangen zu reden. Es ist gar nicht so schwer. Ich habe ca sechs Jahre gebraucht um mir einen Termin beim Psychologen geben zu lassen. Heute bedaure ich sehr, daß ich es nicht eher getan habe. Ich hatte wahnsinnige Angst und jede Menge Schamgefühl, weil ich mir gedacht hatte, ich könne doch nicht alles erzählen. Soviel habe ich dann auch nicht erzählt und es ist beim Psychologen auch nicht notwendig die Details zu erzählen. Wichtig ist es, daß man im Laufe der Therapie viele Fragen beantwortet bekommt. Durch diese Antworten fängt man an alles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Man lernt, sich nicht mehr dafür zu schämen, nicht mehr diese Angst zu haben: was passiert wenn....! Stück für Stück kommt man aus dieser Opferrolle herraus, sofern man es will. Schritt für Schritt richtet sich der Körper auf und gibt anderen zu erkennen: Bis hier hin und nicht weiter. Zu verlieren haben wir nichts dabei, im Gegenteil wir können nur gewinnen: unsere Freiheit!!! Und frei sind wir dann, wenn wir es hinter uns lassen können. In dem Moment in dem wir ohne Angst und Scham zurückblicken und das benennen können,was geschehenist, können wir sagen, es ist die Vergangenheit, aber meine Zukunft sieht anders aus!!! Ich wünsche allen hier auf dieser Seite und auch den vielen unzähligen Opfern, die es sonst noch gibt, allen Mut und die nötige Kraft sich mit der Vergangenheit(mit Hilfe der nötigen Erklärungen) auseinanderzusetzen, damit das Jetzt und Hier beginnen kann um der Zukunft eine Chance zu geben.
Ich weis, daß man da rauskommen kann, aus diesem ewigen Kreislauf und möchte allen Mut machen es zu versuchen. Jeder für sich ist zu kostbar und darf nicht sein Lebenlang in diesem Dreck verweilen! Habt den Mut und versucht da raus zu kommen! Sucht euch die richtige Hilfe dafür. Die besten Wünsche von mir an euch für diesen Weg.

Anonym schrieb am 28. Februar 2011 um 21:45 Uhr:

Danke für die Seite. Sie hat mitgeholfen, mich dem düsteren Thema zu stellen. Grad bin ich froh um die Seite, wo's um Verarbeitung / Heilung geht. Die Worte da tun gut, obwohl ich mir im Moment nicht vorstellen kann, dass ich je ein Leben in Freiheit sollte leben können.

Katharina schrieb am 27. Februar 2011 um 20:44 Uhr:

Guten Abend...hmm mir fällt es schwer zu sagen bzw zu schreiben das ich auch missbraucht worden bin...weil ich es immer noch nicht wirklich begreifen kann das es passiert is ...versteht ihr was ich meine??...Ich bin am überlegen ob ich eine Therapie machen soll aber mir fehlt der Mut irgendjemand Fremden etwas über meinem Leben zu erzählen...ich hab es die ganzen Jahre verdrängt...bis ich gestern zum ersten Mal mit meiner Schwester darüber gesprochen habe ich weiß auch nicht mehr genau wie wir auf das Thema kamen jedenfalls hat sie mir erzählt das es bei ihr auch passiert is und jetzt kam wieder alles hoch...ich fühle mich einfach nur schrecklich...aber es is ein gutes Gefühl jemanden gefunden zu haben der mir glaubt

Maja schrieb am 24. Februar 2011 um 13:51 Uhr:

Hallo ja das geschriebene unten stimmt. Man kann immer nur eine Zeitlang unbeschwerd sein. Später holt es einem immer wieder ein.Und man sucht wieder holt sich wieder Hilfe und und...

Probst schrieb am 22. Februar 2011 um 20:59 Uhr:

Angefangen hat es damit, das mein Grossvater meinen Vater missbraucht hat mein Vater mich. und jatz ist schluss. liebe meh nicht.

Anonym schrieb am 18. Februar 2011 um 22:50 Uhr:

Hi als Opfer erlebt man Höhen und tiefen.man verdrängt es,versucht es zu verstecken damit niemand es mitbekommt.manchmal öffnet man sich redet darüber aber danach schämt man sich,man geht davon aus das man mit andern Augen betrachtet wird.die rückschläge werden mit den Jahren evtl.weniger.schlimm sind die heulkrämpfe die aus einem herausplatzen unangemeldet,man fühlt sich wie eine fremde Person.schlimm ist wenn man sich an diesen Zustand Erinnerung "gewöhnt" und man schon denkt ist das wirklich passiert?oder ist es Einbildung?übertreibung?quälen tut die Ungewissheit ..krampfhaft nach einem Namen zu suchen um endlich anzuschliessen..zu wissen ob das Unwesen noch intakt ist..oder ob vielleicht eine Strafe Besitz genommen hat.würgen tuts eim wenn man bedenkt das der Ursprung "die ausgeprägte liebe zur Prinzessin "war ...und ich könnte kotzen an den Gedanken das gleichzeitig Kuchen gegessen wird am gleichen Tisch.ich wünsche mir das die Menschen in der Zukunft gebildeter und geschulter sind damit sie die Augen nicht verschliessen aus Angst um schlimmere folgen,den Mut aufbringen kleine Kinder zu schützen die nicht in der Lage sind sich selber zu schützen.die gesundheitlichen und psychischen folgen können verheerend sein.der drang stets an sich arbeiten zu müssen ,stets das selbstbewusstein aufzurappeln.stets nicht in jenem ein Feind zu sehn,mit rückrad hinzustehn und nicht den Scherbenhaufen nach aussen zeigen,diese ewige Traurigkeit hinter sich zu lassen..dies ist keine gutenacht Geschichte sondern die realität.

Tina schrieb am 18. Februar 2011 um 09:54 Uhr:

Ich sitze hier und weine und sehe mich in allem wieder, was hier geschrieben wird. Seit gestern weiß auch mein Mann, was mein "Vater" mir ab meinem 8. Lebensjahr angetan hat. Seit einer Woche bin ich in Therapie, es ist so schwer. Aber ich will es schaffen, ich will ein glückliches Leben mit meinem Mann und meinen beiden Kindern. Danke für diese Seite.

Uwe schrieb am 16. Februar 2011 um 06:04 Uhr:

Möge Gott gerecht sein und sie alle bestrafen, auch die "Eltern" meiner Lebenspartnerin, die Ihr 11 Jahre lang weh getan haben und ich hoffe daß die nie wieder raus kommen und man "ihnen" im Knast den Teufel austreibt!

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